Rund um den Eckenhaider Dorfbrunnen
Gut angelegt
- Der historische Ziehbrunnen in Eckenhaid wurde vor 50 Jahren saniert. Nun hat der Markt Eckental den Platz um den Brunnen ansprechend neu gestaltet. Rechtzeitig vor Ostern freuten sich die Eckenhaider Land frauen (und -männer) über die Segnung durch Pfarrer Andreas Hornung und Pfarrer Dr. Stefan Opferkuch, hier mit Bürgermeisterin Ilse Dölle, Planerin Yasmina Dünninger, Sven Friebe vom Bauamt (von rechts) und dem neu gewählten Bürgermeister Sebastian Singer (links).
- Foto: Uwe Rahner
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Der historische Ziehbrunnen steht direkt gegenüber vom Eckenhaider Schloss und ist wie dieses eins von 85 Baudenkmälern, die das Bayerische Landesamt für Denkmalpflege in Eckental auflistet. Datiert wird seine Errichtung auf das 16./17. Jahrhundert, er führt 18 m in die Tiefe und war, nachdem 1906 die erste Wasserleitung gebaut wurde, kaum noch als Wasserspender in Betrieb. Nachdem die Kirchweihburschen den Brunnen jahrelang als „Osterbrunnen” geschmückt hatten, führen seit 2003 die Eckenhaider Landfrauen diesen Brauch weiter.
1976 wurden die Einfassung und die Pfeiler aus Sandstein saniert und neu überdacht. 50 Jahre später hat der Markt Eckental den Platz rund um den Brunnen neu und ansprechend gestaltet. Mit einem neuen Pflasterweg hat die Firma Wiegärtner aus Bärnfels die bisher karge Wiesenfläche neu geordnet und verschiedene Aufenthaltsbereiche geschaffen, erläutert Planerin Yasmina Dünninger. Der wassergebundene Belag direkt um den Brunnen herum wurde erneuert und die bestehende Mauer Richtung Jägerstraße gereinigt. Im Frühjahr können sich nun bunte Gehölz- und Staudenbeete entwickeln. Dabei wurde auf ganzjährige Blüh-Aspekte mit vielen unterschiedlichen Blühfarben und -formen geachtet.
- Das abschüssige Gelände rund um den Brunnen ist mit einem Pflasterweg neu geordnet. Statt der bisherigen sandigen Wiese sollen Gehölz- und Staudenbeete das Auge erfreuen.
- Foto: Uwe Rahner
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Die Initiative zum Projekt kam von den Landfrauen und von der 1. Bürgermeisterin Ilse Dölle. Vorab wurden mehrere Planungen erstellt und diskutiert, unter anderem mit einer Einbahnstraßenregelung in der Jägerstraße und zusätzlichem Gehweg, die aber keine Mehrheit fand. Nach Befragung der Anlieger hat der Bauausschuss im vergangenen Jahr die nun umgesetzte Variante beschlossen, in der nur der direkte Umgriff des Brunnens neu angelegt wurde. Dies gelang wetterbedingt knapp vor Ostern – die 40.000 Euro für die Neugestaltung sind gut angelegt, so die einhellige Meinung bei der feierlichen Einweihung mit Segnung am 31. März.
Besonders schön ist der Eckenhaider Brunnen zum Osterfest, wenn die Eckenhaider Landfrauen den Brunnen selbst sowie das Umfeld mit liebevoll gestalteten Eiern und Arrangements schmücken. Dafür dankte 1. Bürgermeisterin Ilse Dölle und versprach, dass die vorgesehenen Sitzbänke in Kürze die Neugestaltung noch abrunden.
- Bürgermeisterin Ilse Dölle, Pfarrer Dr. Stefan Opferkuch und Pfarrer Andreas Hornung (von links) vor dem österlich geschmückten Brunnen.
- Foto: Uwe Rahner
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Pfarrer Dr. Stefan Opferkuch von der Evangelisch-Lutherischen Kirchengemeinde Eckenhaid und Pfarrer Andreas Hornung vom Katholischen Pfarreienverbund Eckenhaid-Stöckach-Forth-Weißenohe gingen auf die biblische Bedeutung des Brunnens als Lebensspender ein und spendeten den christlichen Segen.
Autor:wochenblatt - Redaktion aus Eckental |
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