Zum Muttertag am Sonntag, 10. Mai
Weißt du, wie lieb ich dich habe?

Wir haben uns lieb, so weit bis zum Himmel, bis zum Mond und wieder zurück!
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  • Wir haben uns lieb, so weit bis zum Himmel, bis zum Mond und wieder zurück!
  • Foto: M.Schi.
  • hochgeladen von Annegret Schildknecht

4. Digitale, dialogische Vorlesestunde für Kiga-Kinder, alle Kinder, Eltern, Großeltern, alle Interessierte u.a. Junggebliebene

Liebe Kinder, Eltern, Großeltern, alle Interessierte und andere Junggebliebene,

herzlich willkommen zu unserer 4. digitalen, dialogischen Vorlesestunde
Wenn „meine“ Entenlandkinder und ich uns in dieser Woche vor dem Muttertag am Sonntag, 10. Mai, bei der Vorlesestunde im evangelischen Kindergarten Eckenhaid persönlich hätten treffen dürfen, dann hätte ich ihnen das zauberhafte Bilderbuch „Weißt du eigentlich, wie lieb ich dich hab? von Sam McBratney mit Illustrationen von Anita Jeram gezeigt und vorgelesen. Dieses Buch ist seit seiner Veröffentlichung so beliebt, dass es bisher über 30 Millionen Mal verkauft wurde. Aus den Vorlesestunden in den vergangenen Jahren weiß ich, dass die meisten Kiga-Kinder dieses Buch zwar bereits kennen, dass sie es aber doch immer wieder sehr gern anschauen, den Text hören und auch nachsprechen oder sogar mitsprechen.
Nun muss es leider ohne mich in Form einer digitalen Vorlesestunde gehen und die Eltern, Großeltern oder andere liebe Menschen sind gefragt, den Kindern vorzulesen, sie erzählen zu lassen, Fragen zu stellen wie zum Beispiel „Was ist Liebe?“ und sich über ihre Fragen und Antworten zu freuen.

Hier ein paar von mir leicht bearbeitete Passagen aus dem Buch
„Weißt du eigentlich, wie lieb ich dich hab?
mit den Dialogen zwischen dem kleinen Hasen, als er am Abend nach seinen Streifzügen durch Feld und Wald nach Hause zurückkommt, und dem großen Hasen, der ihn dort erwartet:

„Rate mal, wie lieb ich dich habe“, forderte der kleine Hase den großen Hasen auf, als er am Abend endlich nach Hause kam.
„Oh“, sagte der große Hase, „ich glaube nicht, dass ich das raten kann.“
Der kleine Hase sprang auf einen Baumstumpf, breitete seine Ärmchen aus, so weit wie er konnte, und sagte: „Soo sehr!“.
Der große Hase hatte viel längere Arme. Er breitete sie aus und sagte: „Aber ich hab dich sooo lieb!“
Hm, das ist viel, dachte der kleine Hase.
Dann sagte er: „Ich hab dich so lieb, so hoch ich reichen kann“.
Und der große Hase sagte: „Und ich hab dich so hoch lieb, so hoch ich reichen kann“.
Das ist ziemlich hoch, dachte der kleine Hase. Wenn ich nur auch sooo lange Arme hätte.
Und dann hatte der kleine Hase eine gute Idee. Er hüpfte auf und ab und sagte lachend: „Ich hab dich so lieb, so hoch wie ich hüpfen kann“.
Der große Hase lächelte und sagte: „Aber ich hab dich lieb, so hoch ich hüpfen kann“ und er hüpfte so hoch, dass seine Ohren die Zweige des nächsten Baumes berührten.
Toll, dachte der kleine Hase. Wenn ich doch auch so hoch hüpfen könnte.
Dann fiel ihm etwas ganz Tolles ein und er sagte: „Ich hab dich den ganzen Weg bis zum Fluss runter lieb“.
Daraufhin antwortete der große Hase: „Und ich hab dich bis zum Fluss und weit über die hohen Berge hinweg lieb“.
Oh, das ist sehr, sehr weit, dachte der kleine Hase. Er war inzwischen so müde geworden, dass er sich gar nichts Neues mehr ausdenken konnte.
Dann schaute er über die Büsche und Bäume hinaus in die weite, dunkle Nacht mit dem Mond am Himmel und den vielen leuchtenden Sternen. Und er überlegte, dass es ja wohl nichts weiter weg geben könnte als den Himmel.
Nach diesen anstrengenden Überlegungen sagte der kleine Hase zum großen Hasen: „Ich hab dich lieb bis zum Mond“ und zur Bestätigung machte er seine kleinen müden Augen zu.
„Oh“, sagte der große Hase, „das ist weit, das ist sehr weit!“
Dann nahm der große Hase den kleinen Hasen hoch auf seine Arme und legte ihn in sein Blätterbett, beugte sich über ihn und gab ihm einen Gutenachtkuss. Und dann kuschelte sich der große Hase an den kleinen Hasen, ganz eng an ihn ran, lächelte und flüsterte ihm ins Ohr: „Bis zum Mond … und wieder zurück, so lieb haben wir uns!“

