Kalchreuther in Kalkreuth
Die Freundschaft soll belebt und ausgebaut werden
- Die Gäste aus Kalchreuth beim Straßenschild in Kalkreuth.
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„Unser Besuch soll dazu beitragen, die Freundschaft zwischen unserem fränkischen Kalchreuth und Kalkreuth (bei Dresden) in Sachsen zu beleben und auszubauen”, so die 2. Bürgermeisterin Steffi Igel bei ihrer Rede zur Nachfeier und Dankeschön-Veranstaltung anlässlich 800 Jahre Kalkreuth.
Bei der kleinen Gruppe aus sechs Personen (Gemeinderäte und -rätinnen) war auch die stellvertretende Landrätin Gabriele Klaußner dabei, die über die ersten Kontakte nach der Wende 1990 berichtete. Seitdem gab es immer wieder Begegnungen und auch Freundschaften sind entstanden. Begrüßt wurde die Gruppe von Bürgermeister Falk Hentschel in der großen zentralen Grundschule der Gemeinde Ebersbach (bestehend aus 14 Ortsteilen und 4.300 Einwohnern) in Kalkreuth (650 Einwohner). Die Schule war der erste Neubau in Sachsen nach dem 2. Weltkrieg. Dazu gehören eine große Sportanlage, Turnhalle und ein Schulgarten. Zurzeit besuchen 160 Kinder die soeben komplett sanierte Grundschule und den Hort. Verpflegt werden sie in der angeschlossenen Schulküche, wo auch für die gemeindliche Kindertagesstätte „Zwergenland“ gekocht wird. Voller Stolz zeigte die Leiterin Frau Klut ihre sanierte und erweiterte Einrichtung mit 77 Kindern in fünf Gruppen. Sie wurde im vorigen Jahr neu eingeweiht. Ein kurzer Ausflug führte schließlich noch zur vor sechs Jahren wieder neu gebauten Schafbrücke über den Fluss Röder mit Pavillon und Infotafeln sowie kurz zur Paulsmühle. Höhepunkt war am frühen Abend der Besuch bei der vom Ortschaftsrat, vom Festausschuss und vom Heimatverein ausgerichteten „Nachfeier zu 800 Jahre Kalkreuth” im vorigen Jahr in der Ausstellungshalle des Autohauses Wachtel. Zu Beginn wurden besonders Ulf von Kalckreuth und seine Frau begrüßt. Er forscht seit Jahren über die Geschichte der Familie und vor allem über die Wurzeln derer von Kalckreuth in Sachsen oder vielleicht auch in Franken. Viele gleichlautende Ortsnamen in der Nachbarschaft sprechen für eine Übersiedelung von Franken nach Sachsen im 11. oder 12. Jahrhundert. Die früheste schriftliche Erwähnung von Namensträger der Familie von Kalckreuth erfolgte in einer Urkunde im Jahr 1284.
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Mit einem mehrtägigen Fest wurde im vorigen Jahr das 800. Jubiläum des Ortes gefeiert, gleichzeitig 120 Jahre Feuerwehr, 120 Jahre Kindergarten, 100 Jahre Sportverein „Traktor” Kalkreuth, 75 Jahre Schule und 50 Jahre Reit-und Fahrverein. Das Fest war nur deswegen so gut gelungen, weil viele Personen mitgearbeitet haben, stellte Karl-Heinz Rutsch bei der Begrüßung fest und bedankte sich für die große Unterstützung bei der Gemeinde und bei den etwa 100 Helfern. Für diese fand nun die Nachfeier statt. Ortsvorsteher Harald Behrisch sagte „Dankeschön”. Und auch mit Bildern wurde an die 800-Jahr-Feier erinnert.
In gemütlicher Runde, erwähnt sollte auch Holger Hempelt werden, der seit vielen Jahren freundschaftliche Beziehungen nach Kalchreuth hat, wurde über künftige Begegnungen gesprochen, vielleicht am 1./2. Mai 2027 zum Feuerwehrfest.
E.B.
Autor:wochenblatt - Redaktion aus Eckental |
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