Projekt „Unser Soziales Bayern: Wir helfen zusammen!”
Helfende Hände ausgezeichnet

Die Erste Bürgermeisterin Ilse Dölle bedankte sich herzlich bei Ehrenamtlichen, die in unterschiedlichen Bereichen des öffentlichen Lebens zu Zeiten von Corona in Eckental Menschen ihre Zeit geschenkt haben.
  • Die Erste Bürgermeisterin Ilse Dölle bedankte sich herzlich bei Ehrenamtlichen, die in unterschiedlichen Bereichen des öffentlichen Lebens zu Zeiten von Corona in Eckental Menschen ihre Zeit geschenkt haben.
  • Foto: K. Adam
  • hochgeladen von Andreas Unbehaun

Über 2.000 Euro als Anerkennung

Kürzlich überreichte die Erste Bürgermeisterin Ilse Dölle bei einem Termin im Großen Sitzungssaal Eckentaler Ehrenamtlichen quasi im Auftrag des Freistaats einen Scheck bzw. ein Geschenk zur Anerkennung ihres Engagements in Zeiten der Coronakrise. Der Freistaat Bayern unterstützt im Rahmen des Projekts "Unser Soziales Bayern: Wir helfen zusammen!" alle kreisfreien Städte und Landkreise mit jeweils 60.000 Euro bei der Koordinierung ehrenamtlichen Engagements in der Corona-Krise für Senioren, andere Risikogruppen und durch die Krise besonders benachteiligte Menschen. Zur Unterstützung der Koordination der örtlichen Hilfen gibt der Landkreis Mittel direkt an die einzelnen Landkreisgemeinden über den Einwohnerschlüssel weiter. Für den Markt Eckental ergab sich dadurch ein Betrag von 2.107 Euro, den die Bürgermeisterin an die entsprechenden Beteiligten überreichen durfte.

„Helfende Hand im wochenblatt-Land” wurde im Jugendbüro koordiniert

Ein großer Dank an dieser Stelle gelte natürlich allen Akteuren im Landkreis Erlangen-Höchstadt, die sich in kürzester Zeit selbst organisiert und Hilfen für diese Menschen in vielfältigster Hinsicht entwickelt und angeboten haben, um dem vom Coronavirus besonders gefährdeten Personenkreis Unterstützung in ihrem Zuhause zu bieten, so Dölle. In Eckental seien dies neben dem Eckentaler Jugendbüro, vertreten durch Mona Beyer, die unten stehenden Vereine und Nellie Zienert mit dem wochenblatt, die das Eckentaler Projekt unter dem Namen „Helfende Hände“ initiiert und koordiniert haben. Auch Annegret Schildknecht, die das "Helfende Ohr" initiiert hat, hat einen wertvollen Beitrag in dieser schwierigen Situation geleistet. Als Ersatz für ihre Präsenz-Vorlesestunden führt Schildknecht diese aktuell digital über den wochenklick weiter.

Das Meistern der Aufgaben, die im Zusammenhang mit der Pandemie entstehen, seien eine große Herausforderung, bei der alle gefordert seien, so die Bürgermeisterin. Die vergangenen Monate hätten aber gezeigt, wie verlässlich und gut bürgerschaftliches Engagement auch in extremen Situationen funktioniere und zur Bewältigung der Krise beigetragen habe. Der Betrag, den die Erste Bürgermeisterin nun über das Landratsamt erhielt, wurde an folgende Personen zu treuen Händen dankbar weitergegeben: Sven Michel (TSV Brand), Martin Rauh (SC Eckenhaid), Markus Jäger (Burschenschaft Forth), Sebastian Bartels (FFW Herpersdorf), Nellie Zienert ("Helfende Hand") und Annegret Schildknecht ("Helfendes Ohr").

"ERH hilft zusammen": Ehrenamtsbüro des Landkreises vergibt Fördergelder

Um eine nachhaltige Entwicklung der Hilfestrukturen zu unterstützen, fließt ein Teil der staatlichen Fördergelder in den Projekttopf "ERH hilft zusammen", der vom Ehrenamtsbüro des Landratsamts Erlangen-Hochstadt verwaltet wird.

Es können Fördergelder für Aufwendungen im ehrenamtlichen Engagement für lokale Projekte oder Maßnahmen zur Unterstützung von Senioren, anderen Risikogruppen und durch die Krise besonders benachteiligte Menschen beantragt werden. Antragsberechtigt sind hier soziale Organisationen, Vereine, Initiativen, Nachbarschaftshilfen, Helferkreise und kommunale Einrichtungen. Die Leistungen müssen dem Gemeinwohl dienen. Nicht förderfähig sind demnach informelle, private und familiäre oder lediglich gelegentliche beziehungsweise einmalige Hilfeleistungen zur Versorgung der benannten Personengruppen Ziel der Projektförderung sei hier die Erhaltung der Versorgung der Bürgerinnen und Bürger in weiteren oder neuen Phasen der Pandemie, aber auch die langfristige und virusunabhängige Entwicklung von Hilfs- und Unterstützungsstrukturen vor Ort, so der Landkreis. Die Bearbeitung der Anträge und Auszahlung der Fördergelder sollen zudem laut Landkreis möglichst schnell und unbürokratisch gestaltet werden, wobei die maximale Höhe 1.500 Euro betragen soll.

Weitere Infos unter www.erlangen-hoechstadt.de /leben-in-erh/ehrenamt /projekt-erh-hilft-zusammen/

Autor:

wochenblatt - Redaktion aus Eckental

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