Verfüllung in Gräfenberger Steinbruch
Vorerst keine Genehmigung

Steinbrüche werden nach dem Abbau wieder verfüllt und rekultiviert – das Verfüllmaterial und die Auswirkungen auf das Grundwasser bereiten vielen Bürgern Sorgen.
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Seit einem Jahr wird der Antrag eines Schotterwerks, die Kategorie des Verfüllmaterials für einen Steinbruch zu erweitern, diskutiert. Das Landratsamt Forchheim meldete am 28. Juli, dass der Antrag derzeit nicht genehmigt werden kann.

Im Zuge der weiteren Prüfung der Genehmigungsfähigkeit wurden vom Wasserwirtschaftsamt Kronach vor kurzem neue Informationen vorgelegt. „Diese lassen zum jetzigen Kenntnisstand eine Genehmigung des Antrags in der vorliegenden Form nicht zu”, teilte das Landratsamt nun mit.

Bisher ist für die Verfüllung unbelastetes Material wie Bodenaushub (Kategorie A oder Z0) vorgesehen. Die Firma Bärnreuther + Deuerlein hat die Erweiterung auf die Kategorie C1 oder Z0 bis Z1.2 (mit Anteil bis zu einem Drittel des Verfüllmaterials) beantragt. Dies umfasst vorsortierten mineralischen Bauschutt, Gleisschotter sowie geogen (natürlich) belasteten Bodenaushub der Kategorie Z1.2, der im Landkreis vorkommt, aber bislang nicht verwertet werden kann. Im August und September letzten Jahres wurde ein Teil der Öffentlichkeitsbeteiligung (öffentliche Auslegung) in diesem Verfahren durchgeführt. Besonders kritisiert wird die Ablagerung von Gleisschotter, der mit Herbiziden, Holzschutzmitteln, Bremsstaub und Schmiermitteln belastet ist. Die Interessengemeinschaft Steinbruch IGS (www.igs-graefenberg.de) hat eine Onlinepetition ins Leben gerufen.

Das Landratsamt befindet sich im Austausch mit dem Steinbruchbetreiber, ob bzw. in welcher Form das Verfahren und ein im Raum stehender Erörterungstermin durchgeführt werden. Sobald eine Entscheidung über die weitere Vorgehensweise getroffen wurde, will das Amt die Öffentlichkeit über den weiteren Ablauf informieren.

Autor:

wochenblatt - Redaktion aus Eckental

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