Panorama

Beiträge zur Rubrik Panorama

Wanderreise des FC Stöckach
Liparische Inseln – ein tolles Wandererlebnis

Die diesjährige Wanderreise führte die reiselustige Wandergruppe des FC Stöckach auf die Liparischen Inseln. Diese Vulkaninseln bestehen aus insgesamt sieben bewohnten Inseln, wobei jede ihren eigenen Charme hat. Nach der Ankunft am Flughafen Catania ging die Fahrt vorbei am Dorf des „Paten“ Taormina und entlang des mit rund 3.400 Metern höchsten, aktiven Vulkan Europas, am Ätna. Die Überfahrt mit der Fähre führte nach Lipari. Lipari, die Weltoffene Lipari ist die größte der Inselgruppe und...

  • 26.05.25
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Leserbrief zum Beitrag:
Eckenhaid erfreut sich an einem neuen Ort der Begegnung

1,6 Millionen für den Charme einer Betonplatte!  Was lange währt, wird endlich… grau. Nach monatelanger Bauzeit, Sperrungen, Lärm und 1,6 Millionen Euro ist es endlich vollbracht: Unser neuer Dorfplatz erstrahlt in herrlich einheitlichem Beton – ganz im Stil einer charmanten Bushaltestelle kurz vor Ost-Berlin, Baujahr 1978. Vier tapfere Bäumchen trotzen mutig dem grauen Meer, flankiert von einem einsamen Mülleimer – ein Ensemble, das wohl die Tristesse urbaner Sachlichkeit ausstrahlen soll. Ob...

So stand’s im wochenblatt vor 40 Jahren
Bundesligaspieler Fred Klaus aus Eckenhaid

Der junge Eckenhaider Fred Klaus stand 1985 am Beginn seiner Karriere als Profifußballspieler. Der 18-jährige spielte damals für den Club und fungierte als Glücksfee bei einer Raiffeisenbank-Verlosung. Das wochenblatt berichtete vor 40 Jahren darüber. Seinen größten Erfolg als Spieler erreichte Fred Klaus 1989 mit dem Hamburger SV, als der Verein die Saison auf dem vierten Platz der 1. Bundesliga abschloss. In seine Fußstapfen stieg Sohn Felix, der heute für die SpVgg Greuther Fürth kickt und...

Der Gloss’n Hans macht sich Gedanken
Eiskalt erwischt

Sie wer’n lachen, aber die letzten Abende war nicht nur geprägt von kalten Winden, sondern auch von krassem Halbwissen. Ständig kam die Sprache auf die Eisheiligen – aber immer mit mehr Fragen als Antworten. „Sind das die jetzt, oder sind die schon rum?” Da hat man mich kalt erwischt, ich war auch nicht sattelfest mit den katholischen Heiligen. Ein guter Anlass, mal nachzuschlagen. Aber nicht gleich bei ChatGPT und Google, sondern erstmal in „Schlipfs Handbuch der Landwirtschaft”. Schließlich...

Ein Jungvogel ist knapp unter dem Abfluggitter „gelandet” und wird dort von einem Altvogel gefüttert. | Foto: Dr. Stefan Böger – Regierung von Mittelfranken
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Nachwuchs auf der Kaiserburg
Die jungen Wanderfalken fliegen aus

Update 20. Mai 2025: ++++++++++++ Nach knapp 40 Tagen Brutdauer und weiteren gut 40 Tagen Jungenaufzucht war es heute (am 19. Mai) soweit: Gegen Mittag hat der erste Jungvogel des diesjährigen Geleges den Horst freiwillig verlassen. Nachdem am Montag bei Flugübungen bereits einer der Jungvögel vom Abfluggitter gefallen und unbeschadet auf dem Dach unterhalb des Horstes gelandet ist, bekommt dieser Jungvogel nun Gesellschaft von seinen Geschwistern. In den Tagen nach dem ersten Abflug ist die...

  • 20.05.25
  • 425× gelesen

Zum Leserbrief zur B2-Umgehung
Ist es sinnvoll Feuer mit Feuer zu bekämpfen?

