Walter Hufnagel hat mal wieder "Genau hingeschaut"
Der C-Falter – ein wandelbarer Geselle

Der C-Falter fliegt gerne an sonnigen Wald- und Wegrändern.
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  • Der C-Falter fliegt gerne an sonnigen Wald- und Wegrändern.
  • Foto: Walter Hufnagel
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Viele Frühjahrsschmetterlinge sind bereits eifrig unterwegs. Darunter auch der auffallend geformte C-Falter, dessen Kanten der Hinterflügel stark eingebuchtet sind. Auf der Flügelunterseite trägt er eine weiße Zeichnung wie der Buchstabe C. Daher hat dieser Schmetterling seinen Namen (c-album). Zwei weitere Besonderheiten hat dieser Falter, der zu unseren Überwinterern zählt, aufzuweisen. Zum einen seine Raupe, die ein wahres Meisterstück der Mimikry (Signalfälschung) darstellt. Regungslos auf einem Blatt verharrend, ahmt ihr Erscheinungsbild perfekt Vogelkot nach. Zum anderen der Schmetterling selbst.
Er tritt in zwei Entwicklungslinien auf, welche von der Tageslänge während des Raupen- und Puppenstadiums gesteuert werden. Die auf der Ober- und Unterseite auffallend hell gefärbte Sommerform entwickelt sich unter Langtageinfluss und bildet eine weitere Generation, die wesentlich dunkler gefärbt ist und teilweise eine metallisch grün schimmernde Unterseite aufweist. Der C-Falter kann im wochenblatt-Land relativ häufig beobachtet werden.

Autor:

wochenblatt - Redaktion aus Eckental

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