Liebe Kinder, ich weiß wie sehr euch der kleine und der große Hase und die Liebe zwischen ihnen gefällt. Wenn ich mich dann nach dem Vorlesen mit euch unterhalte, dann kommen Aussprüche zutage, die ich mir dann, so wie ihr das gerne möchtet, in meinem „grünen Buch“ notiere:

• „Meine Mama hat mich sehr lieb. Wenn ich mich gestoßen habe, dann gibt sie mir immer einen Kuss drauf. Dann tut es mir nicht mehr so weh und ich höre dann auf zu weinen.“
• „Ich bin immer schön brav und lieb … und … wenn der Papa schläft, dann bin ich leise und wecke ihn nicht auf.“
• „Wenn ich mal heirate, dann bekomme ich ein schönes weißes Kleid, wie eine Prinzessin. Dann freuen sich Mama und Papa und Oma und Opa, und meine Patin freut sich auch, und dann gehen wir alle zusammen in die Kirche.“
• „Ich habe meine Mama ganz weit lieb, so weit bis zu den Wolken“.
• Und ein anderer Junge sagte anschließend: „Ich auch, ich habe meine Mama lieb bis ganz weit hinter die Wolken, da wo die schwarzen Löcher sind. Jaaa, das habe ich im Fernsehen gesehen und im Buch steht das auch.“

Und hier noch eine Reihe von Kinderantworten aus den verschiedenen Jahrgängen auf meine Frage „Was ist Liebe?“:
Liebe ist kuscheln, streicheln, in den Arm nehmen, ein schönes Bild zusammen malen mit einer Familie darauf, zusammen ein Buch lesen, zusammen in die Kirche gehen, sich die Hand geben und zusammen in den Kindergarten gehen, nicht schimpfen, nicht schreien, alles erzählen, keine Angst haben, wenn es dunkel ist, Spaß haben, zusammen lachen …

Zum Abschluss für die Eltern ein Ausspruch von Dante Alighieri, italienischer Dichter (*1265; +1321):
„Drei Dinge sind uns aus dem Paradies geblieben: die Sterne der Nacht, die Blumen des Tages und die Augen der Kinder.“

Es wäre schön und ich freue mich darauf, wenn wir hoffentlich recht bald wieder jede Woche Montag im evangelischen Kindergarten Eckenhaid fröhlich und mit einem Lächeln im Gesicht und in der Stimme rufen können:
„Alle Entenlandkinder dürfen zur Vorlesestunde kommen! Zack, zack! Die Frau Vorlesefrau ist da!“.
Und wenn das dann als Echo von den Kindern zurückkommt ..., das ist einfach zu witzig!

Liebe Kinder, Eltern, Großeltern, andere Interessierte und Junggebliebene,
ich wünsche allen viel Freude miteinander am bevorstehenden Muttertag … und auch an jedem anderen Tag!
Bleibt alle gesund und fröhlich!
Mit herzlichen Grüßen und besten Wünschen
Ihre/Eure Annegret Schildknecht / intern genannt Frau Vorlesefrau

Hinweis: Der obige Beitrag kann auch auf der Homepage der Friedenskirche Eckenhaid, Kindergarten Aktuell, eingesehen werden.

Autor:

Annegret Schildknecht aus Eckental

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