Genau Hingeschaut

Beiträge zum Thema Genau Hingeschaut

Ein Weibchen saugt an einer Skabiose.
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Genau hingeschaut
Der Apollofalter – Ein fränkischer Heimkehrer

Der Apollofalter (Parnassius apollo) ist der einzige deutsche Tagfalter, der dem internationalen Washingtoner Artenschutzabkommen unterliegt. Was macht ihn so besonders? Nicht nur seine Lebensweise, auch seine Geschichte ist bemerkenswert. Der Apollofalter kennt in Bayern nur zwei Lebensräume. Einer davon liegt in der Fränkischen Schweiz, oder schlicht in der „Fränggischn“, wie sie von ihren Bewohnern herzlich genannt wird. Das Besondere am Apollofalter ist seine Wiederkehr nach...

  • Eckental
  • 21.07.21
  • 72× gelesen
Vier dunkelgraue Flecke auf den Vorderflügeln kennzeichnen das Weibchen
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Der kleine Kohlweißling - Oder doch sein Vetter?

Dieser Vertreter aus der Familie der Weißlinge gehört zu den am weitesten verbreiteten Schmetterlingsarten Mitteleuropas. Sein wissenschaftlicher Name rapae entstammt dem lateinischen Wort rapa für Rübe, obwohl diese nicht zu den Futterpflanzen der Raupe zählt. Der kleine Kohlweißling hat eine Spannweite von bis zu 50 Millimeter, und ist häufiger zu beobachten als der große Kohlweißling, der bis zu 60 Millimeter misst. Dessen wissenschaftliche Bezeichnung brasicae hingegen, lässt auf seine...

  • Eckental
  • 30.06.21
  • 24× gelesen
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Genau Hingeschaut
Das Leberblümchen - Ein zarter Frühlingsbote

Jetzt muss es sich beeilen, das Leberblümchen, um die vegetationslose Zeit unserer Laub- und Mischwälder zu nutzen. Solange das Sonnenlicht den Waldboden mit Lebensenergie versorgen kann, ist Blütezeit. Bei Regen und Nacht schließen sich die Blüten. Das zur Gattung der Hepatica, in der es sieben Arten gibt, zählende Leberblümchen, bevorzugt lehmige, kalkhaltige Böden. Sein Synonymname triloba weist auf die dreilappigen Laubblätter hin, welche für das Leberblümchen kennzeichnend sind und es gut...

  • Eckental
  • 23.04.21
  • 49× gelesen
Die Frühlingsknotenblume zählt zur Familie der Amaryllis.
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Der Märzenbecher - Ein fränkischer Frühlingsbote

Tausende Blüten – tausende Besucher. Jetzt ist wieder Hochsaison in den Märzenbechergebieten im Frankenland. Zuverlässig streben alljährlich viele tausend Pflanzen mit ihren weißen, glockenförmigen Blüten der Frühjahrssonne entgegen. Der Märzenbecher, auch Frühlingsknotenblume genannt, bevorzugt lichte Auen- und Mischwälder. Weil er bereits lange vor der allgemeinen Vegetationsphase austreibt, zählt er zu den vorsommergrünen Pflanzen. Seine Überlebensorgane sind Zwiebeln, die ca. 30 cm tief in...

  • Eckental
  • 23.03.21
  • 29× gelesen
Portrait eines Wasserläufers. Behaarte Tarsen und hervorragende Facettenaugen.
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Genau Hingeschaut
Der Wasserläufer – Goldmedaille im rudern Einer

Mit den ersten Frostnächten sind sie von unseren heimischen Gewässern verschwunden um an Land zu überwintern – die Wasserläufer. Von der zu den Wanzen zählenden Gattung Gerris leben in Mitteleuropa 10 Arten, die nur schwer voneinander zu unterscheiden sind. Sie leben meist auf stehenden oder langsam fließenden Gewässern und treten dort in großen Gruppen auf. Speziell angepasste Arten fühlen sich auch auf schnell fließenden Gewässern wohl, eine ganz besondere lebt sogar auf der Hochsee. Unser...

  • Eckental
  • 06.11.20
  • 83× gelesen
„Gelbling im Gegenlicht“: Die tiefstehende, warme Herbst
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Genau hingeschaut
Herbstliche Impressionen zum 50sten Jubiläumsbeitrag

Seit fast zehn Jahren erfreut Walter Hufnagel die wochenblatt- Leser mit spannenden Fotografien. Im Frühjahr 2017 beschloss die Redaktion, eine unregelmäßig erscheinende Rubrik „Genau hin- geschaut – Juwelen der Natur im wochenblatt-Land“ einzurichten. Der Eschenauer Naturfotograf ist sehr viel draußen unterwegs. Dabei verbindet er sein profundes Fachwissen in Sachen Flora und Fauna und die Liebe zur Natur mit seiner Leidenschaft für tech- nisch und gestalterisch höchst an- spruchsvolle...

  • Eckental
  • 13.10.20
  • 53× gelesen
Mit 90 Flügelschlägen pro Sekunde und bis zu 80 km/h ist das Taubenschwänzchen flott unterwegs.
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Das Taubenschwänzchen - Der Kolibri unter den Schmetterlingen

Obwohl das Taubenschwänzchen zu den Nachtfaltern zählt, ist es gerne bei hellem Sonnenschein unterwegs. Im Schwirrflug eilt es rastlos von Blüte zu Blüte um den enorm hohen Energieverbrauch seines Flugstils mit nahrhaftem Nektar zu decken. Ungefähr vier Milliliter tankt der kleine Falter an einem Tag, bei einem Eigengewicht von nur 0,3 Gramm. Während der Nahrungsaufnahme schwebt das Taubenschwänzchen über der Blüte und saugt mit seinem bis zu 28 mm langen Rüssel. Dabei passt es seine Stellung...

  • Eckental
  • 27.08.20
  • 226× gelesen
Der C-Falter fliegt gerne an sonnigen Wald- und Wegrändern.
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Walter Hufnagel hat mal wieder "Genau hingeschaut"
Der C-Falter – ein wandelbarer Geselle

Viele Frühjahrsschmetterlinge sind bereits eifrig unterwegs. Darunter auch der auffallend geformte C-Falter, dessen Kanten der Hinterflügel stark eingebuchtet sind. Auf der Flügelunterseite trägt er eine weiße Zeichnung wie der Buchstabe C. Daher hat dieser Schmetterling seinen Namen (c-album). Zwei weitere Besonderheiten hat dieser Falter, der zu unseren Überwinterern zählt, aufzuweisen. Zum einen seine Raupe, die ein wahres Meisterstück der Mimikry (Signalfälschung) darstellt. Regungslos auf...

  • Eckental
  • 30.04.20
  • 346× gelesen
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