Lückenschluss zwischen Eckental und Kalchreuth
Baustart für Radweg
- Bernd Ernst (GBI Kommunale Infrastruktur GmbH & Co. KG), Jörg Döhler (Josef Rädlinger Bauunternehmen GmbH), Otto Klaußner (Bgm. Kalchreuth), Landrat Alexander Tritthart, stellv. Landrätin Gabriele Klaußner, Sebastian Singer (Bgm. Markt Eckental) und der Stimmkreisabgeordnete im Bundestag Dr. Konrad Körner (v.li.).
- Foto: Uwe Rahner
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„Gut Ding will Weile haben” und „Was lange währt, wird endlich gut”: Beim symbolischen „ersten Spatenstich” für den neuen Geh- und Radweg, der die Lücke zwischen dem Markt Eckental und der Gemeinde Kalchreuth schließen soll, wurden einige klassische Sprichwörter bemüht. Ganze 25 Jahre dauerte es seit dem ersten Antrag von drei Kreisräten, bis am 29. September der Baubeginn erfolgen konnte. Landrat Alexander Tritthart erläuterte zusammen mit Kalchreuths Bürgermeister Otto Klaußner, der auch für seinen Eckentaler Kollegen Sebastian Singer sprach, die Bedeutung und die Historie des Weges.
- Kreis- und Gemeinderäte, Amtsmitarbeiter, Zuschauer und Grundeigentümer wohnten dem Spatenstich bei.
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Erster Förderantrag abgelehnt
Dieser stand seit vielen Jahren im Investitionsprogramm des Landkreises. Die Schwierigkeiten lagen zunächst vor allem in Grunderwerbsverhandlungen, später auch in der Schaffung von Ersatz- und Ausgleichsflächen mit Bannwald-Ersatzaufforstung. Tritthart dankte ausdrücklich den beteiligten Grundbesitzern für die Kooperation. Während der Planung durch das Herzogenauracher GBI mit Abstimmung zwischen Ämtern, Behörden und Bezirksregierung wurde 2025 ein Förderantrag nach dem BayGVFG (Bayerisches Gemeinde-Verkehrsfinanzierungsgesetz) abgelehnt. Glücklicherweise konnte die Landkreisverwaltung eine Förderung von voraussichtlich 70 Prozent aus einem Sonderprogramm Stadt & Land des Bundes erfolgreich beantragen.
Die Gesamtkosten für den 1.850 Meter langen und 2,5 Meter breiten Weg belaufen sich inklusive Grunderwerb und Bannwald-Ausgleich auf 1.830.000 Euro – inklusive Fahrbahnteiler mit Querungsstelle an den Ortseingängen. Für den Bau der Fahrbahnteiler zunächst in Unterschöllenbach und dann in Röckenhof ist eine Vollsperrung der Kreisstraße erforderlich – aktuell geplant bis 11. Dezember. Bis Sommer 2027 soll der Weg fertiggestellt werden. Als sichere, attraktive Radwegverbindung wird er die beiden Gemeinden, die er verbindet, lebenswerter machen, so Otto Klaußner: „Packen wir’s an”.
Autor:wochenblatt - Redaktion aus Eckental |
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