Gloss'n Hans

Beiträge zum Thema Gloss'n Hans

Der Gloss’n Hans macht sich Gedanken
Kaderstimmung

Sie wer’n lachen, aber auch im Wirtshaus kann man was lernen. So erfuhren die Teilnehmer beim Igensdorfer Wirtshaus-Quiz, welcher Sportverband der größte in Deutschland ist. Natürlich der Deutsche Fußballbund DFB – fast jeder zehnte Einwohner ist dort Mitglied. Gefragt wurde aber nach dem zweitgrößten – dass dies der Deutsche Turner-Bund DTB ist, überraschte wohl manche. In einem „Jahr der Schule” will der DFB jetzt mit Landesverbänden, DFL Stiftung und Profivereinen mittels...

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Wichtige Mitteilung

Sie wer’n lachen, aber wenn uns eine Sintflut trifft, dann nicht (nur) mit Wassermassen, sondern mit Informationen. Als E-Mail-Verkehrs-Teilnehmer kommt man sich manchmal alt vor, weil viele statt dessen Messengerdienste bevorzugen. Das kann anstrengend werden, wenn man als Medienmacher Daten strukturiert weiterverarbeiten will. Wichtiges geht schnell unter in endlosen Chatverläufen voller Geburtstagswünsche und Festtagsgrüße. Auch in Mails muss das Wesentliche oft erst aufgespürt werden aus...

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Brunnen und Brücken

Sie wer’n lachen, aber ich befürchte, die Menschheit wird nicht mehr gescheiter – im Gegenteil. Auch wenn jetzt alles digital wird, von Nachrichtenmedien über Fortbewegung, Wohneinrichtung und Bildung bis neuerdings sogar hin zur digitalen Gewalt. Man glotzt auf Displays und denkt, dass sich der Rest irgendwie erledigt. Wie und von wem zukünftig Einkommen erwirtschaftet und nach welchen Kriterien sie verteilt werden? Egal, das regelt dann ja die „künstliche Intelligenz”, wenn die menschliche...

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Die längste Baustelle der Welt

Sie wer’n lachen, aber sie fährt wieder, die Gräfenbergbahn. Und zwar ganz regulär – so hieß es zumindest in der Nacht zum Samstag. Seit geraumer Zeit hielt die Deutsche Bahn ihre Passagiere und die Redaktionen in Atem mit täglichen bis stündlichen Änderungsmeldungen zum Betriebsablauf. Wie beim Gänseblümchen-Orakel: „Sie liebt mich, sie liebt mich nicht…” sagt man Blütenblatt für Blütenblatt, bis alle abgezupft sind. Als aufgeklärter Naturwissenschaftsgläubiger denke ich dabei natürlich: Es...

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Tatort Wahllokal

Sie wer’n lachen, aber am Sonntag wird der TV-Tatort bestimmt schlechte Einschaltquoten haben. Die Stichwahl wird spannender als jeder Krimi. Der erste Wahltermin am 8. März war ja schon alles andere als langweilig. Besonders aufwändig dürfte die Auszählerei im Markt Igensdorf gewesen sein, obwohl – oder gerade weil – dort nur ein Bürgermeisterkandidat auf dem Stimmzettel stand. Edmund Ulm darf die knapp 83 Prozent als schöne Zustimmung für seine Arbeit verzeichnen. Alternativen gab es ja...

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Der Coach auf der Couch

Sie wer’n lachen, aber am kommenden Freitag müssen Sie ohne mich zurechtkommen. Am 13. März ist nämlich der Weltschlaftag. Da schlaf ich durch. Eigentlich müsste doch ein Schlaf-Aktionsdatum eher auf die Nacht gelegt werden, dann hätte man eine geruhsame Weltschlafnacht. Allerdings will die World Sleep Society, die dahinter steckt, gar nicht, dass man sich am Weltschlaftag ausruht. Man soll statt dessen auf die medizinischen, pädagogischen und sozialen Aspekte von Schlafproblemen aufmerksam...

