Der Gloss’n Hans macht sich Gedanken
C’est la vie
- hochgeladen von Gloss'n Hans
Sie wer’n lachen, aber mit der hiesigen Wahl will ich Sie nicht mehr behelligen, die Ergebnisse stehen anderswo in dieser Ausgabe. Schauen wir lieber mal über den internationalen Tellerrand.
Auch im Nachbarland hat man die Kommunalwahlen absolviert. In allen drei französischen Partnergemeinden des wochenblatt-Landes war kein zweiter Durchgang am 22. März nötig, schon im ersten Durchgang am 15. März sind die Entscheidungen gefallen.
Peggy Bariat als Bürgermeisterin von Ambazac ist den Eckentalern bereits vertraut. Sie hat eine recht knappe, aber ausreichende Mehrheit von 50,82 Prozent verzeichnet mit 1.461 Stimmen und damit 47 mehr als ihr Mitgewerber. Bald dürfte sie ihren neu gewählten »monsieur le maire« Sebastian Singer kennenlernen.
Im Markt Igensdorf hat sich Edmund Ulm erst wenige Jahre mit seinem Kollegen Martial Fauchet vertraut gemacht. Nun muss er sich auf ein neues Gegenüber einstellen, weil der Bürgermeister von St. Martin la Plaine nicht mehr kandidierte. Der 27-jährige Maxime Martin hat dort die Wahl mit 76,40 Prozent klar gewonnen.
Für Otto Klaußner in Kalchreuth bleibt alles wie gehabt, wenngleich in der bretonischen Partnergemeinde La Chapelle des Fougeretz eine Bürgermeisterwahl stattfand. Als einzige Kandidatin wurde Christèle Gasté mit 100 Prozent im Amt bestätigt, allerdings mit nur 1.455 Stimmen bei unter 50 Prozent Beteiligung.
Die französischen Wahlgewinner traten nicht für landesweit bekannte Parteien an, die man auch im Ausland kennt, sondern für lokale Wählervereinigungen mit illustren Namen: „Erfahrung und Zukunft – zuhören, debattieren, handeln” oder „Lasst uns gemeinsam weitermachen” – das klingt doch wie ein guter Vorsatz für die nächsten sechs Jahre kommunalpolitischer Arbeit auch bei uns.
Ihr Gloss’n Hans
Autor:Gloss'n Hans aus Eckental |
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