Weltgebetstag 2026
Kommt! Bringt eure Last.

Das Weltgebetsteam freute sich über die schöne Veranstaltung in der Eckenhaider Friedenskirche, die viele Besucher am ersten Märzwochenende nach Eckenhaid führte. | Foto: Privat
  • Das Weltgebetsteam freute sich über die schöne Veranstaltung in der Eckenhaider Friedenskirche, die viele Besucher am ersten Märzwochenende nach Eckenhaid führte.
  • Foto: Privat
  • hochgeladen von wochenblatt - Redaktion

Es wird wohl kaum jemanden geben, der unbelastet ist. So wurde die Einladung, seine persönlichen Lasten am Kreuz Jesu abzulegen, im sehr gut besuchten Gottesdienst zum Weltgebetstag am 6. März in der Friedenskirche in Eckenhaid gerne angenommen.

Die Besucher konnten als sichtbaren Ausdruck ihres Loslassens und Bittens um Hilfe beim Tragen ihrer Last entweder einen Stein ablegen oder eine Kerze anzünden. Vor dem Gottesdienst hat das ökumenische Weltgebetstagsteam unter anderem zu Themen wie Geographie, Kultur und Religion, Geschichte und Politik, Bildung und Situation der Frauen in Nigeria, dem bevölkerungsreichsten Land Afrikas, informiert. Leider ist auch in Nigeria der Alltag von Frauen und Mädchen geprägt von geschlechtsspezifischer Diskriminierung und Gewalt.

Wie wir es bereits aus vielen Ländern kennen, haben Mädchen geringere Bildungschancen. Die Anzahl von Vergewaltigungen ist sehr hoch und die Frühverheiratung von Mädchen ist ein großes Problem. Im Gottesdienst berichteten drei Frauen aus Nigeria von ihren persönlichen Erfahrungen mit der Last der gesellschaftlichen Unterdrückung, der Last der religiösen Verfolgung und der Last von Armut und Verzweiflung. Doch trotz ihrer oft aussichtlos erscheinenden Lage teilen die Frauen ihre Erfahrung, durch ihren Glauben neue Hoffnung schöpfen zu können und Kraft zu bekommen für die Herausforderungen ihres Alltags.

Der Gottesdienst wurde wie in den letzten Jahren musikalisch von einem Ensemble von Frauen (Klavier, Flöte, Violine, Gitarre, Cajon, Gesang) begleitet. Die Kollekte für die zwei Projekte in Nigeria erbrachte 884,50 Euro. CCEPI (Center for Caring, Empowerment and Peace Initiatives) bietet betroffenen Frauen und Mädchen Schutzräume – Orte, an denen die Frauen erst einmal wieder sicher sind. Sie erhalten medizinische Hilfe, juristischen Beistand und psychosoziale Unterstützung, um ihre Traumata zu verarbeiten. Man will den Frauen Perspektiven schaffen. Sie können eine Ausbildung machen und lernen, wie sie ein eigenes Einkommen erwirtschaften und damit unabhängig werden können. WYEAHI (Women & Youth Empowerment for Advancement & Health) unterstützt Frauen dabei, sich über Landwirtschaft eine eigene Existenz zu sichern – für mehr wirtschaftliche Unabhängigkeit, Ernährungssicherheit und ein gesünderes Leben.

Anschließend an den Gottesdienst waren die Besucherinnen nach dem Gottesdienst zu einem Buffet mit Speisen nach Rezepten aus Nigeria eingeladen.

Autor:

wochenblatt - Redaktion aus Eckental

Sie möchten diesem Profil folgen?

Verpassen Sie nicht die neuesten Inhalte von diesem Profil: Melden Sie sich an, um neuen Inhalten von Profilen und Orten in Ihrem persönlichen Feed zu folgen.

93 folgen diesem Profil

Sie möchten kommentieren?

Sie möchten zur Diskussion beitragen? Melden Sie sich an, um Kommentare zu verfassen.

Video einbetten

Es können nur einzelne Videos der jeweiligen Plattformen eingebunden werden, nicht jedoch Playlists, Streams oder Übersichtsseiten.

Abbrechen

Karte einbetten

Abbrechen

Social-Media Link einfügen

Es können nur einzelne Beiträge der jeweiligen Plattformen eingebunden werden, nicht jedoch Übersichtsseiten.

Abbrechen

Code einbetten

Funktionalität des eingebetteten Codes ohne Gewähr. Bitte Einbettungen für Video, Social, Link und Maps mit dem vom System vorgesehenen Einbettungsfuntkionen vornehmen.
Abbrechen

Beitrag oder Bildergalerie einbetten

Abbrechen

Schnappschuss einbetten

Abbrechen

Veranstaltung oder Bildergalerie einbetten

Abbrechen

Sie möchten selbst beitragen?

Melden Sie sich jetzt kostenlos an, um selbst mit eigenen Inhalten beizutragen.