Leserbrief
Bürgermeisterwahl 2026 in Eckental
- hochgeladen von wochenblatt - Redaktion
Mit Unverständnis und Enttäuschung habe ich die Ergebnisse der jüngsten Marktgemeinderatssitzung zur Ernennung der stellvertretenden Bürgermeister zur Kenntnis genommen.
Was sich dort abgespielt hat, widerspricht dem Demokratieverständnis und setzt sich über das Votum der Eckentaler Bürgerinnen und Bürger hinweg.
Im ersten Wahlgang errang Gerhard Wölfel (Freie Wähler) den ersten Platz, gefolgt von Sebastian Singer (CSU).
In der anschließenden, denkbar knappen Stichwahl unterlag Gerhard Wölfel nur minimal dem neuen Ersten Bürgermeister Sebastian Singer.
Zwei Kandidaten haben also das politische Geschehen dominiert und das Vertrauen von zusammengefasst fast der gesamten Bevölkerung erhalten. Logisch und demokratisch folgerichtig wäre es gewesen, diese Wählerunterstützung abzubilden und Gerhard Wölfel zum zweiten Bürgermeister zu wählen.
Stattdessen wurde zum zweiten Bürgermeister Felix Zosel (UBE) ernannt. Herr Zosel war ebenfalls als Bürgermeisterkandidat angetreten, bildete jedoch das Schlusslicht der drei großen Fraktionskandidaten und schaffte es nicht ansatzweise in die Stichwahl. Dass nun ausgerechnet der Kandidat mit dem geringsten Rückhalt in der Bevölkerung an der Rathausspitze platziert wird, während der Favorit der ersten Runde und hauchdünne Verlierer der Stichwahl übergangen wird, ist ein Schlag ins Gesicht für jeden Wähler.
Christian Mencl,
Brand
Autor:wochenblatt - Redaktion aus Eckental |
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