Spieler aus 17 Nationen am Start
25 Jahre Challenger Eckental

Im letzten Jahr holte sich der US-Amerikaner Sebastian Korda die Krone. Wer folgt ihm 2021?
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  • Foto: J. Müller
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Für die fränkischen Tennisfans steht traditionell Anfang November eine „Festwoche” an: Im Eckentaler „House of Sports” geben sich Weltklasse-Tennisspieler, darunter auch zwei Top 100-Akteure, die Ehre, kämpfen um ein Gesamtpreisgeld von insgesamt 44 280 Euro (dazu kommen 25 000 Euro „Hospitality”) und natürlich um wertvolle ATP-Punkte. Mit der diesjährigen Auflage dieses Challenger-Turniers, offiziell die Internationalen Deutschen Hallentennismeisterschaften, gibt es allen Grund zum Feiern: Zum 25. Mal entsteht ein kleines Tennis-Mekka, das von den Tennisstars ob der familiären Atmosphäre sehr beliebt ist. Nicht einmal im Traum hätte Turniergründer Markus Giegold wohl daran gedacht, dass diese Veranstaltung eine derartige Entwicklung und Wertschätzung erfährt. Stars en masse schlugen hier auf: Dominic Thiem, Philipp Kohlschreiber, Grigor Dimitrov, Marat Safin und Fernando Verdasco, um nur eine Handvoll EX-Eckentaler-Stars zu nennen. Der diesjährige „Cut” liegt bei ATP 277.

Zuschauer wieder dabei

Den beiden Turnierorganisatoren Marcus Slany und Fabian Reisch dürfte ein riesiger Stein vom Herzen gefallen sein, als sie von den Behörden „grünes Licht” bekamen, damit wieder Zuschauer live vor Ort sein können. Beim „silbernen“ Jubiläum sind pro Turniertag – am Sonntag beginnt das Qualifikationsturnier und am Montag das 32er-Hauptfeld – 350 Fans zugelassen. Tickets können unter www.challenger-eckental.de reserviert und am jeweiligen Spieltag bis spätestens 16 Uhr abgeholt werden. Es gilt Maskenpflicht auf der kompletten Anlage und 3G.
Welch etablierte und hoffnungsvolle Tennisstars in Eckental aufschlagen, lässt sich in der Retrospektive daran messen, dass ein gewisser Daniil Medwedew, der diesjährige US-Open-Sieger und Novak Djokovic-Bezwinger, für fünf Jahren hier im Viertelfinale an das Coburger Doppel-Ass Kevin Krawietz scheiterte. Dieses Turnier lebt eben auch von der Leistungsdichte, auf dem schnellen Teppichboden sind Überraschungen sehr leicht möglich. So gelten der Australier Jordan Thompson (ATP 76) und der Tscheche Jiri Vesely (ATP 84) zwar dem Ranking nach als Spitzen-Duo, ein „Freischein“ für eine Top-Platzierung ist dies aber nicht. Letztgenannter kommt mit der Empfehlung als Eckentaler Turniersieger 2019 und einem vor kurzem errungenen Erfolg im französischen Moilleron Le Captif ins Frankenland, doch am vergangenen Dienstag wurde er von Maximilian Marterer in Ismaning in zwei Sätzen in Schach gehalten.

Mittelfranke Marterer will erneut den Titel

Nicht nur ob dieses Sieges vor den Toren Münchens steht Marterer im Fokus: Als Mittelfranke will er in heimischer Atmosphäre sich bestens seinen Fans präsentieren. Sein Turniersieg 2017 – übrigens der letzte deutsche Erfolg - verwandelte damals den Center Court in ein Tollhaus und gehört zu den absoluten Highlights in den letzten zweieinhalb Jahrzehnten. Dass der 26-Jährige, der bislang sieben Challenger Turniere gewann und sich 1,7 Millionen US-Doller auf der Tour erspielte, nach Oscar Otte (ATP 138) und Mats Moraing (ATP 171) nur als Drittbester von insgesamt fünf deutschen Spielern gelistet ist, hat keine allzu große Aussagekraft. Oscar Otte sorgte bei den diesjährigen US Open für Furore, als er drei Runden gewann und erst im Achtelfinale scheiterte. Der hoch aufgeschossene Kölner gilt als „Geheimtipp” und hat bereits Eckental-Erfahrung.

Ehrenamtliche und Partner stützen das Turnier

Eckental mit über 300 ehrenamtlichen Helfern und einem dichten Netzwerk aus über 100 Partnern, aber ohne „echten” Titelsponsor, ist gerüstet, um nach dem „Geisterturnier” im Vorjahr wieder in die Erfolgs-Spur zu kommen. Bereits die Qualifikationsrunde weist einen prominenten Namen auf: Mischa Zverev, der Bruder von Alexander, will den Sprung ins Hauptfeld schaffen.
Neben Weltklasse-Tennis dreht sich in diesem Jahr alles rund um das Globalthema Energie. In der beheizten Zeltstadt, die unter dem Motto „Die Welt im Wandel - Nachhaltige Energieversorgung“ steht, ist außerdem für das leibliche Wohl gesorgt.

Autor:

wochenblatt - Redaktion aus Eckental

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