3 Fragen an die Landratskandidaten für ERH
Hier die Antworten

Am 16. Februar waren alle Kandidaten für den Landratsposten in Erlangen-Höchstadt zu Gast bei den Pfadfindern in Eschenau.
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In den Wochen bis zur Wahl wird das wochenblatt die Kandidaten vorstellen, die Landrat im Landkreis Erlangen-Höchstadt oder Forchheim oder Bürgermeister in Eckental, Heroldsberg, Kalchreuth oder Igensdorf werden wollen. Einen Überblick über die Parteien, Gruppen und Kandidaten, die sich zur Wahl stellen, finden Sie hier.

Im Landkreis Erlangen-Höchstadt stellen sich zur Wahl um den Chefsessel im Landratsamt: Amtsinhaber Alexander Tritthart (CSU) , Manfred Bachmayer (B90/Die Grünen), Regina Enz (FW), Martina Stamm-Fibich (SPD) und Nicolas Bischoff (Die LINKE/ÖDP/Piraten LÖP). 

Das sind unsere drei Fragen

Im Anschluss an das Kurzportrait geben die Landratskandidaten möglichst kurze, prägnante Antworten auf drei Fragen der Redaktion. Die Fragen im Kreis ERH lauten:

  1. Der Landkreis investiert viel Geld in den Busverkehr. Die Gräfenbergbahn ist unzuverlässig, die StUB-Planung geht bisher am östlichen Landkreis vorbei. Welche Maßnahmen halten Sie für geeignet, den ÖPNV weiter zu verbessern? 
  2. Zwischen dem westlichen und der östlichen Landkreis gibt es relativ wenige gesellschaftliche Verbindungen, abgesehen vom neuen Landratsamt in der Mitte. Braucht ein Landkreis dieser Ausformung ein Bewusstsein der Zusammengehörigkeit und wenn ja, wie kann man dieses fördern? 
  3. Was kann der Landkreis Erlangen-Höchstadt zur ökologischen Nachhaltigkeit beitragen? 

Alexander Tritthart, CSU

Alexander Tritthart, CSU

Der Diplom-Verwaltungswirt (FH) ist geboren im Juni 1969 und aufgewachsen in Herzogenaurach. Nach Abitur und Grundwehrdienst bei der Luftwaffe in Roth absolvierte er das Studium an der Bayerischen Beamtenfachhochschule. Ab 1993 war er im Landratsamt ERH tätig im Jugendamt, als stellv. Sachgebietsleiter Kommunalaufsicht, als Wirtschaftsreferent sowie als Leiter des Bereiches Wirtschaft, Öffentlichkeit und Kultur. Von 2008 bis 2014 war Alexander Tritthart berufsmäßiger 1. Bürgermeister des Marktes Weisendorf, wo er mit seiner Frau Angelika und zwei Söhnen lebt. Seit 2014 ist Alexander Tritthart der Landrat im Landkreis ERH.

Alexander Tritthart antwortet:

  1. Ab diesem Herbst führen wir das 365 Euro-Schüler-/Azubi­ticket ein, dazu ein kostengünstiges 9-Uhr-Aboticket für alle. Außerdem wird die Bezahlung zusätzlich mit z.B. Handy bzw. Onlineticket vereinfacht. Mein Ziel für die kommenden Jahre: 365 Euro-Ticket für alle. Um die StUB wieder für den Landkreis zum Thema machen zu können, müssten meiner Meinung nach die Bürger erst erneut befragt werden, da sie sich beim Bürgerentscheid 2015 mehrheitlich dagegen entschieden hatten. 
  2. Ja, und das wurde bereits deutlich verbessert. Zum einen gibt es landkreisverbindende kulturelle Veranstaltungen, wie das Landkreissingen, die Ausbildungsbörse, den Landkreistag50+, die Sportlerehrung, die Ehrungen der Ehrenamtlichen, die Kommandantentagungen, der Tag der offenen Gartentür bis hin zum traditionellen Landrat-Jugendfußballturnier. Dazu kommt noch unser Radwegekonzept, das auch zu Verbindungen führt (z.B. Radweg ERH33). 
  3. Der massive Ausbau des Busangebotes und die Umsetzung unseres Radwege- und Elektromobilitätskonzeptes tragen zur Nachhaltigkeit bei. Außerdem erwirbt der Landkreis immer wieder ökologische Flächen für den Naturschutz und berät Bürger und Gemeinden bei Energiethemen. Zusätzlich unterstützen wir auch die Land-, Teich- und Forstwirte, die einen großen Beitrag zur ökologischen Nachhaltigkeit leisten. Bei Sanierungen und Neubauten werden wir weiterhin verstärkt auf energetische und nachhaltige Bauweise setzen. 

