Der Gloss’n Hans macht sich Gedanken
Geh her, Freundchen!
- hochgeladen von Gloss'n Hans
Sie wer’n lachen, aber aus Paraguay kommen nicht nur Paranüsse, Papayas und Fußball spielende Paraguayer, sondern auch der „Internationale Tag der Freundschaft” am Donnerstag dieser Woche. Der wurde 1958 angestoßen von der in Paraguay gegründeten Initiative „Cruzada Mundial para la Amistad” (CMA, auf Deutsch Weltweiter Kreuzzug der Freundschaft). Gemäß UN-Resolution sind alle Mitgliedsstaaten und Organisationen, die Zivilgesellschaft, Nichtregierungsorganisationen und Personen eingeladen, jedes Jahr am 30. Juli im Einklang mit kulturellen Gepflogenheiten und sonstigen örtlichen Gebräuchen den Tag der Freundschaft zu begehen. Die CMA konnte 1958 freilich nichts ahnen vom Sechzehntelfinale im Juni 2026. Im Einklang mit kulturellen Gepflogenheiten könnte man dem Schiedsrichter wegen seiner Fehlentscheidung zurufen: Geh nur her, Freundchen!
Tut man aber nicht. Sowas kann passieren, Amigo. Übrigens durfte man bei der WM sehen, dass der paraguayische Nationaltrainer Gustavo Alfaro ordentlich gekleidet auftritt. Ganz im Gegensatz zum Nagelsmanns Julian, den seine Ausstatter in einen eher unvorteilhaften schwarzen Sack gesteckt hatten. Aber dieses Thema ist ja vorbei, ab 15. August ist der Klopps Jürgen Boss in der Kabine und am Spielfeldrand. Wie sie den dann wohl herrichten?
Da schauen wir doch lieber ins wochenblatt-Land! Da hat der FC Kalchreuth am Samstag sein erstes Landesliga-Heimspiel der Vereinsgeschichte absolviert, 1:1 gegen ATSV Erlangen. Aber wir sollen ja die Freundschaft preisen.
Beruhend auf Zuneigung, Vertrautheit, gegenseitige Achtung, Hilfsbereitschaft und Verantwortung ist sie von unschätzbar hohem Wert, hat aber keinen Preis. Gerade in Zeiten von Social-Media-Scheinwelten ist sie unbezahlbar, nicht nur am 30. Juli.
Ihr Gloss’n Hans
Autor:Gloss'n Hans aus Eckental |
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