In seinem Bestseller „Anleitung zum Unglücklichsein” beschreibt der Psychotherapeut Paul Watzlawick auf amüsante Weise typische Denk- und Handlungsmuster, die uns paradoxerweise immer weiter vom eigentlichen Ziel entfernen. Eine davon nennt er die „Mehr-vom-Selben”-Strategie – also das Festhalten an altbekannten Lösungen, auch wenn diese nachweislich nicht zum gewünschten Ergebnis führen. Man sucht weiterhin dort, „wo das Licht der Laterne scheint”, anstatt neue Wege zu gehen. Ein solches...

So stand’s im wochenblatt vor 40 Jahren
Erste ALDI-Filiale in Eschenau

Vor 40 Jahren eröffnete ALDI seine erste Filiale im wochenblatt-Land. Dort, wo sich in Eschenau heute der Fränky Getränkemarkt befindet, wurde der „Großraumladen” auf die grüne Wiese gesetzt. Im Hintergrund unseres Fotos aus der wochenblatt-Ausgabe aus dem Jahr 1985 ist das Eckentaler Rathaus zu erkennen.

Zum Leserbrief:
„Geplante Ortsumgehung Forth – Was ist Heimat?”

Nach jahrelangem Stillstand hat nunmehr die zuständige staatliche Planungsbehörde Nürnberg – nach positiver Verabschiedung durch den Eckentaler Gemeinderat sowie in Abstimmung mit den übergeordneten Landes- und Bundesbehörden – einen detaillierten Plan für die Umgehungsstraße B2 vorgelegt. Dabei sind sämtliche Interessen und Anforderungen der Anwohner an einen optimalen Lärmschutz, der Wunsch von Radfahrern für einen sicheren Radweg, die Anlage von Bewirtschaftungswegen für die Bauern und die...

Der Gloss’n Hans macht sich Gedanken
Gut dokumentiert

Sie wer’n lachen, aber das schrecklichste Monster liegt nicht nachts unterm Bett, sondern wirkt tagsüber in den Amtsstuben. Es ist das Bürokratiemonster. Viele Branchen und sogar Verwaltungen klagen darüber, dass man sich mit zu vielen Dokumentations- und Zertifizierungspflichten herumschlagen muss. Der Mittelstand in Deutschland verwendet sieben Prozent der Arbeitszeit für bürokratische Prozesse, heißt es in einer Meldung von KfW Research. Das entspricht durchschnittlich 32 Stunden im Monat...

Leserbrief
Gaumenschmaus und Augenweide

Wir sind begeistert und möchten unsere Begeisterung gerne mit den wochenblatt-Leserinnen und -Lesern teilen. Vielleicht waren Sie ja schon einmal in den letzten Monaten im „Schwan” in Eschenau? Wir waren vor kurzem zum ersten Mal dort: Frische Falafel und Döner mit mehreren selbstgemachten Hummus-Dips, ganz verschieden im Geschmack, alle selbst aus frischen Zutaten zubereitet und liebevoll mit Beilagen auf dem Teller angerichtet. Durch die verschiedenen Farben nicht nur ein Gaumenschmaus,...

Leserbrief
Geplante Ortsumgehung Forth – Was ist Heimat?

Nicht nur aufgrund der kürzlich erschienenen Leserbriefe, verdichten sich die Zeichen, dass es mit der Planfeststellung für die Ortsumgehung Forth langsam ernst wird. Vor dem Hintergrund des immensen Flächenfraßes, gerade auch in Eckental, frage ich mich schon länger, wie das zum Bewahren der Heimat passt. Die Heimat wird (zurecht) von den konservativen Entscheidungsträgern in der Öffentlichkeit immer wieder als so wichtig und erhaltenswert dargestellt. Auch im Rahmen des Neujahrsempfanges der...

