Kreis Forchheim
Testung von Kindergartenkindern als Kontaktperson der Kategorie 1

Symbolbild

Vereinzelte Corona-Fälle in Kindergarteneinrichtungen haben bei manchen Eltern Fragen aufgeworfen.

Ablauf Ermittlung Kontaktpersonen

Sobald ein COVID 19- Fall bekannt wird, ermittelt das zuständige Gesundheitsamt alle Kontaktpersonen und stuft diese nach den geltenden Richtlinien als Kontaktpersonen der Kategorie 1 (KP1 – enger Kontakt) oder der Kategorie 2 (KP2-weiterer Kontakt) ein. Dabei wird vor allem auch das Infektionsumfeld auf die mögliche Aerosolübertragung hinbeurteilt (z.B. Räumlichkeit, Dauer des Aufenthalts, Personendichte, Lüftungsverhältnisse, Aktivitäten).

Ziel ist es, Infektionsketten zu unterbrechen und Ausbrüche einzudämmen. Deshalb werden alle Kontaktpersonen zeitnah ermittelt. KP1-Personen werden vom Gesundheitsamt unmittelbar in Quarantäne geschickt, um eine weitere Übertragungen zu verhindern.

Ende der Quarantäne

Bei Kontaktpersonen der Kategorie 1 endet die häusliche Quarantäne, wenn der enge Kontakt zu einem bestätigten COVID-19-Fall mindestens 14 Tage zurückliegt, während der Isolation keine für COVID-19 typischen Krankheitszeichen aufgetreten sind und eine frühestens 14 Tage nach dem letzten engen Kontakt durchgeführte Testung (PCR-Test oder Antigentest, durchgeführt durch medizinische Fachkräfte oder vergleichbare, hierfür geschulte Personen) ein negatives Ergebnis zeigt, mit dem Vorliegen des negativen Testergebnisses.

Testung während der Quarantäne

Eine Testung ist damit gesetzlich nur am Ende der Quarantäne vorgeschrieben. Alle betroffenen Familien werden eindringlich darüber aufgeklärt, dass beim Auftreten von auch nur leichten Symptomen in der Quarantänezeit eine Kontaktaufnahme zum Gesundheitsamt zur Abstrichplanung erfolgen muss.

Aus Sicht des Gesundheitsamtes war das Vorgehen so ausreichend sicher, daher wurde bisher auf die zwischenzeitliche Testung asymptomatischer Kinder verzichtet. Eine freiwillige Testung mittels PCR oder Schnelltest des Kindes beim Hausarzt oder Kinderarzt war und ist jedoch immer möglich.

Da einige Eltern besorgt sind und wissen wollen, ob sich ihr Kind angesteckt hat, hat das Landratsamt Forchheim beschlossen, dass in Zukunft zusätzlich eine reguläre Testung an Tag 5-7 während der Quarantäne durch das Gesundheitsamt wieder aufgenommen wird. Tag 5 bis 7 wird gewählt, weil an diesen Tagen am wahrscheinlichsten festgestellt werden kann, ob sich das Kind infiziert hat.

„Mit diesem zusätzlichen freiwilligem Angebot wollen wir die betroffenen Eltern und Familien unterstützen. Ich appelliere auch, dieses Angebot wahrzunehmen“, so Landrat Dr. Hermann Ulm.

Autor:

wochenblatt - Redaktion aus Eckental

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