25 Jahre Hospizverein
Dank und Respekt für die wertvolle Arbeit
- Die Ehrenvorsitzende Dorothea Fink berichtete von ihren sehr persönlichen Beweggründen, sich der Hospizarbeit zu widmen.
- Foto: Uwe Rahner
- hochgeladen von wochenblatt - Redaktion
Mit einem konfessionsübergreifenden Dankgottesdienst in der Eckenhaider Friedenskirche erinnerte der Hospizverein Eckental mit Umgebung e.V. am 21. März an seine mittlerweile 25-jährige Geschichte.
Von geistlicher Seite wandten sich Dr. Stefan Opferkuch mit der Begrüßung sowie Gemeindereferentin Bianka Lebküchler, Pfarrer Thilo Auers und Pastor Jörg Seitz als 1. Vorsitzender des Hospizvereins an die Gottesdienstbesucher. In einem „Trialog” wurden die geistigen und philosophischen Hintergründe der Hospizarbeit verdeutlicht – etwa die Würde eines jeden Menschen, das Recht, selbstbestimmt das Leben bis zum Ende zu gehen sowie das Vertrauen und die Hoffnung, mit dem Ende des Lebens Frieden zu finden.
- Pfarrer Thilo Auers (Evang. Kirchengemeinde St. Matthäus Heroldsberg), Pfarrer Dr. Stefan Opferkuch (hinten, Evang. Kirchengemeinde Eckenhaid), Gemeindereferentin Bianka Lebküchler (Kathol. Seelsorgebereich Neubau) und Pastor Jörg Seitz (Evang. Gemeinde Eckental) gestalteten einen kurzweiligen Gottesdienst.
- Foto: Uwe Rahner
- hochgeladen von wochenblatt - Redaktion
Vier Berichte von praktischen Erfahrungen aus Sterbebegleitung, Touren mit dem ASB-Wünschewagen oder den Gesprächen im Trauercafé gaben Einblick in das segensreiche Wirken der etwa 40 Ehrenamtlichen, die sich entsprechend ausgebildet in den Dienst der Gemeinschaft stellen.
Dank und Respekt
„Tief bewegt” von den Ausführungen zeigte sich Landrat Alexander Tritthart, mit Dank und Respekt für das „großartige Engagement”. Auch Bezirksrätin, Kreisrätin und Ärztin Dr. Ute Salzner lobte die Arbeit, die oft im Stillen vollbracht werde von nur drei Hospizvereinen im ganzen Landkreis Erlangen-Höchstadt. Als 3. Bürgermeister des Marktes Eckental beschrieb Felix Zosel den nicht in Zahlen zu beziffernden Wert der Hospizarbeit in mittlerweile „25 Jahren Menschlichkeit”. Für den Eckentaler Seniorenbeirat, der an der Gründung maßgeblich beteiligt war, überreichte Dorothea Geiger-Pieger eine symbolische Gießkanne, damit der gut aufgegangene Samen weiter gedeihen und die „Erfolgsstory” des Hospizvereins weitergehen kann.
Als Initiatorin, Mitbegründerin der ersten Stunde und Ehrenvorsitzende berichtete Dorothea Fink nach dem Gottesdienst von ihren persönlichen Erfahrungen, die sie vor 25 Jahren zur Hospizarbeit bewegten. Als Absolventin und später Lehrkraft in der Altenpflegeausbildung habe sie etwas begonnen, was dann auch ihr selbst Kraft und Stolz gegeben habe. Die Erfahrung, dass Hospizarbeit auch etwas zurückgibt, wurde zudem in anderen Beiträgen deutlich. „Wir sind eigentlich kein Verein, sondern eine Hospizgemeinschaft” fand Jörg Seitz spontan mit Blick auf das gute Miteinander.
Man dankte der langjährigen Koordinatorin Frieda Meier für die Erstellung einer aktuellen Chronik und stellte die seit September 2025 als Koordinatorin tätige Doris Schmidt vor, bevor man zum geselligen Gespräch überging. Musikalisch wurde der Gottesdienst von Frank Flachs an der Orgel und Harfenistin Barbara Regnat gestaltet.
Familien-Sommerfest im Juni
Mit einem großen Familien-Sommerfest am Eschenauer Rathausplatz werden am Sonntag, 28. Juni, ab 10.30 Uhr das Jubiläum und das Leben gefeiert mit einem bunten Programm für Jung und Alt. Geplant sind im und ums Festzelt – bei freiem Eintritt – unter anderem Hüpfburg, Jongleur, Spiele, die BRK-Hundestaffel sowie musikalische Unterhaltung mit den „Raindrops“ und der „Steve Hübner Band”.
www.hospiz-eckental.de
Autor:wochenblatt - Redaktion aus Eckental |
Sie möchten kommentieren?
Sie möchten zur Diskussion beitragen? Melden Sie sich an, um Kommentare zu verfassen.