Schulbeginn in Bayern
Tipps für einen sicheren Schulweg
- Foto: Stefanie Aumiller
- hochgeladen von wochenblatt - Redaktion
Am 15. September startet für die bayerischen Schülerinnen und
Schüler das neue Schuljahr. Viele ABC-Schützen machen sich jeden Morgen allein
auf den Weg in die Schule, andere werden dorthin gebracht.
Die Folge des gut gemeinten Bringservice können gefährliche Situationen und
Verkehrsbehinderungen vor Schulen und Schulbushaltestellen sein. Ein weiterer
negativer Effekt: Die Entwicklung der Kinder zu selbstständigen
Verkehrsteilnehmenden kann dadurch verzögert oder verhindert werden. „Wir
empfehlen, dass die Kinder bereits in der ersten Klasse möglichst selbständig bzw.
in einer Gruppe zur Schule gehen, sofern der Schulweg sicher ist. Außerdem ist es
aus unserer Sicht wichtig, dass der Schulweg am besten vor dem ersten Schultag
oder alternativ in den ersten Schulwochen mit den Eltern eingeübt wurde,“ erklärt
Jürgen Hildebrandt, Leiter Verkehr, Technik und Umwelt beim ADAC Nordbayern.
„Generell ist nicht der kürzeste, sondern der sicherste Schulweg der beste. Da
Erstklässler anfangs noch wenig Erfahrungen im Straßenverkehr haben und schnell
abgelenkt sind, sollten sie sich möglichst auf Straßen mit wenig Verkehr, breiten
Gehwegen und sicheren Querungsanlagen bewegen“, ergänzt er. Als Hilfestellung
für alle Eltern gibt es oftmals Schulwegpläne mit empfohlenen Wegen und
Verhaltenstipps. Ein selbstständiger Weg in die Schule hat auch positive Folgen für
den Nachwuchs: Gesundheit, Koordination und Aufmerksamkeit im Unterricht
werden dadurch gesteigert.
Ist der Schulweg jedoch nicht für eine eigenständige Bewältigung ausgelegt, können
die so genannten Elternhaltestellen im näheren Umfeld der Schule einen wertvollen
Beitrag zur Verkehrssicherheit leisten. Unterstützung bei der Einrichtung derartiger
Haltestellen bietet der ADAC Nordbayern für interessierte Schulen und Eltern unter
Tel. 0911 95 95 2 95 oder per E-Mail an Verkehr@nby.adac.de. Weitere
Informationen und Checklisten finden sich unter:
adac.de/verkehr
Für einen sicheren Schulweg bietet der ADAC Nordbayern ferner zahlreiche
Verkehrssicherheitsprogramme für Schulen und Kitas an, teilweise in Kooperation
mit der ADAC Stiftung. Bei der Aktion „Aufgepasst mit ADACUS” lernen Erstklässler
spielerisch die wichtigsten Verhaltensregeln als Fußgänger im Straßenverkehr.
Weitere Programme zur Verkehrserziehung sind „Toter Winkel – Todes-Winkel”
oder „Mobil mit Köpfchen” und die Fahrrad-Turniere. Mehr Informationen unter
adac-nordbayern.de.
Autor:wochenblatt - Redaktion aus Eckental |
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