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Dankbar im Bad

Sie wer’n lachen, aber nach dem Duschen (mit meiner Rückenbürste Peggy, siehe letzte Woche) werde ich manchmal nachdenklich. Zum lästigen Trockenwischen motiviere ich mich mit der Vorstellung, was wäre, wenn ich das Wischen bleiben ließe. Neben Feuchtigkeit mit Schimmelgefahr drohte Vergammelung und der Drang, das ganze Bad erneuern zu lassen. Das wäre wunderschön – aber finanziell nicht gerade eine Kleinigkeit. Und dann denke ich an die Nachrichten aus dem Gazastreifen, wo die Menschen...

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Black Forest statt Danger Island

Sie wer’n lachen, aber ich habe einen neuen Schwarm. Sie heißt Peggy und ist fast perfekt. Angefangen hat es mit ihr – wie so oft – mit einem Missverständnis. Mir stand der Sinn nach einer Bürste, mit der ich mir unter der Dusche den Rücken schrubben kann. An einem Marktstand wurde ich fündig, vielleicht am Igensdorfer Marktfest (wo gibt´s sonst noch vielseitig sortierte Marktstände?). „Peggy Perfect” steht auf dem Bürstenrücken meiner Rückenbürste, über der schwungvollen Zeichnung einer...

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Briefwahl ohne Briefträger?

Sie wer’n lachen, aber ich muss nochmal an der Übermittlung von Versicherungs- und Bankdokumenten rumnörgeln. Ständig kommen Mails, man solle sich was runterladen. Ob’s dringend ist, weiß man erst nach dem Brimborium. Früher kam Post, man sah auf einen Blick, ob Handlungsbedarf besteht. Dringend und wichtig sind jedenfalls die Briefwahlunterlagen, die ab kommenden Montag versendet oder ausgegeben werden. Ich gehe zwar gerne zu den fleißigen Wahlhelfern, verstehe aber jeden, der die Vorschläge...

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Bitte lächeln!

Sie wer’n lachen, aber die Plakatierer sind nicht zu beneiden in diesen Tagen. Die professionellen ohnehin – ich weiß gar nicht, wie die bei Schnee und Minusgraden die riesigen Papierlappen auf die Plakatwände bringen. Die unbezahlten Plakatierer unserer Parteien und Wählergruppen kleben zwar meist nicht vor Ort, aber hängen jetzt vor den Kommunalwahlen am 8. März ihre vorbereiteten Kandidaten in die Gegend. Das steht dem Straßenbild auch gut zu Gesicht, finde ich. Die Menschen, die sich für...

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Ausgeschlafen ins neue Jahr

Sie wer’n lachen, aber ich will auch im Jahr 2026 keine Straftaten begehen. Nicht nur, weil das meinen Überzeugungen widerspräche. Sondern auch, weil ich gelesen habe, dass die Hausdurchsuchung bei der Ex-EU-Außenbeauftragten Federica Mogherini bereits um 8 Uhr beendet war. Wenn die Polizei schon im Morgengrauen wieder abzieht – wann muss sie dann angerückt sein? Durchsuchungen können bei uns im Winter ab 6 Uhr durchgeführt werden, im Sommer schon ab 4 Uhr. Zu solchen Tageszeiten würde ich...

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Immer die Gleichen

Sie wer’n lachen, aber „das ist doch immer das Gleiche” – könnte man denken angesichts des Adventsbrimboriums. Stimmt zwar, aber das hat auch sein Gutes, es ist halt einfach schön. Beim Blick auf das Live-Personal stimmt es nur zum Teil. Die Figuren Christkind und Nikolaus sind schon immer dieselben. Die Menschen, die sie verkörpern, wechseln immer wieder mal. In Eckental, Heroldsberg und Igensdorf konnte man gerade neue Gesichter in den Rollen und Gewändern des Christkinds erleben. Die...