Manfred Bachmayer,Bündnis 90 / Die Grünen

Manfred Bachmayer, Bündnis 90/Die Grünen

Der 54-Jährige lebt seit 1971 in Eckental, verheiratet seit 2004 mit Dr. Darina Bachmayer und seit 2013 Vater von Zwillingen. Nach dem Zivildienst in einem Altenheim erlernte er den Beruf des Landschaftsgärtners, arbeitete als Reisemanager sowie seit 2006 als Reiseleiter für BUND-Reisen. Berufliche Erfahrung in der Politik sammelte er unter anderem als Geschäftsführer der Nürnberger Grünen. Seit 1996 ist Manfred Bachmayer Kreisrat und seit 1998 Gemeinderat in Eckental, darüber hinaus engagiert er sich als Sprecher von Bündnis 90/Die Grünen Erlangen-Land. Von 2002 bis 2014 war er bereits stellvertretender Landrat.

Seine Antworten:

  1. Fakt ist, der Anteil des öffentlichen Nahverkehrs im Landkreis liegt trotz der Investitionen in den letzten Jahren weiter bei nur 6%. Um dies zu ändern, ist eine Generalsanierung der Gräfenbergbahn und eine Aufnahme der StUB-Planung auf dem Ostast durch den Landkreis ERH zwingend notwendig. Eine Tarifreform im Verkehrsverbund inkl. 365 EUR Jahresticket ist zeitnah anzugehen - damit Bahn- und Busfahren kostengünstiger wird. 5 EUR einfach von Eckental nach Erlangen sind nicht zeitgemäß. 
  2. Unser Landkreis muss zusammenwachsen. Die unter Alt-Landrat Eberhard Irlinger gestarten Aktivitäten reichen dafür nicht aus. Ich bin bereit, hier mit einem Landkreis Marathon und einer Radsternfahrt für Jedermann, aber auch mit thematischen Kulturwochen neue Impulse zu geben. Es gibt auf beiden Seiten der Stadt Erlangen viele interessante Gebiete zu entdecken. 
  3. Der Landkreis Erlangen-Höchstadt kann durch Holzbauweise bei Neubauten, wie dem Gymnasium in Spardorf, einen konkreten Beitrag mit Beispielfunktion zu mehr Klimaschutz und Nachhaltigkeit leisten. Wichtig ist auch die Beratung der Gemeinden, bei neuen Baugebieten PV-Anlagen und Zisternen vorzugeben. Bei den Landkreisbussen ist zeitnah eine Umstellung auf Antriebe ohne fossile Brennstoffe umzusetzen, gleiches gilt für den Fuhrpark des Landratsamtes und des Kreisbauhofes.

Regina Enz, Freie Wähler

Regina Enz, Freie Wähler

Anfang der 1990er Jahre ­kam die Familie von Regina Enz, die 1988 im kasachischen Karaganda geboren wurde, als „Russland-Deutsche“ wieder in die Bundesrepublik. Nach dem Abitur in Regensburg studierte Regina Enz an der FAU Erlangen-Nürnberg, wo sie als Wirtschaftsingenieurin mit den Studienrichtungen Maschinenbau und Management abschloss. Heute leitet sie das Qualitätsmanagement eines europaweit führenden Verpackungsherstellers und lebt mit ihrem Ehemann in Höchstadt. Regina Enz spricht fünf Sprachen, ihre private Leidenschaft gehört unter anderem der Musik - sie spielt vier Instrumente – und der Kultur.

