Alt-Kirwaboum und -Madla in Neunhof zeigen Herz
Zusammenstehen und spenden

Singen unter dem Christbaum: Der Kinderchor „NONA” mit der rührigen Chorleiterin Ramona Baum (links) beim Vortrag von Ohrwürmern wie „Jingle Bells”, „In der Weihnachtsbäckerei” oder „Guten Tag, ich bin der Nikolaus”
  • Singen unter dem Christbaum: Der Kinderchor „NONA” mit der rührigen Chorleiterin Ramona Baum (links) beim Vortrag von Ohrwürmern wie „Jingle Bells”, „In der Weihnachtsbäckerei” oder „Guten Tag, ich bin der Nikolaus”
  • Foto: Georg Heck
  • hochgeladen von wochenblatt - Redaktion

Schon am frühen Vorabend des 4. Advent bei Einbruch der Dunkelheit fanden sich auf dem Kirwa-Platz an der Ecke Weiherstraße / Steinbruchstraße viele große und kleine Leute ein. Die Temperatur war winterlich und es war angerichtet. Auf dem Platz standen verteilt einige Feuertonnen zum Wärmen und in extra aufgestellten Funktionspavillons gab es die für diese Jahreszeit obligatorischen Bratwürste und Glühwein aber auch Kuchen und andere Getränke. Die Beschallung mit weihnachtlichen Klängen und weihnachtlicher Musik verzauberte die Besucher und schuf eine ruhige, besinnliche Atmosphäre, man konnte in viele zufriedene Gesichter sehen.

Viele Hundert kamen

Zu Beginn des Programmes und im Laufe des Abends stand eine für das etwa 800 Seelen Dorf beträchtliche Menschenmenge von bestimmt 400 vorweihnachtlich gestimmten Menschen beieinander. Die Alt-Kirwaboum und -Madla Neunhof hatten zum zweiten Mal mit den Worten „Stimmen Sie sich auf Weihnachten ein-, verbringen Sie mit uns ein paar schöne Stunden“ Groß und Klein zum „Weihnachtsgrillen für einen guten Zweck“ eingeladen. Auf der kleinen Bühne traten die beiden beliebten Neunhofer Chorgemeinschaften, der Kinderchor „Nona“ und der Jugendchor „Klangkraft“ auf. Die beiden Formationen brachten mit ihren Live-Auftritten und ihren Liedvorträgen mit weihnachtlichen „Klassikern und Ohrwürmern“ willkommene feierliche Abwechslung und unabhängig voneinander das schon bekannte beachtenswerte sängerische Niveau. Für die kleinen Besucher war das Kinderschminken und Basteln in der Garage nebenan attraktiv, außerdem gab es Geschichten vom bekannten Untersdorfer Geschichtenerzähler Peter Reiser zu hören.

Erlös für den guten Zweck

Der Gesamterlös der Veranstaltung geht wieder, wie letztes Jahr an „Tigerauge Initiative Kinderhospiz Nordbayern e.V.“. Dieser Verein hat die ideelle und finanzielle Förderung der Kinderhospizarbeit und Palliativversorgung im Raum Nordbayern, insbesondere im Einzugsbereich der Städteachse Erlangen-Fürth-Nürnberg als Zielsetzung. Er leistet für lebenslimitiert erkrankte Kinder, Jugendliche und jungen Erwachsenen, dass das Leben bis zuletzt lebenswert bleibt und die Betroffenen und deren Familien entlastet werden, einen wertvollen Beitrag. Laut Armin Lippert und Daniel Horlamus vom Neunhofer Organisationsteam haben sich die Alt-Kirwaboum und -Madla mit dieser Veranstaltung zur Aufgabe gemacht einen sinnvollen Beitrag zur dörflichen Kultur beizutragen und versichern dass die Reineinnahmen, an diese Organisation gehen. Diese Organisation wurde ausgewählt „weil sie eine große Transparenz bietet, man sieht was mit dem Geld passiert“! Speziell wurde aktuell der kleine Tim genannt, der an einer unheilbaren Lungenkrankheit leidet und sich vom Christkind Spielzeug wünscht. Letztes Jahr wurden mit allen Spenden sehr beachtliche 12666.- Euro erwirtschaftet und gespendet. Dabei leisteten ortsansässige Firmen und aus der weiteren Region, mit allein 10000.- Euro den gewichtigen Beitrag. Auch heuer haben die Neunhofer im Vorfeld wieder kräftig gesammelt, 63 Firmen haben sich wieder an der Spendenaktion beteiligt, richtig begeistert und sichtlich motiviert hoffen die Verantwortlichen das Ergebnis des letzten Jahres übertreffen zu können. Auf dem Platz stand eine auffällige Sponsorenwand aller beteiligten Firmen. Die Neunhofer haben da in ihrem Ort eine bemerkenswerte Spenden-Initiative ins Leben gerufen und zeigen mit dem stimmungsvollen zusammenrücken, in der Idee und der Ausführung ein vorbildliches nachahmenswertes Sozialverhalten weit weg von Eigennutz. Mit diesem beeindruckenden Engagement und dieser Lebenseinstellung, dem erstaunlichen hochhalten der Werte des Benefizgedankens haben sie sich gehörigen Respekt verdient.

Autor:

wochenblatt - Redaktion aus Eckental

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