Eckental - Panorama

Beiträge zur Rubrik Panorama

SO STAND'S IM WOCHENBLATT VOR 40 JAHREN
600g Wiesen-Champignon

Schon immer haben unsere Leser ihre schönsten Bilder an die wochenblatt-Redaktion geschickt. So auch 1984, als wir in der Ausgabe 29 diesen prächten Pilzfund veröffentlichten. Heute, 40 Jahre später, ist es einfacher denn je, ein Foto mit anderen zu teilen. Hier gibt es dafür eine eigene Rubrik für die schönsten Leser-Schnappschüsse.

DER GLOSS’N HANS MACHT SICH GEDANKEN
Nauf, nunder, nüber, nei, naus

Sie wer’n lachen, aber wo ist München? Mit fernen Orten ist es ja so, dass sie mit dem aktuellen Standort in Beziehung stehen, je nach Größe von Kommunen, nach der Fließrichtung von Flüssen oder nach Höhenlage. Nach Gräfenberg fährt man hinauf, genauso wie man in die Fränkische Schweiz nach Gößweinstein „nauf“ fährt. Nach Nürnberg fährt man vom wochenblatt-Land aus rein, umgekehrt fährt der Nürnberger raus nach Eckental. Aber fährt man nach Neunkirchen am Brand deswegen runter – oder doch...

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Eckentaler Archivgeschichten
Französische Truppen in Eschenau…

…oder warum die Eschenauer auch „die Franzosen“ genannt werdenMan hört es zwar selten, aber der Spitzname „die Franzosen“ für die Bewohner Eschenaus ist bei etlichen Eckentalern heute noch präsent. Geprägt wurde er wohl durch den intensiven Kontakt mit französischen Soldaten, den die Eschenauer Anfang des 19. Jahrhunderts über Jahre hatten, wenn auch eher unfreiwillig. Zwischen 1798 und 1815 tobten in Europa die sogenannten napoleonischen Kriege, ausgelöst durch das Expansionsstreben des...

DER GLOSS’N HANS MACHT SICH GEDANKEN
Stilistisch Scheitern

Sie wer’n lachen, aber der herben Enttäuschung über das dramatische EM-Ausscheiden der DFB-Elf wohnt nebenbei auch eine kleine Erleichterung inne: Jetzt muss ich mir den Nagelsmanns Julian nicht mehr anschauen in seinem unansehnlichen Sack. Der Lafers Johann hat als berühmter Koch völlig Recht, wenn er sagt, auch Geschmack will gelernt sein. Man muss seine Sinne schulen durch vielfältiges und häufiges Wahrnehmen und dabei offen sein für Neues, um Eindrücke einordnen zu können. Das betrifft...

Das Bergkronwicken- oder Glücks-Widderchen fliegt nur noch an wenigen, örtlich stark begrenzten Flächen in Franken und gilt als vom Aussterben bedroht. Hier ein Weibchen bei der Eiablage. | Foto: Walter Hufnagel
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GENAU HINGESCHAUT
Teil 2: Widderchen – fliegende Blutströpfchen

Juwelen der Natur im wochenblatt-Land! Fortsetzung zum Beitrag aus 31/2018 In diesen Tagen fangen sie wieder an, im wochenblatt-Land umher zu schwirren, die Widderchen. Diese nur zwei bis drei Zentimeter kleinen Schmetterlinge, bieten dem Naturfotografen lohnende Motive, weil sie vor seiner Annäherung nicht fliehen. Sie vertrauen auf das in ihrem Körper eingelagerte Gift. Die meisten bei uns vorkommenden Arten haben schwarze Flügel mit roten Flecken, es gibt aber auch die selteneren...

 Hier laben sich drei Thymian- und ein Fünffleck-Widderchen am Nektar einer Skabiose. | Foto: Walter Hufnagel
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GENAU HINGESCHAUT
Teil 1: Widderchen – fliegende Blutströpfchen

Jetzt haben sie Hochsaison, die kleinen Schmetterlinge von der Gattung Zygaenidae, die auch „Blutströpfchen“ genannt werden. Besonders auf mageren, Wärme begünstigten Trockenhängen können die munter umher schwirrenden Kleinschmetterlinge beobachtet werden. Ihre Lebensräume sind sehr begrenzt. Oft lebt eine ganze Population auf einer Fläche von wenigen hundert Quadratmetern. Obwohl sie zu den Nachtfaltern zählen, sind sie nur bei Sonnenschein aktiv. Am liebsten saugen sie Nektar an blau...

Eckentaler Archivgeschichten
Arbeitsunfall

Eschenau, 7. Januar 1912 „Der Zuchtstierhalter Leonhard Engelhard stellt den Antrag, ihm für seinen Zuchtstier, welchen er mit finanziellem Schaden verkaufen musste, eine Entschädigung aus der Gemeindekasse gewähren zu wollen. Der Stier hatte sich den Schaden während seiner Tätigkeit zugeführt.“ Zuchtstiere waren und sind kostbare Tiere. Die Anzahl der Stiere, die für die Zucht gehalten wurden, war gesetzlich geregelt und richtete sich nach der Zahl der vorhandenen Kühe und weiblichen Kälber....