Sie antwortet:

  1. Es ist richtig, dass die StUB, deren Planung Unsummen verschlingt, nur einem kleinen Teil des Landkreises zu Gute kommt. Dies war auch der Grund, weshalb die Freien Wähler (…) eine Beteiligung des Landkreises bislang verhindert haben. Die Erfahrungen mit der Gräfenbergbahn zeigen eindrucksvoll, dass schienengebundene Systeme nicht flexibel genug sind, um die heutigen Verkehrsprobleme zu lösen. Wir setzen deshalb auf ein leistungsfähiges Bussystem, idealerweise mit Elektrobussen sowie die Einführung des 1€ Tickets (1 Fahrt = 1 €).Wichtig ist, dass man Verkehr als integratives System versteht, gerade in ländlichen Gebieten entscheidet sich die Frage, ob der ÖPNV angenommen wird, mit der Frage, wie die letzte Meile zwischen Wohnung und Bushaltestelle bewältigt werden kann. Für Autofahrer wurden bereits Park & Ride Stationen eingerichtet. Diese werden so gut angenommen, dass wir über eine Ausweitung der Kapazitäten nachdenken müssen.
    Aus meiner Sicht bislang zu wenig berücksichtigt sind Pendler, welche den Weg zur ÖPNV-Station mit dem Fahrrad bewältigen wollen. Wir können von Glück reden, dass die Bereitschaft dazu steigt. Dies ist sicher auch darauf zurückzuführen, dass moderne Fahrräder (insbesondere E-Bikes) mehr Komfort bieten. Der technische Fortschritt hat freilich auch seinen Preis und niemand kann sein mehrere Tausend € teures Fahrrad mit einem guten Gefühl den ganzen Tag an Bushaltestelle oder Bahnhof zurücklassen. Für mich ist es wichtig, an Einstiegspunkten in den ÖPNV in großer Zahl Fahrradboxen zur Verfügung zu stellen, so wie es der ADFC Erlangen seit Jahren und leider erfolglos fordert. 
  2. Es ist sehr bedauerlich, dass wir nach über 40 Jahren der Gründung des Landkreises immer noch von Landkreisosten und -westen sprechen. Deshalb ist es eine dringliche Aufgabe des Landrates, mehr Raum für Begegnung zwischen den Bürgern der unterschiedlichen Kommunen zu schaffen. Es ist schade, dass vielversprechende Ansätze von Altlandrat Irlinger in den letzten sechs Jahren nicht mehr weiter verfolgt wurden. Auch die Kommunikation des Landratsamtes ist gefragt. Die Medienlandschaft ist immer noch in Ost und West geteilt, was zu Informationsdefiziten führt. Diese gilt es durch verstärkte Bemühungen auszugleichen, um so Verständnis füreinander zu schaffen. Denn die großen gesellschaftlichen Herausforderungen können nur gemeinsam bewältigt werden, z.B. flächendeckende medizinische Versorgung oder Verkehrsthemen. 
  3. Nachhaltiges Denken und Handeln bedeutet realisierbare Schritte einzuleiten, um unseren Lebens- und Wirtschaftsraum für uns und kommende Generationen zu erhalten. Das geht nur, wenn die Politik handlungsfähig bleibt. Weltuntergangsstimmung zu verbreiten und mit Verboten aggressive Umerziehung zu erreichen sind keine akzeptablen politischen Instrumente. Entscheidend ist es, alle politischen Entscheidungen daraufhin zu untersuchen, ob sie enkelgerecht sind. Dabei gilt es auch zu bedenken, dass Politik niemals ein einziges Ziel isoliert betrachten darf. Klimaschutz ist wichtig. Der Erhalt von Arbeitsplätzen, Sozialleistungen und unserer Infrastruktur ist es allerdings auch.Es ist für uns nicht entscheidend, ob und wann wir in einer theoretischen Betrachtung als klimaneutral gelten. Unser Ziel ist die Einsparung von CO2, nicht die Schönrechnung des Verbrauchs. Ein Beitrag zur ökologischen Nachhaltigkeit wäre z.B. die Umrüstung der Busse auf Elektroantrieb. Es müssen alle Möglichkeiten ausgeschöpft werden. In diesem Zusammenhang ist zu beklagen, dass immer noch nicht alle geeigneten Dächer im Besitz des Landkreises mit Photovoltaikanlagen ausgestattet wurden.
    Auch sollten wir Möglichkeiten zur Installation von Photovoltaikanlagen entlang geeigneter Verkehrswege wohlwollender prüfen. Dort haben wir noch Potential, ohne dass gravierende Eingriffe in die Natur notwendig sind.
    Aus meiner Sicht ist es wichtig, dass wir uns von der starren 10 H Regelung trennen. Die Frage, ob ein Windrad gebaut werden darf, sollte nicht am grünen Tisch entschieden werden, sondern in Abstimmung mit den Anwohnern. Wenn die Anwohner es nicht wünschen, sollten Projekte auch dann nicht durchgezogen werden, wenn die 10H eingehalten ist. Um Akzeptanz zu schaffen, ist es außerdem wichtig solche Maßnahmen im Rahmen von Bürgerenergieprojekten durchzuführen. Die wenigen geeigneten Flächen, die wir haben, sollten nicht an anonyme fremde Investoren vergeben werden. Hier sehe ich die Möglichkeit über das Landratsamt in enger Abstimmung mit den Kommunen weitere Bürgerenergieprojekte auf den Weg zu bringen.

