Leserbrief
Kurt-Schumacher-Straße zur Rennstrecke aufgewertet

In der Kurt-Schuhmacher Straße in Forth gibt es jetzt ein neues uneingeschränktes Halteverbot.
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Überrascht als Anwohner der Kurt-Schumacher-Straße stellte ich in der abgelaufenen Woche fest, dass über Nacht ein ausgedehntes uneingeschränktes Halteverbot auf der Ostseite der Kurt-Schumacher-Straße von der Einmündung des Fußweges zur Goethestraße Richtung B2 eingerichtet wurde. Die Erweiterung des Halteverbotes in diesem Streckenabschnitt bedeutet für die Anwohner und deren Besucher nicht nur eine erhebliche Einschränkung in der Erreichbarkeit ihrer Anwesen, sondern wertet den Streckenabschnitt auch intuitiv auf zu einer Rennstrecke mit freier Sicht bis zur Bahnunterführung an der B2-Einmündung.

Durch das Halteverbot wird eine natürliche Barriere zur Verkehrsberuhigung in diesem Streckenabschnitt ohne Not beseitigt. Bisher haben dort abgestellte PKWs dazu beigetragen, dass der Durchgangsverkehr automatisch verlangsamt und die kaum wirksame 30 km/h-Geschwindigkeitsbeschränkung wenigstens ansatzweise eingehalten wurde. Jetzt können die PKWs mit freier Sicht mit ungebremster Geschwindigkeit durchfahren, denn die wenigsten Fahrzeuge halten die 30 km/h ein. Für Fußgänger und alle Schulkinder, die auf ihrem täglichen Schulweg die ungesicherte Engstelle ab Hausnummer 18 passieren müssen, wird dieser Streckenabschnitt jetzt noch gefährlicher.

Weiterhin verschärft das Halteverbot die Parkplatznot aller Anwohner extrem. Die verfügbaren Parkplatzbuchten für 2 x 3 PKWs auf der Westseite der Kurt-Schumacher-Str. vor den Anwesen 20 und 22 reichen bei weitem nicht aus, dem Parkplatzbedarf zu genügen, trotz und obwohl Abstellplätze auf den jeweiligen Privatgrundstücken vorhanden sind. Für Besucher, Handwerker und Lieferanten gibt es kaum oder keine Ausweichmöglichkeiten ihre Fahrzeuge in erreichbarer Nähe abzustellen, es sei denn ebenfalls auf der Ostseite der Kurt-Schumacher-Straße südlich des jetzt aufgestellten Halteverbotsschildes Richtung Einmündung Goethestraße. Diese Ausweichmöglichkeit, bisher nicht genutzt, ist sicherlich nicht das Ziel der getroffenen Maßnahme.

Als Bürger, Steuerzahler der Gemeinde Eckental und Anwohner der Kurt-Schumacher-Straße fühle ich mich von den verantwortlichen Behörden überrumpelt und vor vollendeten Tatsachen gestellt. Eine Einbeziehung oder Information der Anwohner über die Maßnahme mit einer nachvollziehbaren Begründung hat nicht stattgefunden. Ich wohne jetzt seit 30 Jahren in der Kurt-Schumacher-Straße, bisher haben die in diesem Streckenabschnitt abgestellten PKWs noch keinen Unfall provoziert und auch die Straßen- und Winterdienste konnten ihre Aufgaben erfüllen. Die Vermutung liegt nahe, dass sich die Anwohner schon langsam an die neue Bedeutung ihrer Straße als Zubringer zur neuen B2-Umgehung gewöhnen sollen. Dann kann die Straße (=ERH 9) endlich dem Rang einer überörtlichen Zubringer Kreisstraße gerecht werden. Dann ist es nur eine Frage der Zeit, dass auch im Streckenabschnitt Einmündung Goethestraße bis Haus Nr. 25 die Parkmöglichkeiten eingeschränkt werden.

Detlef Obieray

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wochenblatt - Redaktion aus Eckental

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