Leserbrief
Leserbrief zur Ausgabe vom 6.4., Seite 17

Wir zeigen Zivilcourage und machen uns mit unserem Leserbrief u. a. "Appell an Hundebesitzer" angreifbar, in dem wir unseren Namen veröffentlichen lassen.

Sehr verärgert sind wir über den anonymen Leserbrief, der sich auf unseren bezieht, da er aus dem Hinterhalt geschrieben wurde, und von der Redaktion dann auch noch veröffentlicht wird. Das mindeste wäre gewesen, die Initialen zu veröffentlichen wie es in den Regeln für Leserbriefe nachzulesen steht.

Nichtsdestotrotz stimmen wir dem (anonymen) Leserbrief-Schreiber zu und appellieren an die Freigänger-Katzen-Halter, damit sie ihre Katzen, zum Schutz der Vögel und Jungvögel, in der sensiblen Zeit, in der das Brutgeschäft, die Aufzucht und das Flügge werden, zwischen Anfang März und Ende Mai, ab ca. 18 Uhr, bis morgens ca. 7.30 Uhr, im Haus halten sollten.

Ja, es werden viel zu viele Vögel gerissen und dabei ist jeder einzelne Vogel, ein Vogel zu viel, von Katzen wegen ihrem natürlichen Jagd- und Spieltrieb, getötet.Leider sterben aber auch viel zu viele Vögel im Kühlergrill der rasenden Autofahrer, durch Traktoren, die in den Feldern unterwegs sind, die mörderische Heuernte, die auf Bodenbrüter keine Rücksicht nehmen. Das ließe sich sehr leicht verhindern.

Wir behalten unsere Freigänger-Katzen aktuell ab 18 Uhr, bis 8 Uhr im Haus, auch wenn ihnen das nicht gefällt. Dafür bekommen sie in dieser Zeit mehr Zuwendung als normalerweise und wir stellen für sie ein Katzenklo auf. Es ist mitnichten eine Mär, dass Katzen ihr Geschäft vergraben. Dieses natürliche Verhalten beobachten wir regelmäßig. In Ausnahmefällen ist Katzen-Kot zu sehen, wenn der Boden zu fest, gefroren oder anderweitig ungeeignet zum vergraben ist.

Wir bieten unseren Katzen im Garten eine Sandfläche an und lockern stellenweise die Erde ein wenig auf. Das nehmen unsere Katzen und Nachbarkatzen sehr gerne an. So wissen wir, wo der Kot ist und entfernen ihn von Zeit zu Zeit.

Der Vollständigkeit halber ist zu erwähnen, dass wir beim Spaziergang, den Kot unserer Katzen und die liegen gelassenen Kothaufen von Hunden auflesen, damit sich mögliche Krankheiten nicht verbreiten können.

Wir hoffen, dass Leserbriefe ein offener, fairer und fruchtbarer Meinungsaustausch bleiben möge, in denen Kritikfähigkeit, Respekt und Toleranz enthalten ist. Auf gute Gemeinschaft.

Familie Meier

Autor:

wochenblatt - Redaktion aus Eckental

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