Martina Stamm-Fibich, SPD

Martina Stamm-Fibich, SPD

1965 geboren und in Erlangen-Bruck aufgewachsen, lebt Martina Stamm-Fibich seit 36 Jahren im Landkreis ERH. Nach der Ausbildung zur Rechtsanwaltsfachangestellten war sie bei mittelständischen Unternehmen sowie bei Siemens (Healthcare) im Bereich Kommunikation tätig, zuletzt als freigestellte Betriebsrätin. Nach ehrenamtlicher Tätigkeit als Gemeinderätin in Hemhofen wurde sie 2013 als Abgeordnete in den Deutschen Bundestag gewählt, wo sie unter anderem in den Ausschüssen für Gesundheit und Petitionen (hier als stellvertretende Vorsitzende) sowie als Patientenbeauftragte der SPD tätig ist. Ehrenamtlich engagiert sich Martina Stamm-Fibich als stellvertretende Kreisvorsitzende der AWO Erlangen-Höchstadt.

Ihre Antworten:

  1. Mit dem neuen Gemeindeverkehrsfinanzierungsgesetz bekommen wir erheblich mehr Fördermittel für die Finanzierung der StUB. Wir unterstützen weiterhin aktiv die neue Entwicklung zu einem Ostast mit Anbindung an die Gräfenbergbahn. Im Bus- und Bahnnverkehr werden wir die Taktung verbessern, ebenso die Struktur bei den Radwegen. Ziel bleibt das 365-Euro-Ticket und eine Veränderung der bisherigen Tarifstrukturen. 
  2. Die geographisch schwierige Lage zieht den Landkreis weit auseinander. Die West-Ost-Ausdehnung beträgt 50 Kilometer. Ich würde mir wünschen, dass das Schulangebot im Landkreis neben der Mittelschule und dem Gymnasium in Eckental besser angenommen wird. Wir haben in Erlangen und auch in Spardorf mit dem Emil-von-Behring-Gymnasium hervorragende Einrichtungen. Dafür brauchen wir aber eine bessere Anbindung durch den ÖPNV. Es wäre auch ein Anfang, wenn die Jugendlichen in den Sportvereinen gemeinsam im Landkreis gegeneinander antreten könnten. 
  3. Bei den landkreiseigenen Objekten werden wir auf ökologisches Bauen sowie energetische Sanierung achten. Wir rüsten nach und nach den Fuhrpark um, installieren Photovoltaikanlagen auf den Dächern und beziehen Ökostrom aus regenerativen Quellen. Im privaten Bereich fördern wir innovative Heizkonzepte und erweitern die Beratung. Ebenfalls sollen die Natur- und Landschaftsschutzgebiete ausgeweitet werden. 