Leserbrief
Gehsteig überwuchernde Gartenbepflanzung

Ein Appell an unbekümmerte Gartenfreunde! Ein Gartenzaun grenzt den eigenen Garten vom Nachbargarten ab, und ein rücksichtsvoller Gartenfreund achtet darauf, dass der Nachbar nicht durch Pflanzen beeinträchtigt wird, die durch oder über den Gartenzaun wuchern. Wenn allerdings der Garten an den öffentlichen Bürgersteig angrenzt, wird allzu oft ein Auge zugedrückt: Gräser wachsen auf den Bürgersteig, Büsche und Dornen-Hecken wachsen durch oder über den Zaun, Äste ragen in Kopfhöhe weit über den...

DER GLOSS’N HANS MACHT SICH GEDANKEN
Der mit dem Zaunpfahl winkt

Sie wer’n lachen, aber neulich bin ich kritisiert worden, weil ich Namen oft fränkisch-falschrum schreib. Zum Beispiel „der Meiers Klaus“ statt wie im Schrift- und Hochdeutsch Klaus Meier. Sowas wirke bei Respektspersonen respektlos, hieß es. Ist es aber nicht. Diese Sprechweise hat nicht nur in unseren Dialekten Tradition. In dieser Kolumne ist sie eine Würdigung der Mundart und drückt gutgemeinte Zugewandtheit gegenüber den Benannten aus. Bei der Benennung von Mitmenschen redet ja der...

SO STAND'S IM WOCHENBLATT VOR 40 JAHREN
IG-Metall-Streik 1984

Der Streik der IG Metall im Jahr 1984 war einer der größten und bedeutendsten Arbeitskämpfe in der deutschen Nachkriegszeit. Die Gewerkschaft forderte eine Verkürzung der  Wochenarbeitszeit von 40 auf 35 Stunden ohne Lohneinbußen, um die Arbeitsbelastung zu reduzieren und neue Arbeitsplätze zu schaffen. Letztlich dauerte der Streik sieben Wochen und führte zu Produktionsausfällen und finanziellen Verlusten, auch beim Automobilhersteller Opel. Damals gab es in Eschenau noch einen...

LESERBRIEF
Nur auf schlechtem Fuß erwischt oder digitaler Wahnsinn?

Normalerweise muss ich nicht so oft auf das Rathaus, eventuell mal eine Passverlängerung alle 10 Jahre.In meinem Fall kam ich am 28. Juni morgens um 8:15 Uhr am Rathaus an und fand zwei Damen Kaffee trinkend im Privatgespräch vor. Muss ja auch mal sein. Man wartet geduldig und wünscht als gut erzogener Bürger den Damen lächelnd einen guten Morgen. Offenbar kam ich unpassend, denn einen guten Morgen hatte ich danach nicht mehr zu erwarten. Mir wurde entgegengeblafft in einem völlig...

Tipps für heiße Sommertage
So kommen Sie gut durch die Hitze

Endlich ist der Sommer da! Mit den steigenden Temperaturen kommen jedoch auch die Hitzetage, die eine Herausforderung für die Gesundheit darstellen können. Die Gesundheitsregion Plus des Landkreises Forchheim hat nützliche Tipps zusammengestellt, um gut durch die heißen Tage zu kommen. Wichtige Verhaltenstipps bei Hitze: Informiert bleiben: Abonnieren Sie die Hitzewarnungen des Deutschen Wetterdienstes (DWD), um rechtzeitig über extreme Temperaturen informiert zu sein. Genug trinken: Halten Sie...

DER GLOSS’N HANS MACHT SICH GEDANKEN
Spülbetrieb

Sie wer’n lachen, aber es kann nicht so weitergehen, dass manche Zeitgenossen die Spülmaschine von vorne nach hinten befüllen. Oder von der Mitte aus. Wo doch jedes Kind wissen müsste, dass man beim Vollstellen von Räumen von hinten nach vorne vorgeht. Ich habe den Verdacht, dass vor allem Damen gerne das Pferd von hinten aufzäumen, indem sie die Maschine von vorne bestücken. Und hinterher andere, die ausräumen, dann fragen, ob man denn unbedingt so achtlos herumscheppern müsse. Sie verkennen...

Leserbrief
Ein Appell an die Hundehalter

Liebe Hundebesitzer, sicher pressiert es ihrem Hund beim Gassigehen manchmal sehr. Aber immer und immer wieder finden wir vor dem Grundstück Im Zentrum 33 in Eschenau große Kothaufen, die weder die Anwohner noch die Eckentaler Bewohner glücklich machen. Seitdem der Grünstreifen vor dem Haus nicht mehr gemäht wird, verrichten die Tiere ihr Geschäft auf der Wiese neben der Haustür. Die Gemeinde bemüht sich sehr, den Hundebesitzern genügend „rote Säckchen” kostenfrei zur Verfügung zu stellen....

