Fairness, Respekt und Toleranz in Sport und Alltag
10 Jahre Gräfenberger Sportbündnis

Ludwig K. Haas, Reinhold Baier, Hans-Jürgen Nekolla, Martin Hofmann
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  • Ludwig K. Haas, Reinhold Baier, Hans-Jürgen Nekolla, Martin Hofmann
  • Foto: Thiemo Wenkemann www.high-pix.de
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Im vollbesetzten Historischen Rathaussaal der Stadt Gräfenberg feierte das Gräfenberger Sportbündnis am 13. November 2019 sein 10-jähriges Bestehen. Die Interessengemeinschaft steht für Fairness, Respekt und Toleranz im Sport und Alltag. Mitglieder sind die Sportvereine: SC Egloffstein, SV Ermreuth, 1. FC Eschenau, ASV Forth, TSV Gräfenberg, SV Hiltpoltstein, SG Rüsselbach, FC Stöckach, FC Thuisbrunn und SpVgg Weißenohe.

Ursprünglich eine Antwort auf Neonazi-Aufmärsche

Ludwig K. Haas, der Initiator und Sprecher des Bündnisses, berichtete zu Beginn von der Entstehungsgeschichte und dem unseligen Vorlauf mit über 50 Neonazi-Aufmärschen in Gräfenberg und dem sog. Frankentag der NPD in Weißenohe.

Über 40 Vereinsfunktionäre, Sportlerinnen und Sportler zahlreiche Ehrengäste folgten Einladung der Stadt Gräfenberg und des Gräfenberger Sportbündnisses. Einer der Ehrengäste war der Vizepräsident des Bayerischen Fußball-Verbandes, Herr Reinhold Baier, der an einer Diskussionsrunde teilnahm und den Festvortrag hielt.
Sport und Politik sind eng mit einander verbunden. Keine größere Aktion eines Sportvereins ist ohne die Mitwirkung der politischen Mandatsträger möglich. Ein Grußwort für die beiden Landkreise in unserer Region überbrachte im Auftrag von Herrn Dr. Ulm der stellvertretende Landrat des Landkreises Forchheim Herr Otto Siebenhaar. Landrat Alexander Tritthart vertrat den Landkreis Erlangen-Höchstadt. Bürgermeister Stefan Förtsch erinnerte in seinem Grußwort, das er stellvertretend für die sechs anwesenden Bürgermeister und deren Stellvertreter sowie dem früheren Gräfenberger Bürgermeister Werner Wolf hielt, an die Notwendigkeit, sich aktiv im Sport gegen Fremdenfeindlichkeit und Ausgrenzung zu engagieren. Viele Entwicklungen in der Gesellschaft seien sehr bedenklich.
In die gleiche Kerbe zielten die Ausführungen, die die Erlanger Bürgermeisterin als Mitglied des Vorstands der Allianz gegen Rechtsextremismus in der Metropolregion Nürnberg Frau Dr. Elisabeth Preuß, machte. Sehr klar äußerte sie sich zu den derzeitigen politischen Verwerfungen in der Gesellschaft. Die über 50 Neonazi-Aufmärsche in Gräfenberg waren übrigens ein wesentlicher Grund für die Gründung der Allianz gegen Rechtsextremismus.

Auf ganz breite Basis gebaut

Über 150 Kommunen und Landkreise sowie etwa 180 zivilgesellschaftliche Organisationen sind Mitglied in der Allianz gegen Rechtsextremismus, so zum Beispiel die Landkreise Erlangen-Höchstadt und Forchheim, die Stadt Gräfenberg und die Marktgemeinden Eckental, Egloffstein, Igensdorf und die Gemeinde Weißenohe und natürlich auch das Gräfenberger Sportbündnis.
Der Arbeitskreis Sport gegen Rechtsextremismus der Allianz wurde von Frau Katharina Fritsch, Leiterin der Unternehmenskommunikation und CSR-Management (soziales Engagement) beim 1. FCN und von Herrn Peter Reuter von der evangelischen Jugend Eichenkreuz Nürnberg vertreten. Den Arbeitskreis Sport leitet der Sprecher des Gräfenberger Sportbündnisses Ludwig K. Haas.
Nach Beendigung der Jubiläumsfeier diskutierten die allermeisten Teilnehmer bei einem Gläschen „Gräfenberg-Sekt“ noch lange über Sport sowie über aktuelle politische Themen. Die Stadt Gräfenberg als Namensgeber des Sportbündnisses ermöglichte es, dass die Jubiläumsfeier im Historischen Rathaus durchgeführt werden konnte und übernahm auch die Bewirtung der Teilnehmer. Besten Dank an die Stadt Gräfenberg und insbesondere an Herrn Bürgermeister Hans-Jürgen Nekolla.

Weitere Informationen können der Homepage des Gräfenberger Sportbündnisses entnommen werden:
www.graefenberger-sportbuendnis.de

Autor:

wochenblatt - Redaktion aus Eckental

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