Impfzentrum Eschenau schließt zum 11.9.
So geht es weiter mit dem Impfzentrum Erlangen

Die Außenstelle des Erlanger Impfzentrums in der Eschenauer Georg Hänfling Halle wird zum 11. September aufgelöst.
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  • Foto: A. Unbehaun
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Ursprünglich plante die Bayerische Staatsregierung, die Impfzentren bis Ende September dieses Jahres zu betreiben, danach sollte die Impfkampagne durch die niedergelassenen Ärzte weitergeführt werden. Die nach wie vor nicht ausreichende Impfquote, die anstehenden Auffrischungsimpfungen und die Empfehlung der Ständigen Impfkommission (STIKO), jetzt auch Kinder und Jugendliche ab 12 Jahren zu impfen, hat zu einer Änderung der bayerischen Impfstrategie geführt. Die Impfzentren sollen nun bis zum 30. April 2022 weiterbestehen, allerdings mit geringeren Kapazitäten und veränderter Ausrichtung.

Schließung der Außenstellen

Ab 1. Oktober wird das Impfzentrum in der Sedanstraße regelmäßig Dienstag, Mittwoch und Donnerstag jeweils von 9 bis 17 Uhr geöffnet sein. Impftermine für Erstimpfungen können bis auf Weiteres unter www.impfzentren.bayern oder telefonisch unter 09131/86-6500 vereinbart werden. Es ist aber auch möglich, ohne Terminvereinbarung direkt ins Impfzentrum zu kommen.

Die Außenstellen des Impfzentrums in Herzogenaurach, Höchstadt und Eckental werden im September geschlossen. Der letzte Impftag in Herzogenaurach ist der 7. September, in Höchstadt der 10. September und in Eckental der 11. September.

Über den letzten Impftag hinaus wurden keine Impftermine mehr vergeben. Die  Bürger wurden bei der Erstimpfung schon darauf hingewiesen, dass die Zweitimpfung in Erlangen oder bei einem niedergelassenen Arzt verabreicht wird. Das Impfzentrum verweist seit drei Wochen und bis zum letzten Impftermin für die Zweitimpfung auf die Zentrale in der Sedanstraße, auf die niedergelassenen Ärzte sowie auf die laufenden Sonderaktionen. Wer möchte, bekommt auch schon bei der Erstimpfung in einer Außenstelle gleich den Zweitimpftermin in der Sedanstraße mit.

Die dezentrale Versorgung von Personen aus dem Landkreis, denen es schwerfällt, ins Impfzentrum nach Erlangen zu kommen, ist durch die niedergelassenen Ärzte sichergestellt. Außerdem wird das Impfzentrum regelmäßig für Sonderimpfaktionen mit mobilen Teams in den Gemeinden des Landkreises unterwegs sein. 

Mobile Teams

Der Schwerpunkt der Impfzentren soll im Herbst erst einmal auf mobilen Einsätzen liegen. Weiterhin sollen Erstimpfungen in möglichst niederschwelligen Sonderaktionen angeboten werden, gleichzeitig sind Auffrischungsimpfungen in Senioren- und anschließend in Einrichtungen für Menschen mit Behinderung geplant.

Das Impfzentrum Erlangen/Erlangen-Höchstadt wird im September mit den Auffrischungsimpfungen in den Senioreneinrichtungen beginnen und dort die Personen ein drittes Mal impfen, deren zweite Impfung mindestens sechs Monate her ist. Im Impfzentrum selbst sind Auffrischungen von Personen, die über 80 Jahre alt sind oder unter einer Immunschwäche leiden und deren Zweitimpfung mindestens sechs Monate zurückliegt, erst im Laufe des Oktobers vorgesehen.

Als Grundlage dafür wird eine neue Impfverordnung erwartet. Primär sind jedoch zunächst die niedergelassenen Ärzte anzusprechen, auch wenn Erst- und Zweitimpfungen im Impfzentrum verabreicht wurden. 

Schulimpfungen

Ein weiterer Schwerpunkt des Impfzentrums im September und Oktober wird die Impfung von Jugendlichen über 12 Jahren sein. Die Impfstrategie der Bayerischen Staatsregierung sieht vor, dies vor allem über Schulimpfungen zu erreichen. Die Verantwortlichen des Impfzentrums treten hierzu mit den Schulleitungen in Kontakt.

Vorgesehen ist, Erlanger Schulen Reihenimpfungen in der Sedanstraße anzubieten und den Schulen im Landkreis Impftage mit mobilen Teams vorzuschlagen. Bei privaten Einzelimpfungen Jugendlicher unter 16 Jahren im Impfzentrum oder bei einer Sonderaktion ist die Begleitung mindestens eines Erziehungsberechtigten erforderlich. Für die Impfung der Jugendlichen ist weiterhin der Impfstoff von BioNTech/Pfizer vorgesehen.

Autor:

wochenblatt - Redaktion aus Eckental

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