Der Gloss’n Hans macht sich Gedanken
Das Lied vom Wirtz Florian

Sie wer’n lachen, aber der Wirtz Florian wurde schon musikalisch erwähnt. Dachte ich jedenfalls, als mir ein Lied aus den frühen 90ern wieder im Ohr klang. Das ober­österreichische Duo „Attwenger“ begann damals mit derbem Dialekt und irrwitzig interpretierter Volksmusik einen unverwechselbaren Stilmix zu erfinden. In „Hi Aso“ besingen sie heimische Zustände. Wir zitieren in Auszügen: Wo mia heasan und des is woa, do fressns d‘Sau mitsaumt de hoa, do liegt des Glumpat übasi, wos ma braucht des...

Wer sein Haustier selbst begraben möchte, sollte einige Dinge beachten. | Foto: Pixabay
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Haustierbestattungen als Gefahr für Greifvögel
Letzte Ruhestätte mit Folgen

In der Tiermedizin zum Einschläfern verwendetes Mittel ist auch für Wildtiere tödlich!  Wenn das eigene Haustier stirbt, ist der Schmerz bei vielen Menschen groß. Um dem treuen Begleiter einen würdevollen Abschied zu gestalten, beerdigen Herrchen oder Frauchen das Tier häufig selbst. Doch das kann in einigen Fällen tödliche Folgen für Wildtiere haben. Im Rahmen ihres gemeinsamen Projekts "Tatort Natur" verzeichneten der bayerische Naturschutzverband LBV (Landesbund für Vogel- und Naturschutz)...

Der Gloss’n Hans macht sich Gedanken
Europawahl-Meisterschaft

Sie wer’n lachen, aber könnten das Verfahren bei der Europawahl und der Europameisterschaft nicht auch einfach mal tauschen? Vier Wochen lang fliegt uns ab Freitag der Herrenfußball um die Ohren, ständig das Expertengeschwafel vom „Momentum“ – im Fußball ein sprachlicher Phrasendreschflegel wie Narrativ in der Politik. Warum nicht einfach die Europameister wählen? 24 Kader auf dem Wahlzettel mit jeweils 27 Spielern macht 648 Kandidaten, von A wie Albanien bis U wie Ungarn. Zypern dazu, dann wär...

Foto: wochenblatt Archiv
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SO STAND’S IM WOCHENBLATT VOR 40 JAHREN
Als das JUZ „Die Galerie” hieß

Vor 40 Jahren brachten die jungen Leute im Eckentaler Jugendzentrum eine neue Farbe in die Baracke an der Ortsgrenze zwischen Eschenau und Eckenhaid. Man veranstaltete Kunstausstellungen, so wie diese mit dem Zirndorfer Künstler Heinz Volk. 1984 schaffte es die Vernissage dann sogar auf den wochenblatt-Titel. Damals erhielt das JUZ sogar einen neuen Namen, der längst wieder Geschichte ist.

Landkreis ERH fördert 222. elektrisches Kleinmobil
Wer stromert, wird unterstützt

Seit 2017 fördert das Landratsamt Erlangen-Höchstadt den Erwerb elektrischer Kleinmobile. Nun wurde der 222. positive Förderzuschuss ausgezahlt. Der Fördertopf für dieses Jahr ist weiterhin gut gefüllt, wie das Klimaschutzmanagement mitteilt. Gefördert werden Bürgerinnen und Bürger aus dem Landkreis, die sich ein neues elektrisches Fahrzeug anschaffen. Für einen Elektromotorroller gibt es 200 Euro, für ein Speed-Pedelec 300 Euro und für ein E-Lastenrad 400 Euro. Zusätzlich werden 50 Euro...

In der Augsburger Messe wurde eine Unterkunft für 1.000 Helfer und für vom Hochwasser betroffene Bürger geschaffen. | Foto: Julian Pertek
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Rotkreuzler helfen im Hochwassergebiet
1.271 Stunden im Zeichen der Humanität

Kurz nach 18:00 Uhr am Samstag, 01.06.2024, wurden Ad-Hoc die ersten ehrenamtlichen Kräfte des BRK Erlangen-Höchstadt zum Katastropheneinsatz in Richtung Augsburg alarmiert. Stellung einer Schnelleinsatzgruppe Betreuung, sowie dem Geländegängigen Kommandowagen mit Zugführer im Hilfeleistungskontingent Betreuung Mittelfranken für mind. 72h Einsatzdauer, war der Auftrag. Keine drei Stunden später rollt der Tross Um 21:00 Uhr rollten die ersten elf Einsatzkräfte der Bereitschaft Heroldsberg und...

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