Bildung für die digitale Zukunft
Landkreis ERH als „Digitale Bildungsregion in Bayern“ ausgezeichnet

Kultusstaatssekretärin Anna Stolz, Landrat Alexander Tritthart (Mitte) und Bildungskoordinator Sven Czekal bei der offiziellen Siegelverleihung.
  • Kultusstaatssekretärin Anna Stolz, Landrat Alexander Tritthart (Mitte) und Bildungskoordinator Sven Czekal bei der offiziellen Siegelverleihung.
  • Foto: LRA ERH
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Erst im September 2018 als „Bildungsregion in Bayern“ ausgezeichnet, erhielt der Landkreis Erlangen-Höchstadt vom Bayerischen Staatsministerium für Unterricht und Kultus nun auch das Qualitätssiegel „Digitale Bildungsregion in Bayern“. Die offizielle Siegelverleihung erfolgte an der Regierung von Mittelfranken durch die Bayerische Kultusstaatssekretärin Anna Stolz.



Für die Kommunen vor Ort hat die Digitale Bildungsregion mit ihren zukunftsweisenden Projekten eine besondere Bedeutung, da Bildungsgerechtigkeit und Bildungschancen vom Zusammenwirken verschiedener Partner abhängig sind.
„Ich freue mich wirklich sehr über diese Siegelverleihung. Sie zeigt, dass wir im Landkreis Erlangen-Höchstadt im Bereich digitaler Bildung sehr gut aufgestellt sind“, betont Landrat Alexander Tritthart. Nicht nur mit Blick auf die derzeitige Corona-Situation spielen digitale Bildungsangebote eine immer größere Rolle. Der Landkreis will auch künftig dafür sorgen, allen Landkreisbürgerinnen und -bürgern modernste Bildungsangebote zu ermöglichen. „Neben den zahlreichen Förderprogrammen für die digitale Schulausstattung, wurde jetzt auch mit der Glasfaseranbindung an unseren Schulstandorten begonnen. Wir sind hier auf einem sehr guten Weg“, ergänzt er.

Kompetenzen für die digitale Zukunft


Für das Qualitätssiegel hat der Landkreis Erlangen-Höchstadt eine detaillierte Bestands- und Bedarfsanalyse vorhandener digitaler Bildungsstrukturen durchgeführt. Diese dient als Basis, um den Digitalisierungsprozess im Bildungsbereich langfristig zu begleiten. „Um die digitale Zukunft, Wirtschaft, Technik, Kultur und Gesellschaft künftig aktiv mitgestalten zu können, benötigen unsere Kinder und Jugendlichen vor allem lernmethodische Kompetenzen. Sie müssen das Lernen lernen, das bedeutet zu wissen, wie und woher man relevante Informationen beschafft, beurteilt, vergleicht und in das bisherige Wissen einordnet. Das stellt gerade in Zeiten von Fake News und Co. eine besondere Herausforderung dar“, erklärt Bildungskoordinator Sven Czekal.
 
Der Ausbau von Netzwerkstrukturen im Bereich der digitalen Bildung sowie die Schaffung von Transparenz über vorhandene Bildungsangebote, Fachreferenten und weitere Partner sind zwei wesentliche Säulen des Konzeptes. Interessierte finden das vom Kultusministerium ausgezeichnete Bewerbungskonzept auf der Homepage des Landratsamtes Erlangen-Höchstadt.

Autor:

wochenblatt - Redaktion aus Eckental

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