Partnerdiözese Mtwara
Von Tansania ins wochenblatt-Land
- Die „bibi“ und Bio-Bäuerin Gertraud Switalski zwischen Tochter Martina und Bischof Yeriko Nguema mit den Besuchern aus dem Dekanat Gräfenberg und der Partnerdiözese Mtwara in Tansania.
- Foto: Privat
- hochgeladen von wochenblatt - Redaktion
Schon zum zweiten Mal war die Frohnhofer Mühle eine Station im Besuchsprogramm der tansanischen Delegation aus der Partnerdiözese Mtwara des Dekanats Gräfenberg. Zusammen mit Pfarrerin Simone Hewelt erkundeten die Gäste mit Bischof Yeriko Nguema sehr interessiert die Biolandwirtschaft der Familie Switalski. „Fette Kühe” war ein erster Eindruck von den Weiderindern auf den Frohnhofer und Etlaswinder Weiden, denn in Mtwara sind Rinder nicht nur Nahrungsquelle, sondern rituelle Tiere, die man als Brautgabe, Versöhnungsgeste oder Wohlstandszeichen verehrt und braucht. Meist sind sie mager und knochig. Angesichts der wohlgenährten Rinder und der grünen Weiden wurde die gesamte Mühlenbelegschaft spontan und gastfreundlich als „Landwirtschaftslehrer” nach Tansania eingeladen. Vor allem die „bibi”, respektvolle Anrede für Oma auf Swahili, wolle man gerne willkommen heißen. Es seien ja nur 10.000 Kilometer bis zu den dürren Rindern.
Autor:wochenblatt - Redaktion aus Eckental |
Sie möchten kommentieren?
Sie möchten zur Diskussion beitragen? Melden Sie sich an, um Kommentare zu verfassen.