Der Gloss’n Hans macht sich Gedanken
Quietschvergnügt am Grill

Sie wer’n lachen, aber so ein Grill dient nicht nur der Speisenzubereitung, er fördert auch die Kommunikation. Man lernt dazu. Neulich erzählte mir ein gestandener Mann norddeutscher Herkunft mit der Grillzange in der Hand, warum er vor Jahrzehnten in Franken hängen geblieben ist. Es waren die zwei weichen B: Bier und Broudwöschd. Beides gebe es in dieser Vielfalt und Qualität nur in Franken. Seine Gattin stand allerdings außer Hörweite, ihr Vorname beginnt mit G. Ein anderer lebenserfahrener...

Die große Spinnenragwurz (Ophrys sphegodes) in ihrem Habitat, dem Kalkmagerrasen. | Foto: Walter Hufnagel
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GENAU HINGESCHAUT
Unscheinbare Seltenheit – die Spinnenragwurz-Orchidee

Die Orchideensaison hat begonnen. Nahezu alle Knabenkraut-Arten sind bereits erblüht und als eine der ersten Ragwurz-Arten prangt die Spinnenragwurz mit ihrer zurückhaltenden Schönheit in wenigen fränkischen Trockenhängen. Die zu der Gattung Ophrys (Ragwurz) zählende, seltene heimische Orchidee, hatte lange Zeit zwei wissenschaftliche Bezeichnungen. Der griechische Name sphegodes bedeutet „wespentragend” und bezieht sich auf die Zeichnung und Form der Blüte. Der nicht mehr angewandte...

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Eckentaler Archivgeschichten
Der Wasenmeister von Forth

Heute ist der Begriff „Abdecker” vielen nicht mehr geläufig und noch weniger die noch ältere Bezeichnung „Wasenmeister”. Die Arbeit des Wasenmeisters oder Abdeckers bestand in der Abholung toter oder der Tötung kranker Tiere sowie ihrer Verarbeitung und Beseitigung. Wie man sich denken kann, brachte diese Arbeit übelste Gerüche mit sich, weshalb die Abdecker abseits von Ortschaften angesiedelt wurden. In den Quellen des Eckentaler Archivs taucht der Abdecker das erste Mal auf einem Plan von...

zum Leserbrief „Politische Kirche” von A.M.Gruner
Ins Gespräch kommen

Im Leserbrief „Die politische Kirche” äußerte sich der Verfasser skeptisch bezüglich gesellschaftspolitischer Positionierungen der Kirchengemeinde St. Margaretha, die ihm beim Wählen (die Kirchenräume wurden als Wahllokal zur Verfügung gestellt) ins Auge gefallen waren und die er als möglichen Beeinflussungsversuch während der Wahl – und damit als Verletzung der Trennung von Staat und Kirche empfunden hatte. Zunächst finden wir es sehr gut, dass der Verfasser das Forum des wochenblatts und den...

Leserbrief
Zum Artikel „Die Jüdische Geschichte Forths ...”

Ich möchte der wochenblatt-Redaktion meinen Glückwunsch zum sehr gelungenen Ergebnis des Schülerpraktikums-Projektes – dem Artikel über jüdisches Leben in Forth – ausdrücken. Ein wirklich sehr interessanter und bewegender Artikel, der die Brücke von der Geschichte zur Gegenwart schlägt – mit den nötigen Warnungen über die gegenwärtigen antisemitischen Entwicklungen. Martin Kloha, Heroldsberg

Zum Leserbrief:
„Pferde sind mir sympatisch!”

Sehr bedauerlich finde ich, dass ein paar harmlose Pferdeäpfel auf Straße oder Weg mehr stören, Aufsehen und Unmut erregen, als der von Menschen vielerorts hinterlassene Müll und die durch Menschenhand angerichteten gefährlichen Zerstörungen in der Natur. Die an unserer Natur angerichteten Schäden sind zwischenzeitlich leider irreparabel, was sich durch jährlich steigende Temperaturen und das Aussterben vieler Arten beweisen lässt. Warum bitte stört das scheinbar niemanden? Monika Eisele

Der Gloss’n Hans macht sich Gedanken
Ciao Francesco

Sie wer’n lachen, aber man muss „nur” sterben – dann kommen alle und zeigen, wie wichtig man ihnen war. So wie bei Jorge Mario Bergoglio aus Buenos Aires. Der ehemalige Türsteher, Hausmeister und Chemietechniker trat dem Jesuitenorden bei, wurde katholischer Priester, Erzbischof, Kardinal und ein ziemlich sympathischer, hoch angesehener Papst. Derzeit kann man durch die ausführliche Berichterstattung über das Ableben und die Bestattung des Bischofs von Rom viel dazulernen. Zum Beispiel hatte...

