Achtelfinale beim Challengerturnier
Auch Bachinger scheitert an Hüsler

Nach Maximilian Marterer musste der Münchner Matthias Bachinger, seit vielen Jahren im House of Sports dabei, das derzeitige „Hoch“ von Marc-Andrea Hüsler, der nach seinem Erfolg in Ismaning auch in Eckental zu den heißen Titelanwärtern gehört, anerkennen.
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  • Nach Maximilian Marterer musste der Münchner Matthias Bachinger, seit vielen Jahren im House of Sports dabei, das derzeitige „Hoch“ von Marc-Andrea Hüsler, der nach seinem Erfolg in Ismaning auch in Eckental zu den heißen Titelanwärtern gehört, anerkennen.
  • Foto: Bertram Wagner
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Acht Spieler aus acht Nationen bestritten den zweiten Tag der Achtelfinals beim ATP Challenger im House of Sports, eine Konstellation, die in der über 20-jährigen Tradition dieser Großveranstaltung sicher noch nicht allzu oft vorkam. Nachdem am Mittwoch sich Marvin Möller als einziger deutscher Spieler das Viertelfinalticket lösen konnte, blieb dieser Eintritt in die Top 8 dem Münchner Matthias Bachinger verwehrt. Er scheiterte ebenso wie der fränkische Lokalmatador Maximilian Marterer in Runde 1 an dem Schweizer Marc-Andrea Hüsler, der durch seinen Turniersieg vor knapp zwei Wochen in Ismaning vor den Toren Münchens gehörig Aufwind erfahren hat. Wer hätte im Vorfeld gedacht, dass ein 21-jähriger Youngster aus Hamburg der letzte von insgesamt acht deutschen Hauptfeldteilnehmern sein werde. Auch nicht die beiden Hauptorganisatoren, Turnierdirektor Marcus Slany und Fabian Reisch, deren Siegertipps Maximilian Marterer und Ernests Gulbis sich schon erledigt haben. Dies bestätigt wieder einmal, dass auf dem schnellen Eckentaler Teppichboden Namen und ATP-Positionen wenig Aussagekraft haben, von den in diesem Jahr ganz speziellen Rahmenbedingungen ganz zu schweigen.

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Fabian Reisch zieht ein erstes Fazit nach 34 gespielten Einzeln (sieben folgen noch): „Wir spielen komplett ohne Zuschauer. Keine Sponsoren in der Halle, wir sind uns der Verantwortung bewusst und achten auf die geltenden Schutz- und Hygienemaßnahmen. Es sind nur Spieler mit maximal einem Coach/Betreuer da und das Team, das wir in diesem Jahr auch so weit wie möglich verkleinert haben, um möglichst wenig Personen auf der Anlage zu haben. Die Atmosphäre ist natürlich anders, die Emotionen von den Rängen fehlen gerade hier in Eckental. Allerdings sind wir froh, das Turnier in dieser Zeit überhaupt durchführen zu dürfen. Die Spieler sind sehr demütig und dankbar. Sie akzeptieren, dass ihnen nur ein kleiner, abgetrennter Warm-Up-Bereich mit Aufenthaltsbereich zwischen den beiden Plätzen zur Verfügung steht.“

Das achte Spiel des ersten Durchgangs ist in der Retrospektive wohl der Knackpunkt für die Zwei-Satz-Niederlage von Matthias Bachinger gegen Marc-Andrea Hüsler gewesen. Der „Lucky Looser“ lag mit 3:4 zurück, hatte bis dato keine Breakchance und dann auf einen Schlag gleich drei Möglichkeiten. Keine konnte er zum 4:4 nutzen, der Schweizer gewann die fünf Ballwechsel in Folge und holte sich dann zudem den Aufschlag von Bachinger. 6:3 – der Widerstand des Münchners war gebrochen und für den Ismaning-Sieger der Rest nur noch Formsache. Im Expresstempo zog er mit 6:1 ins Viertelfinale ein. Hüsler benötigte nur ein Ass, verwandelte aber 22 von 25 Punkten nach seinem ersten Aufschlag. Eine Top-Quote!

Das bisher schnellste Spiel im Hauptfeld: In nur 47 Minuten gönnte Ilya Ivashka, die Nr. 3 des Turniers, seinem Achtelfinalgegner Jurij Rodionov nur ein einziges Spiel.

Der topgesetzte Kamil Majchrzak knallte Mitte des zweiten Satzes gegen Roman Safiullin seinen Schläger auf den Boden, nachdem er das Break zum 2:4 kassiert hatte. Der Satzausgleich war die Folge. Doch im Finaldurchgang fand er wieder zu seinem Spiel und machte das Rennen um den letzten Viertelfinalplatz. Die Turnier 1 ist also weiterhin dabei!

Auch das Doppelturnier hat mit den Viertelfinals Fahrt aufgenommen. Für eine positive Überraschung sorgte Dustin Brown mit seinem französischen Partner Antoine Hoang. Nach dem 6:4, 6:2 gegen das niederländische Duo (Arends/Pel, Nr. 2) ist das Halbfinale erreicht. Die deutsch-deutsche Paarung Begemann/Lenz schied mit 3:6, 3:6 gegen Glasspool/Lawson (GBR/USA) dagegen aus.

Die Viertelfinals im Überblick: Majchrzak – Möller, Donskoy – Ramanathan, Hüsler – Ivashka, Korda – Popyrin.
Ergebnisse:
Achtelfinale: Ivashka (BLR) - Rodionov (AUT) 6:0, 6:1; Hüsler (SUI) – Bachinger 6:3, 6:1; Popyrin (AUS) - Kolar (CZE) 6:4, 6:4; Majchrzak (POL) - Safiullin (RUS) 6:1, 3:6, 6:3.

Bertram Wagner 

Autor:

wochenblatt - Redaktion aus Eckental

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