Europaparlamentarierin Marlene Mortler zur Corona Krise
Unsere Lebensmittel sind sicher

Marlene Mortler aus Dehnberg bei Lauf ist Europa Abgeordnete der CSU
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  • Foto: Tobias Koch
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Im Zusammenhang mit dem Auftreten des Coronavirus (COVID-19) und der damit verbundenen Verunsicherung in Bezug auf Nahrungsmittelsicherheit sowie Nahrungsmittelengpässen erklärt die Agrar- und Ernährungspolitikerin der CSU im Europäischen Parlament, Marlene Mortler MdEP:

"Unsere Bäuerinnen und Bauern arbeiten tagtäglich daran, uns mit ausreichend und sicheren Lebensmitteln zu versorgen. Das gilt auch in Zeiten der Corona-Krise. Es gibt daher absolut keinen Grund, in Panik zu verfallen und Lebensmittel zu horten.

Dank unserer Landwirte werden in Deutschland Grundnahrungsmittel in ausreichender Menge produziert und von der Ernährungsindustrie verarbeitet. Wir haben einen Selbstversorgungsgrad von über 100 Prozent zum Beispiel bei Kartoffeln, Käse, Frischmilchprodukten, Getreide oder Schweinefleisch. Und auch die Lieferketten sind weitgehend intakt, Warenlieferungen aus dem Ausland funktionieren nach wie vor reibungslos.

Die aktuelle Situation zeigt einmal mehr, wie wichtig die Lebensmittelversorgung im eigenen Land ist. Landwirtschaft, Nahrungsmittelproduktion und die flächendeckende Verfügbarkeit von Lebensmitteln sind für unser Land systemrelevant. Und wir alle – ob Landwirte oder Verbraucher – sitzen in einem Boot und tragen Verantwortung. Es gilt also, an einem Strang zu ziehen und dafür zu sorgen, dass in dieser Zeit der Zusammenhalt in unserer Gesellschaft einerseits und die Wertschätzung für unsere heimische Landwirtschaft andererseits wieder zunehmen."

Hintergrund

Seit Tagen erreichen das Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft (BMEL) Nachfragen, ob das Coronavirus durch importierte Nahrungsmittel übertragen werden kann und ob es in Deutschland zu Nahrungsmittelengpässen kommen könne. Derzeit gebe es keine Fälle, bei denen nachgewiesen ist, dass sich Menschen etwa über den Verzehr kontaminierter Lebensmittel oder durch importierte Bedarfsgegenstände mit dem neuartigen Coronavirus infiziert haben. Das BMEL rät, im Umgang die allgemeinen Regeln der Hygiene des Alltags einzuhalten. Des Weiteren drohen keine Versorgungsengpässe mit Nahrungsmitteln. Laut Information der Handelsketten sind die Lieferketten aktuell nicht unterbrochen oder gefährdet. Die Supermarktketten reagieren auf die verstärkte Nachfrage und stocken ihr Sortiment entsprechend auf.

Autor:

wochenblatt - Redaktion aus Eckental

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