Oskar-Sembach-Realschule Lauf
Ein neuer Lebensabschnitt beginnt!
- Gruppenfoto aller Absolventinnen und Absolventen
- Foto: Uschi Heid
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107 Schülerinnen und Schüler der Oskar-Sembach-Realschule Lauf erhielten ihre Abschlusszeugnisse.
Zu Beginn der Feierlichkeiten in der proppenvollen Karl-Diehl-Halle übermittelte der dritte weitere Stellvertreter des Landrats Markus Gleißenberg – im Übrigen mit seiner Premiere bei einer OSR-Abschlusszeremonie – seine Gratulation an die Absolventinnen sowie Absolventen und dankte auch den Familien, Freunden und Lehrkräften, welche die Jugendlichen zu ihrem neuen Lebensabschnitt zuverlässig begleitet haben. Fleiß, Ausdauer und auch Disziplin hätten zu diesem erfreulichen Abschluss geführt. Dabei sei Bildung aber mehr als nur Noten: Schule vermittle auch wichtige grundlegende Werte, um den fortan eingeschlagenen Weg mutig, zuversichtlich und neugierig bestreiten zu können.
„Ein Tag zum Feiern, dann tun sie das!”
Auch der 1. Bürgermeister der Stadt Lauf, Thomas Lang, beglückwünschte als gern gesehener Dauergast der Abschlussfeierlichkeiten die erfolgreichen Absolventinnen und Absolventen. Er dankte auch den Eltern, Freunden und Lehrkräften, welche die jungen Menschen in manchen Stresssituationen stets begleitet sowie mit Rat und Tat zur Seite gestanden haben. Die Verbindungen, die man während seiner Realschulzeit geknüpft habe, seien ebenfalls von unschätzbarem Wert. Nun sei zwar die OSR-Tür erst einmal geschlossen, der Weg dahinter biete aber viele neue Chancen, die mit Selbstbewusstsein und Demut ergriffen werden wollen. Die Tür in die Heimat stehe aber allen jederzeit offen.
Dietmar Hügen als 1. Vorsitzender des Elternbeirats sowie des Fördervereins „Freunde und Förderer der Oskar-Sembach-Realschule Lauf e.V.” würdigte noch einmal die großartige Leistung der Schülerinnen und Schüler und richtete sich als ebenfalls „Betroffener“ mit einem Augenzwinkern an alle anwesenden Eltern: „Wir haben es geschafft!”
Darüber hinaus betonte er, dass mit dem Abschluss jetzt ein wichtiger Meilenstein erreicht wurde. Nach der Schule sei aber mitten im Leben. In diesem neuen Abschnitt sollen die Eltern auch einmal loslassen können, aber ihren Kindern immer mit Rat und Tat ein „verlässlicher Wegbegleiter” sein.
„Die Zukunft hängt davon ab, was wir heute tun.”
Mit den Worten von Mahatma Gandhi richtete Realschuldirektor Günter Heid seine Rede an die anwesenden Schülerinnen und Schüler, deren Schulabschluss kein Endpunkt sei, sondern das Fundament für den kommenden Lebensweg darstellen solle. Im Schnelldurchlauf blickte er auf über 1200 Realschultage zurück, die von Herausforderungen, aber auch vielen freudigen Momenten geprägt waren. Die Erinnerung an die positiven Dinge solle aber bleiben, denn Schule, als Ort der Begegnung, biete mehr als nur Wissensvermittlung. Dabei dankte er allen Unterstützerinnen und Unterstützern aus dem Familien- und Freundeskreis, sowie den Lehrkräften, die alle auf ihre eigene Art und Weise ihren Beitrag leisteten. Besonders hob Herr Heid die hervorragende Absolventenquote von über 97 % hervor, auf die man stolz sein könne.
Nun ende der Weg an der Oskar-Sembach-Realschule, der individuell neue solle aber mit Überzeugung gegangen werden. Das Wachsen an Herausforderungen und das Bewahren der Neugier seien hierzu essenziell, auch wenn einmal Umwege genommen werden müssen. Das Lernen bleibt zwar weiterhin bestehen, aber nach Albert Schweitzer sind „das einzig Wichtige im Leben […] die Spuren der Liebe, die wir hinterlassen, wenn wir gehen.”
Zuletzt blickten die beiden Absolventinnen Marika Grothe und Alisa Kerber, welche gleichzeitig auch Schülersprecherin war, in einer rührenden Rede auf zehn Jahre Schulleben zurück, welche schwierig zusammenzufassen seien. Sie hoben dabei vor allem die kleinen gemeinsamen Momente im Alltag hervor, die es zu etwas Unvergesslichem gemacht hätten. Der Dank galt vor allem den Eltern und Lehrkräften, die Rückschläge aufgefangen oder Geduld sowie Unterstützung geboten hätten.
Bevor die Jugendlichen das Realschulleben hinter sich ließen und ein neuer Lebensabschnitt losging, wünschte RSD Günter Heid den Absolventinnen und Absolventen viel Glück und Gesundheit für die Zukunft, sowie ein erfolgreiches Bestreiten des eigenen Weges in die Zukunft.
Schulbeste geehrt
Als Jahrgangs- bzw. Klassenbeste wurden zudem besonders geehrt und ausgezeichnet: Nele Salomo mit einem perfekten Schnitt (1,00), Jasmin Sabbagh (1,17), Lukas Bräuer (1,36) sowie Jonatan Sperber (1,42) und Amélie Hollitzer (1,45). Realschuldirektor Heid würdigte in diesem Zusammenhang noch einmal die besonderen Leistungen aller Absolventinnen und Absolventen, welche auf das Erreichte stolz sein können.
Umrahmt wurde der abwechslungsreiche Abend von der wohlüberlegten und unterhaltsamen Musikgestaltung der Musiklehrkräfte Christina Lindner und Michael Sikora, sowie musikbegeisterter Schülerinnen und Schüler aus der 9. und 10. Klasse.
Thalhofer
Autor:wochenblatt - Redaktion aus Eckental |
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