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Bis Weihnachten erledigt

Sie wer’n lachen, aber die Zeit drängt. Es gibt viel zu tun. Vor allem im Haus, also indoor, wie man heute sagt. Jetzt, wenn die Menschen sich in kuschelwarme Stuben zurückziehen, fallen Problemzonen auf, um die man sich längst kümmern wollte. Oder sollte. Outdoor wird es überschaubar. Für Wald- und Brennholzarbeiten ist es zu warm. Die Dachrinnen haben wir ja alle schon von Laub befreit und gereinigt, nicht wahr? Die Regentonnen sind schnell geleert, wenn „er” Frost meldet. Die...

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Höchste Zeit

Sie wer’n lachen, aber neulich sah ich in einem fremden Kühlschrank französische Meersalz-Butter mit der kunterbunten Aufschrift: „PRÉSIDENT – rendez-vous à Paris“. Eine alberne Verpackung, ein fragwürdiges Produkt – aber irgendwie lebenslustig. Ja, die Franzosen. Am zweiten Adventwochenende haben sie ihre reparierte Notre Dame präsentiert. Eine dreijährige Großrestaurierung war ab 2019 ohnehin vorgesehen, dann kam der verheerende Großbrand dazwischen. Gute fünf Jahre später wurde das...

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Das dümmste Volk der Welt?

Sie wer’n lachen, aber auch wenn Wisconsin nicht im wochenblatt-Land liegt, so wollen wir doch diese Woche mal über den großen Teich blicken. US-Präsidentschaftswahlen finden grundsätzlich dienstags statt. So auch 1980, als Ronald Reagan über Jimmy Carter triumphierte. Eine Woche danach erschien übrigens das allererste wochenblatt. Im November 2000 war das Ergebnis zwischen George W. Bush und Al Gore so knapp, dass Politik und Justiz wochenlang über maschinelle oder händische...

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Täglich warnt das Murmeltier

Sie wer’n lachen, aber bei der schlimmen Flut von Ostösterreich bis Polen stellt man fest: Immerhin waren alle alarmiert. Seit der Ahrtal-Katastrophe hat man fast den Eindruck, das Alarmierungswesen ufert bei uns aus. Beim bundesweiten Warntag vor zwei Wochen wurde deutlich, wie viele da mitmischen. Neben den Sirenen (von denen im wochenblatt-Land aber nur Forth und Heroldsberg angeschlossen sind, warum auch immer) warnen Infokanäle wie Cell Broadcast (auf jedes Handy, auch ohne App) und...

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Von wegen Schneckentempo

Sie wer’n lachen, aber manche Kosenamen waren mir schon immer ein Rätsel. Angeblich nennen manche ihren Schatz „Mäuschen“. Die meisten Mäuse (ausgenommen die mit den Lach- und Sachgeschichten in der ARD) in Gebäuden sind Schadnager, die Vorräte vernichten. Was will man einem lieben Menschen mit sowas sagen? „Deine Anwesenheit muss laut Gesundheits- und Gewerbeaufsichtsbehörden verhindert und bekämpft werden“? Also wenn schon was mit Fell, dann doch eher „Häschen“. Noch schlimmer ist das...

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Freude, schöner Götterfunken

Sie wer’n lachen, aber der letzte Donnerstag war mal einer, der seinem Namen gerecht wurde: Stundenlang am Stück hat‘s gerumpelt und gescheppert über den Wolken. Die Bezeichnung soll vom Germanischen Donnergott Thor oder Donar herrühren. Ich musste aber eher an unseren christlichen Feiertag Christi Himmelfahrt in der Vorwoche denken. Womöglich eine Karambolage beim Auffahren in den Himmel? Vielleicht wegen der „toten Winkel“, auf Französisch den „Angles morts“, vor denen Aufkleber auf Lkw- und...