Nicolas Bischoff, Die Linke/ÖDP/Piraten

Nicolas Bischoff LÖP (Die Linke, ÖDP, Piraten)

Der 18 Jahre alte Nicolas Bischoff ist in Erlangen-Eltersdorf groß geworden und lebt in Baiersdorf. Beruflich absolviert er die Ausbildung zum Verwaltungsfachangestellten bei der Stadt Erlangen, ehrenamtlich engagiert er sich als Zeltlagerleiter in der Jugendarbeit der Eltersdorfer Kirchengemeinde St. Kunigund sowie als stellvertretender Kreisvorsitzender der Partei Die Linke ERH.Die Liste LÖP (Die LINKE/ÖDP/Piraten) tritt zur Kommunalwahl im Landkreis angeführt von einem Spitzentrio aus jeweils einem der drei Parteien an: Manfred Reinhart (ÖDP, Buckenhof), Markus Herrmann (Piraten, Eckental) und Nicolas Bischoff.

Seine Antworten:

  1. Die StUB sollte über den Ost-Ast eine Anbindung an die Gräfenbergbahn anvisieren, eine spätere Verlängerung im Westen bis nach Emskirchen über die Aurachtalbahntrasse sollte in die Planungen mit einbezogen werden. Überhaupt sollte eine kurzfristige und kostengünstige Reaktivierung der Aurachtalbahn zwischen Erlangen/Erlangen-Bruck und Herzogenaurach in Erwägung gezogen werden! Wichtig ist, dass weiter in den ÖPNV investiert werden muss. Viele Bewohner vor allem in kleineren Dörfern und Gemeinden sind noch viel zu sehr abgehängt. In allen Dörfern haben wir mehr oder weniger gute Verbindungen in die nächste Innenstadt. Allerdings bestehen zwischen den einzelnen Gemeinden teilweise gar keine Verbindungen. Es ist unzumutbar, dass Personen, die in die Nachbargemeinde gelangen wollen, zuerst in die nächste größere Stadt fahren müssen oder sogar nach Erlangen. 
  2. Ich finde es sehr schwierig bei einem so großen Landkreis wie Erlangen-Höchstadt ein Zusammengehörigkeitsgefühl entstehen zu lassen. Hier wäre es sinnvoller die Gemeinschaft und Zusammengehörigkeit zwischen Nachbargemeinden durch Beispielsweise gemeinsame Feste oder Aktionen zu stärken als zu versuchen einen so großen Landkreis zusammen zu führen. Insgesamt wäre es wichtiger das Gemeinschaftsgefühl in den Gemeinden selbst zu stärken durch die Förderung von Gemeindezentren und Begegnungsstätten. 
  3. Der Landkreis ist noch reich an Waldflächen und Bannwald. Das soll auch so bleiben. Wir fordern, die Wälder im Landkreis nicht vorrangig als Holzlieferant zu sehen, sondern ihre Funktion als „grüne Lunge“ an die erste Stelle zu setzen. Ein allmählicher Umbau muss insbesondere die Faktoren Trockenheitsresistenz und Feuchtigkeitsspeicherung in den Mittelpunkt stellen, auch als Schutz vor zukünftigen Waldbränden.Die Energiewende und damit die Unabhängigkeit von fossilen Energieträgern aus undemokratischen Ländern muss weiter vorangetrieben werden. Wie in einigen Vorzeigekommunen (z.B. Mühlhausen) sollen an geeigneten Standorten Bürgeranlagen (z.B. Photovoltaik und Windräder) entstehen, die Investitionsmöglichkeiten vor Ort schaffen und damit die Steuern und Wertschöpfung in der Region vermehren. Dies wird die Akzeptanz erhöhen. 
Autor:

wochenblatt - Redaktion aus Eckental

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