Zum Leserbrief „politische Kirche” von A.M. Gruner
Pflicht, sich zu bekennen

Der Autor des Leserbriefs „Die politische Kirche” kritisiert, dass in der Kirche St. Margaretha in Heroldsberg ein Plakat „Pfarrer gegen Rechts” zu sehen ist. Dazu möchte ich folgendes sagen: Die Aufgabe der Kirche ist nicht nur, den Menschen zu helfen, „eine persönliche Verbindung zu Gott aufzubauen, damit sie [...] Entscheidungen in seinem und damit zugleich ihrem eigenen Willen treffen können”. Jede Religion besitzt eine Ethik, die sich aus ihrer zentralen Glaubensbotschaft ableitet. Im...

Leserbrief
Die politische Kirche

Ich wohne noch nicht lange in Heroldsberg. Etwa drei Jahre und ich fühle mich hier sehr wohl. Die Menschen sind freundlich und lebensfroh, der ganze Ort – soweit ich das beurteilen kann – sehr gepflegt und man findet hier alles, was man braucht, um zu leben. Es gibt nur eine Sache, die mich besorgt und umtreibt. Im August 1919 wurde die Trennung von Kirche und Statt zum ersten Mal in einer deutschen Verfassung niedergeschrieben und hat auch seitdem Bestand. Nun findet diese Grundlage (sie ist...

Leserbrief
Pferde sind mir sehr ­sympathisch!

Dennoch habe ich gelegentlich ein Problem mit ihnen, oder besser mit dem Verhalten deren Halter. Bei Hundehaltern ist es mittlerweile schon eine Selbstverständlichkeit geworden, die Hinterlassenschaften aufzusammeln und zu entsorgen. Ganz anders sieht es jedoch mit unseren Hobbyreitern aus. Mich stört es durchaus, als Spaziergänger oder Autofahrer mit zerfallenden oder breitgefahrenen Kothaufen konfrontiert zu werden und teilweise wochenlang zusehen zu dürfen, bis sich die Natur selber hilft....

Foto: Paulina Klenner
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Die Jüdische Geschichte Forths
Erinnern heißt handeln und erhalten

Die Geschichte der jüdischen Gemeinde in Forth ist ein prägender Bestandteil der Identität Eckentals. Bereits im späten 16. Jahrhundert ließen sich hier vereinzelt jüdische Familien nieder, deren wirtschaftliches und gesellschaftliches Wirken das Leben in der Region nachhaltig prägte. Trotz ihrer Beiträge für die Gesellschaft wurden diese Familien im 20. Jahrhundert systematisch ausgegrenzt, diskriminiert und ermordet. Dieser fortwährende Antisemitismus manifestierte sich in zahlreichen...

Nachwuchskräfte in der Redaktion
Vier Praktikanten schnupperten Zeitungs-Luft

Aryna, Jakob, Paulina und Robin haben ab sofort mehr gemeinsam als die Tatsache, dass sie alle eine neunte Klasse am Gymnasium Eckental besuchen. Sie haben eine Woche lang im Rahmen eines Betriebspraktikums beim wochenblatt Redaktionsluft schnuppern dürfen. Für den Leiter der Redaktion und Herausgeber des wochenblatt, Andreas Unbehaun, war das Projekt genauso spannend wie für die vier Schülerinnen und Schüler. Schließlich gab es so eine „Praktikanten-Redaktion” noch nicht beim wochenblatt....

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