Der Gloss’n Hans macht sich Gedanken
Black Forest statt Danger Island
- hochgeladen von Gloss'n Hans
Sie wer’n lachen, aber ich habe einen neuen Schwarm. Sie heißt Peggy und ist fast perfekt. Angefangen hat es mit ihr – wie so oft – mit einem Missverständnis. Mir stand der Sinn nach einer Bürste, mit der ich mir unter der Dusche den Rücken schrubben kann. An einem Marktstand wurde ich fündig, vielleicht am Igensdorfer Marktfest (wo gibt´s sonst noch vielseitig sortierte Marktstände?).
„Peggy Perfect” steht auf dem Bürstenrücken meiner Rückenbürste, über der schwungvollen Zeichnung einer zauberhaften Dame. Erst nach Monaten habe ich das Etikett genauer betrachtet: Meine Peggy wischt schwungvoll den Fußboden! Daneben steht „Scheuerbürste”. Das macht aber nichts, meinem Rücken tut auch eine zweckentfremdete Haushalts-Scheuerbürste sehr wohl.
Immerhin hat meine Peggy einen Holzkörper mit Naturfiberborsten, ist hitzebeständig und besteht ganz aus Naturprodukten. Sie kommt aus der Bürstenfabrik Maier in Todtmoos-Au im Schwarzwald: „Maier Quality from Black Forest – since 1873”. Auf der Homepage geht’s neben Qualität ganz viel um Umweltschutz.
Zum Glück ist Peggy kein Pinguin, denn dann wäre sie womöglich in der Antarktis auf den Danger Islands. Dort lebt die größte Brutkolonie der Adelie-Pinguine. Die „Gefährlichen Inseln” wurden 2024 zum Schutzgebiet erklärt. Weil sich die USA aus dem Management zurückgezogen haben, sieht sich jetzt das Umweltbundesamt in Dessau alleine für das Dauermonitoring der Pinguine zuständig. „Als Deutschlands zentrale Umweltbehörde kümmern wir uns darum, dass es in Deutschland eine gesunde Umwelt gibt, in der Menschen so weit wie möglich vor schädlichen Umwelteinwirkungen geschützt leben können” heißt es auf der Amts-Homepage. Kein Wort vom Pinguin-Management –eigentlich zurecht, finde ich.
Ihr Gloss’n Hans
Autor:Gloss'n Hans aus Eckental |
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