Corona-Impftermine für Senioren

Die Nachfrage nach Impfterminen ist größer als die derzeitigen begrenzten Ressourcen an Impfdosen. Zunächst sollen die besonders risikobelasteten Personengruppen in Seniorenwohnheimen und Kliniken sowie das Personal geimpft werden, auch zuhause wohnende über 80-Jährige wurden von den Landratsämtern angeschrieben. Das Verfahren des Bayerischen Registrierungsportals („erst für Impfung vormerken lassen, dann Termin vereinbaren“) sorgt für Verunsicherung. Empfohlen wird eine Online-Registrierung per Internet (impfzentren.bayern.de), die Telefonzentren sind oft überlastet.

Bisher keine Impfungen in Eckental: Erlangen-Höchstadt setzt auf Erlanger Zentrale

Der Markt Igensdorf bietet in Zusammenarbeit mit dem Impfzentrum Forchheim am 4. Februar eine Impfung vor Ort für Igensdorfer Senioren über 80. Eine solche Möglichkeit würde auch der Markt Eckental gerne schaffen und den Impfwilligen die Fahrt zum Impfzentrum in Erlangen ersparen. Die Gemeinde habe dazu ausdrücklich die Georg Hänfling Halle angeboten, wohnortnah und barrierefrei, berichtet Bürgermeisterin Ilse Dölle am Montag im Gespräch mit dem wochenblatt.

Allerdings seien in diesem Fall das Landratsamt und das Impfzentrum zuständig, die bislang keine Möglichkeit für dezentrale Termine sehen. Im Vergleich zum Nachbarlandkreis müsse von den mobilen Teams zunächst eine viel größere Zahl an Kliniken, Pflegeeinrichtungen und Personal versorgt werden. Die Bürgermeisterin will sich trotzdem weiter bemühen.

Der Landrat freue sich zwar über die Angebote aus den Kommunen, heißt es aus der Pressestelle im Landratsamt. Man denke auch über vorübergehende dezentrale Impfstationen nach, aber anders als in Forchheim sei das Impfzentrum in Erlangen barrierefrei, sehr gut mit öffentlichen Verkehrsmitteln erreichbar und mit Tiefgarage ausgestattet.

Terminvergabe in Erlangen-Höchstadt nach Priorität

Das Impfzentrum für den Landkreis Erlangen-Höchstadt in Erlangen weist auf der Homepage darauf hin, dass es sich bei der Registrierung nicht um eine klassische Warteliste handelt: Es bringt nichts, sich so schnell wie möglich eintragen zu lassen. Bei telefonischer oder digitaler Registrierung werden nur die persönlichen Daten aufgenommen und einige für die Impfung relevante Fragen gestellt.

Wenn dann ein Termin im Impfzentrum frei ist, werden die vorgemerkten Personen verständigt und ein Termin vereinbart. Die angemeldeten Personen werden nicht nach der Reihenfolge ihrer Registrierung zur Terminvereinbarung eingeladen. Vielmehr wertet das System die Daten nach Alter, Vorerkrankungen etc. aus und vergibt die Termine nach Priorität. Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter im Impfzentrum haben darauf keinen Einfluss.

Seit Montag wird im Impfzentrum Erlangen nach Termin geimpft

In der zurückliegenden Woche wurden in der Stadt Erlangen und im Landkreis Erlangen-Höchstadt insgesamt 3.180 Corona-Impfungen durchgeführt. Davon wurden 1.650 Impfungen an Personal in vier Kliniken gegeben. 1.032 Impfungen fanden in Senioreneinrichtungen statt, unter anderem Martha Maria Eckental, 498 Impfungen wurden an Rettungskräfte und Ärzte mit COVID19-Kontakt sowie mobile Pflegedienste verabreicht. Insgesamt wurden somit seit Beginn Ende Dezember 9.075 Personen geimpft (Stand 25.1.).

Erstmals wurden am Montag, 25. Januar, im Impfzentrum auch 324 Seniorinnen und Senioren mit Termin geimpft, für diese Woche sind 800 Termine vergeben worden. Die Stadt Erlangen und der Landkreis Erlangen-Höchstadt haben ein gemeinsames Impfzentrum in den Räumen des ehemaligen Intersport Eisert in der Nägelsbach-/Sedanstraße eingerichtet.

Auch in Igensdorf: Impfung nur mit Anmeldung

Im Landkreis Forchheim werden die Termine nach Eingangsdatum der Voranmeldung vergeben, innerhalb der Gruppe über 80-jäh- riger wird nicht nach dem Alter unterschieden. Die Vor-Ort-Termine in den Gemeinden richten sich derzeit ausschließlich an Personen über 80 Jahre und andere Personen höchster Priorität.

In Igensdorf kommt Fachpersonal des Impfzentrums Forchheim in die Turnhalle der Grundschule, um am Donnerstag, 4. Februar, nach eingehender medizinischer Beratung und Aufklärung die Impfung durchführen. Um einen reibungslosen Ablauf zu gewährleisten, ist bis Freitag, 29. Januar, eine telefonische Anmeldung erforderlich. Dazu haben alle Betroffenen der Marktgemeinde mit der Post ein Informationsschreiben mit der Telefonnummer für die Anmeldung erhalten. Alle Informationen über den zweiten Impftermin erhalten die Geimpften direkt bei der ersten Impfung.

Autor:

wochenblatt - Redaktion aus Eckental

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