Seniorenzentrum Martha-Maria Eckental-Forth
Mit Zuversicht und Freude miteinander ins neue Jahr
- FROHES, BEHÜTETES, FRIEDVOLLES NEUES JAHR FÜR ALLE! wünschen Luisa Beisegel, Leitung Soziale Betreuung (rechts) und Annegret Schildknecht (links) sowie Markus Kalbskopf, Einrichtungsleiter (bei der Verabschiedung verhindert)
- Foto: Mitarbeiterin Soziale Betreuung
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LIEBE LESER, VORLESER UND ZUHÖRER!
FROHES NEUES JAHR, ALLES GUTE UND GOTTES SEGEN! so hiess es in den ersten Tagen des neuen Jahres bei der Lesung von Annegret Schildknecht, ehrenamtliche -Vorleserin, -Klinikseelsorgerin und -Hospizbegleiterin des Hospizvereins Eckental.
- "Wenn die staade Zeit vorüber ist, dann wird es wieder ruhiger!" (Karl Valentin, Bayerischer Komiker, 1882-1948)
- Foto: Mitarbeiterin Soziale Betreuung
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Die Freude wie die interessierte Aufmerksamkeit der Bewohner des Seniorenheims Martha-Maria über die ausgesuchten Geschichten, Sinntexte, Neujahrsgedichte, das Grimm'sche Märchen "Frau Holle" sowie die Lieder zum Mitsingen und/oder Mitsummen, die alle gut in die staade Zeit der Rauhnächte (25. Dezember bis 6. Januar) passen, waren groß und anhaltend.
Nach der Kurzgeschichte "Spuren im Sand" wurde das bekannte Gedicht von Dietrich Bonhoeffer, das dieser 1944 in der Haft geschrieben und für das zuletzt 1970 Siegfried Fietz die Melodie geschrieben hat, leise und ergriffen gesungen:
"Von guten Mächten wunderbar geborgen
erwarten wir getrost, was kommen mag.
Gott ist bei uns am Abend und am Morgen
und ganz gewiss an jedem neuen Tag!"
So manches Auge füllte sich mit Tränen.
Aber dann schlug doch schnell die nachdenkliche Stimmung um in fröhliche Zuversicht und Vertrauen und war voll und ganz verflogen, als es in der Schlussfolgerung des allgemein gültigen, aber hier auf Eckental abgestimmten Textes "Wie sind die Menschen hier in ECKENTAL?" hieß:
" ... Die Menschen sind doch überall gleich. Je nachdem, wie du selber eingestellt bist, was du von den anderen Menschen erwartest, das wirst du auch an ihnen wahrnehmen und sehen. Hast du dort, wo du herkommst, hauptsächlich das Böse gesehen, dann wirst du es auch hier sehen. Hast du aber dort, wo du herkommst, hauptsächlich das Gute gesehen, dann wirst du es auch hier bei uns in ECKENTAL wahrnehmen."
Mit dem nach der Melodie von "Freude schöner Götterfunken" gesungenen Liedtext:
"Freu dich über jede Stunde,
die du lebst auf dieser Welt.
Freu dich, dass die Sonne aufgeht
und auch dass der Regen fällt.
Du kannst atmen, du kannst fühlen,
kannst auf neuen Wegen geh'n.
Freu dich, dass dich and're brauchen
und dir in die Augen sehn'n."
- LEBEN = MITEINANDER = FREUDE
- Foto: Annegret Schildknecht
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verabschiedeten sich Annegret Schildknecht, Luisa Beisegel, Leitung Soziale Betreuung, und Markus Kalbskopf, Einrichtungsleiter, von den Bewohnern. Alle waren in Vorfreude auf die nächste Lesung mit Musik und gemeinsamem Singen unter dem Motto "KUNST+KULTUR kennen kein Alter". Man war sich einig: BÜCHER und LESEN sind wichtig für ALT und JUNG - MUSIK und SINGEN aber auch!
- FROHES, BEHÜTETES, FRIEDVOLLES NEUES JAHR FÜR ALLE! wünschen Luisa Beisegel, Leitung Soziale Betreuung (rechts) und Annegret Schildknecht (links) sowie Markus Kalbskopf, Einrichtungsleiter (bei der Verabschiedung verhindert)
- Foto: Mitarbeiterin Soziale Betreuung
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Einige Tage später fand dann für die Bewohner traditionsgemäss wie in jedem Jahr der
Neujahrsempfang des Hauses
mit der Begrüßung und Moderation von Markus Kalbskopf, Einrichtungsleiter, statt. Alle waren eingeladen, der Festsaal war schön geschmückt und die Tische waren mit Kaffee und feinem Kuchen liebevoll gedeckt.
- Impressionen Neujahrsempfang: Annegret Schildknecht im Miteinander mit den Bewohnern
- Foto: Mitarbeiterin Soziale Betreuung
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Für das musikalische Rahmenprogramm sorgte in bewährter Weise Alexander Grünfeld am Flügel. Er erfreute mit aus den Neujahrskonzerten in Funk und Fernsehen bekannten und beliebten Musikstücken, so auch am Schluss mit dem Radetzkymarsch, bei dem das Publikum traditionsgemäß im Takt mitklatscht ... so auch hier die Senioren im Seniorenheim.
- Markus Kalbskopf, Einrichtungsleiter, hinten rechts, mit Alexander Grünfeld, Pianist, links, und Bewohner, vorne
- Foto: Annegret Schildknecht
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Ein Bewohner des Hauses erfreute mit einer biblischen Lesung und lud zum Nachdenken ein.
- Biblische Lesung eines Bewohners
- Foto: Markus Kalbskopf, Einrichtungsleiter
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Monika Hofmann, Soziale Betreuung, trug Wünsche und Vorsätze zum neuen Jahr vor. Annegret Schildknecht erfreute die Bewohner mit dem Märchen der Gebrüder Grimm "Die Sterntaler", den "Wünschen zum neuen Jahr" des österreichischen Schriftstellers Peter Rosegger (1843-1918)
sowie den Wünschen nach einer alten Volksweisheit:
Nimm dir Zeit zum Träumen,
das ist der Weg zu den Sternen.
Nimm dir Zeit zum Nachdenken,
das ist die Quelle der Klarheit.
Nimm dir Zeit zum Lächeln und zum Lachen,
das ist die Musik der Seele.
Nimm dir Zeit zum Leben,
das ist der Reichtum des Daseins.
Nimm dir Zeit zum Freundlichsein.
Nimm dir Zeit für das Miteinander und das Füreinander.
Nimm dir Zeit für die Liebe:
zu dir selbst und zu deinem Nächsten.
Das ist der Weg zum Glück!
"Es ist nicht zu wenig Zeit, die wir haben,
sondern es ist zu viel Zeit,
die wir nicht nutzen." (Seneca, römischer Philosoph, *1, gestorben 65)
Annegret Schildknecht erinnerte sich auch an die Corona-Zeit, als keine Präsenslesungen möglich waren. In dieser Zeit der eingeschränkten Besuchsmöglichkeiten hatte ihr Mann, Dr. Manfred Schildknecht (+2025), einige Videos für den Einsatz im Seniorenheim Martha-Maria aufgenommen. Eins dieser Videos mit der von dem amerikanischen Schriftsteller O. Henry (*1862) verfassten Kurzgeschichte "Das Geschenk der Weisen", das von der Liebe des jungen Ehepaares Della und Jim in New York erzählt - gelesen von Annegret Schildknecht - , wurde auf YouTube eingestellt und ist hier zu sehen und zu hören (bitte den Pfeil anklicken):
Autor:Annegret Schildknecht aus Eckental |
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