Der Gloss’n Hans macht sich Gedanken
Brunnen und Brücken
- hochgeladen von Gloss'n Hans
Sie wer’n lachen, aber ich befürchte, die Menschheit wird nicht mehr gescheiter – im Gegenteil.
Auch wenn jetzt alles digital wird, von Nachrichtenmedien über Fortbewegung, Wohneinrichtung und Bildung bis neuerdings sogar hin zur digitalen Gewalt. Man glotzt auf Displays und denkt, dass sich der Rest irgendwie erledigt. Wie und von wem zukünftig Einkommen erwirtschaftet und nach welchen Kriterien sie verteilt werden? Egal, das regelt dann ja die „künstliche Intelligenz”, wenn die menschliche sich langsam zurück entwickelt.
Selbstverständlich sind digitale Hilfsmittel ein unverzichtbarer Segen. Aber der allgegenwärtige App-Hype verstellt auch manchmal den Blick auf Grundsätzliches. Bestens unterhalten und verwöhnt mit allerlei Schnickschnack geben wir völlig unbedarft den Einfluss auf unsere wesentlichen Lebensumstände preis.
Denn womit müssen sich unsere Kommunen jetzt herumschlagen? Im Markt Igensdorf lädt der Bürgermeister zum Info-Abend über die Wasserversorgung, weil deren Zukunftsfähigkeit die Bürger über die nächsten Jahrzehnte viele Millionen kosten wird. Und von Heroldsberg über die Autobahn nach Nürnberg brauchen wir neue Brücken für 24 Millionen Euro.
Brunnen und Brücken – die gleichen Game-Changer und Probleme wie bei den alten Römern. Heute sind wir also so weit wie in der Antike. Da helfen auch keine Dating- oder Reise- oder Sonstwie-Apps. Das ist Wahnsinn!
Fehlt nur noch die Bahn. Meinen Beitrag der letzten Woche hat der aufmerksame Müllers Reinhard wie folgt kommentiert: „Der Reims Matthias war das mit dem „verdammt ich lieb dich”. Kleiner Fehler, denn der Petry war das mit dem „Wahnsinn” – aber eigentlich egal, passt ja beides zur Gräfenbergbahn!” Danke – wenigstens einer, der den Durchblick behält!
Ihr Gloss’n Hans
Autor:Gloss'n Hans aus Eckental |
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