Der Gloss’n Hans macht sich Gedanken
GROB GESCHRIEBEN
- hochgeladen von Gloss'n Hans
Sie wer’n lachen, aber ich erwische mich immer öfter dabei, eine dumme Angewohnheit zu übernehmen, und zwar ausgerechnet vom Trumps Donald.
Keine Sorge, ich überfalle keine anderen Länder in Südamerika oder im Nahen Osten. Ich reiße auch keinen Ostflügel von Regierungsgebäuden ab, um einen goldenen Ballsaal zu bauen und plane keinen Triumphbogen zu errichten, der den in Paris übertrumpfen soll. Eigentlich müsste ich hier „übertriumphen” schreiben oder „übertrumpen”, aber Schreiberlinge wissen, dass man für halbseidene Wortspiele vielleicht irgendwann in der Wortspielhölle schmoren muss.
Es geht um etwas GANZ anderes. Ich fange an, in Kurznachrichten Begriffe hervorzuheben, die mir besonders wichtig scheinen oder die ich besonders EINDRINGLICH weitergeben möchte. Und zwar, indem ich sie GROSS schreibe.
Ganze Wörter in Großbuchstaben zu setzen, ist bei uns gebräuchlich für Schilder und Plakate oder in vielen Firmennamen. Auch Namen von Musikgruppen werden gerne in Versalien (Großbuchstaben) präsentiert. „Bei uns wird Service groß geschrieben” heißt eine Floskel in Werbetexten, allerdings meistens klein geschrieben. Das ist gut so, denn längere Aneinanderreihungen von Großbuchstaben sind schlechter lesbar. Unsere Kleinbuchstaben mit ihren Über- und Unterlängen sind gemacht für idealen Lesefluss.
Seine Drohungen und Schmähungen postet der POTUS, der President Of The United States, gerne in Versalien, weil man schriftlich niemand anbrüllen kann. Anders als er habe ich im Deutschen oft das ß, das Eszett oder „scharfe S”. Hier verwende ich das Doppel-S, weil es in den meisten Schriften kein großes ß gibt. Sonst liest sich das wie ein EIN GROßES B. ICH WÜNSCHE ALLEN LESERINNEN UND LESERN EINE SCHÖNE WOCHE!!!
Ihr Gloss’n Hans
Autor:Gloss'n Hans aus Eckental |
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