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Kleiner Bahnhof, großer Stau

Sie wer’n lachen, aber die Gräfenbergbahn dreht den Spieß um. Bisher stand sie oft in der Kritik, wenn Züge nicht fuhren. Neuerdings habe ich zweimal erlebt, wie die Bahn in Eschenau den Straßenverkehr stilllegte. Nach Blitz und Donner am 16. April riegelte der Bahnübergang in der Erlanger Straße ein ganzes Viertel ab. Die Schranke blieb gut eine halbe Stunde lang geschlossen, so dass manche Autofahrer schon über schmale Schleichwege in die Freiheit flüchteten, bevor ein Bahnmitarbeiter kam und...

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Glückstag Mittwoch

Sie wer’n lachen, aber vor vier Wochen hatte ich Pech. Da wollte ich Sie eigentlich am Weltglückstag teilhaben lassen. Der internationale Tag des Glücks ist festgelegt auf den 20. März – dieses Jahr ein Mittwoch, also wochenblatt-Tag. Daher hatte ich mir eine ganze Weile vor der Ausgabe zum 20. März eine Notiz gemacht: „Glückstag Mittwoch“. Dann habe mich thematisch doch anderen Dingen zugewandt. Und wusste hinterher nicht mehr, was mit der unglücklichen Glückstagsnotiz gemeint war. Inzwischen...

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Dunkle Zeiten, helle Zeiten

Sie wer’n lachen, aber in diesen Tagen wurde es nicht nur endlich draußen heller, sondern bei mir auch drinnen. Man könnte fast sagen, ich hatte eine Erleuchtung. Es gab ja Zeiten, da hat man mit einer „100er Glühbirne“ gut gesehen, was man arbeitet, liest oder sonstwie veranstaltet. 75 Watt waren auch noch okay, mit 60 und 40 Watt fand man sich immerhin im Raum zurecht. Vor 15 Jahren verordnete uns die EU so genannte Energiesparlampen. Stand der Technik waren Kompaktleuchtstofflampen, die drei...

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Ode auf die fleißigen Engel

Sie wer‘n lachen, aber manche TV-Moderierende vom Bayerischen Rundfunk schaffen es auch 395 Jahre nach dessen erster urkundlicher Erwähnung nicht, den Nürnberger Christkindlesmarkt richtig auszusprechen. Tatsächlich wurde vor einigen Tagen wieder vereinzelt vom „Christkindl-Markt“ berichtet. Das sind nur Petitessen ohne große Bedeutung, aber dem geübten Ohr fällt sowas auf. Ebenfalls auffallend ist, dass die Atmosphäre auf den Adventsmärkten im wochenblatt-Land schöner scheint als beim...

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Maggi Fix für Sprachsoße

Sie wer’n lachen, aber es gibt Wörter und Begriffe, die sind wie Türgriffe, an denen man mit dem Ärmel hängenbleibt. Ärgerliche kurze Ausrufezeichen im Alltag und Stolpersteine in Gedankengängen, auf die man auch gerne verzichten könnte. Das fängt an bei persönlichen Kleinigkeiten wie dem automatischen Eintrag „St. Martin“ im elektronischen Kalender für Smartphone und Computer. Seit Jahren erschrecke ich darob, weil ich kurz meine, ich hätte einen wichtigen Termin im Zusammenhang mit Igensdorfs...

Der Gloss'n HANS MACHT SICH Gedanken
Hauptsache spektakulär

Sie wer’n lachen, aber der Ton im Landtagswahlkampf war mir manchmal zu schrill. Damit meine ich nicht den sachlichen Streit um politische Ziele, Wege oder Weltanschauungen. Darüber muss man diskutieren. Ex-Kanzler Helmut Schmidt (für die Jüngeren: 1918-2015, Bundeskanzler 1974-1982) hatte schon recht: „Eine Demokratie, in der nicht gestritten wird, ist keine.“ Aber diese notwendigen Debatten wurden oft übertönt vom Streit über die Art zu streiten. Wer die Arbeit der Berliner „Ampel“...

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