Seniorenzentrum Martha-Maria Eckental-Forth
FRÜHLINGSFESTIVITÄTEN „Wenn der Frühling kommt …“

"Wenn der Frühling kommt, dann ..." Fotopräsentation und Lesung von Annegret Schildknecht (re.) mit musikalischer Begleitung am Klavier von Marja Leena Schmädicke (li.) | Foto: Luisa Beisegel, Martha-Maria Ltg. Soziale Betreuung
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  • "Wenn der Frühling kommt, dann ..." Fotopräsentation und Lesung von Annegret Schildknecht (re.) mit musikalischer Begleitung am Klavier von Marja Leena Schmädicke (li.)
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LIEBE  LESER, VORLESER und ZUHÖRER!
Zu Beginn des Frühlingsanfangs, wenn - wie in jedem Jahr - die Natur erwacht und sich in ein Paradies aus Licht, Wärme, Blüten und Farben verwandelt, wurden die Bewohner und andere Gäste mit zwei besonderen Veranstaltungen im wunderschön mit rosa und weißen Kirschblüten geschmückten Festsaal erfreut.

Zum Auftakt wurde bei einem japanisch/fränkischen Kirschblütenfest ein abwechslungsreiches Frühlingsprogramm geboten, beginnend mit Kaffee und Kuchen und musikalischer Untermalung von Richard Schaff am Flügel.

Kirschblütenfest: Japan trifft Fränkische Schweiz | Foto: Annegret Schildknecht
  • Kirschblütenfest: Japan trifft Fränkische Schweiz
  • Foto: Annegret Schildknecht
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Dann folgten japanische Kurzmärchen, gelesen in Hochdeutsch von Annegret Schildknecht und in Fränkisch von Rieke Kiesl, die mit Horst Kiesl, Vorstand Verein der Bonsaifreunde Eckental, eine Sammlung von japanischen Kimonos und Fächern als Dekoration präsentierte sowie einige seiner kunstvoll geschnittenen Bonsai-Bäume eindrucksvoll zur Schau stellte. Ina Müllemann, Inas KlangRaum, Dormitz, begleitete die kurzweilige Lesung mit wohltuend entspannenden sphärischen Tönen, die sie auf ihren Klangschalen erzeugte, die anschließend dem Publikum gezeigt und zum Ausprobieren angeboten wurden.

v.rechts: Ina Müllemann, Inas KlangRaum Dormitz, Rieke Kiesl, Verein Bonsaifreunde Eckental, Annegret Schildknecht, Vorleserin für Alt und Jung  | Foto: Monika Hofmann, stv. Leitung Soziale Betreuung
  • v.rechts: Ina Müllemann, Inas KlangRaum Dormitz, Rieke Kiesl, Verein Bonsaifreunde Eckental, Annegret Schildknecht, Vorleserin für Alt und Jung
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Erstmalig in diesem Rahmen wurde von Annegret Schildknecht eine Präsentation von Fotos mit dem Titel "Kirschblüten und Menschen" gezeigt, die ihr Mann vor einigen Jahren in Japan

japanisches Mädchen im traditionellen Kimono mit Kirschblüten im Haar, Japan-Reise 2017 | Foto: Dr. Manfred Schildknecht (+Juli 2025)
  • japanisches Mädchen im traditionellen Kimono mit Kirschblüten im Haar, Japan-Reise 2017
  • Foto: Dr. Manfred Schildknecht (+Juli 2025)
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und in der Fränkischen Schweiz zur Zeit der Kirschblüte gemacht hatte.

Kirschbaumweg in Eckenhaid  | Foto: Dr. Manfred Schildknecht

Alles in allem wurde von den Mitwirkenden mit viel Freude ein abwechslungsreiches und rundes Frühlingsprogramm für alle Sinne geboten, zusammengestellt von Luisa Beisegel, Leitung Soziale Betreuung, und anregend moderiert von Monika Hofmann, stv. Leitung Soziale Betreuung, die ausserdem mit einem kunstvoll von ihr gesteckten IKEBANA- Blumenarrangement beeindruckte und erfreute. 

Kirschblütenfest: alle Mitwirkenden auf einen Streich | Foto: Markus Kalbskopf, Ltg. Seniorenzentrum Martha-Maria
  • Kirschblütenfest: alle Mitwirkenden auf einen Streich
  • Foto: Markus Kalbskopf, Ltg. Seniorenzentrum Martha-Maria
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Kurze Zeit später präsentierte Annegret Schildknecht im Rahmen der von ihr vor Jahren initiierten und inzwischen erfolgreich etablierten Reihe „KUNST+KULTUR kennen kein Alter“ eine ebenfalls abwechslungsreiche Nachmittagsstunde in Wort, Bild und Ton unter dem Martha-Maria-Motto "Freude leben". Einleitend wurde wegen der guten Resonanz eine Präsentation mit Fotos von Dr. Manfred Schildknecht (+im Juli 2025) gezeigt mit dem Untertitel „Wenn der Frühling kommt, dann …“ 

Fränkische Schweiz: Wenn der Frühling kommt, dann ... blühen auch die Apfelbäume  | Foto: Dr. Manfred Schildknecht
  • Fränkische Schweiz: Wenn der Frühling kommt, dann ... blühen auch die Apfelbäume
  • Foto: Dr. Manfred Schildknecht
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begleitet von tiefsinnigen Gedanken zum Hauptthema „Glaube, Hoffnung, Liebe, diese Drei; aber die Liebe ist die größte unter ihnen.“ Die Gedanken führten zu der Erkenntnis und der Hoffnung auf "FREUNDSCHAFT+LIEBE kennen kein Alter!".

"Wenn der Frühling kommt, dann ..." Fotopräsentation und Lesung von Annegret Schildknecht (re.) mit musikalischer Begleitung am Klavier von Marja Leena Schmädicke (li.) | Foto: Luisa Beisegel, Martha-Maria Ltg. Soziale Betreuung
  • "Wenn der Frühling kommt, dann ..." Fotopräsentation und Lesung von Annegret Schildknecht (re.) mit musikalischer Begleitung am Klavier von Marja Leena Schmädicke (li.)
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Als weitere Programmpunkte schlossen sich aus dem Themenfeld "Alt und Jung im Miteinander" Geschichten, Gedichte und Dankgebete an, die mit ihrer vielschichtigen Leichtigkeit Herz, Geist und Seele berührten und auch zum Erinnern anregten. Das Buch "WIE anders IST ALT?" mit dem aufschlussreichen Frage- und Antwortspiel zwischen Oma und Enkel traf genau ins Schwarze des so oder so ähnlich selbst Erlebten, ebenso wie die humorvolle Kennenlerngeschichte zum Schmunzeln von zwei Senioren im sogenannten "zweiten Frühling".  

Die musikalische Begleitung am Flügel mit Gelegenheit zum gemeinsamen Singen altbekannter Frühlingslieder wie „Wenn der Frühling kommt, dann schick ich dir Tulpen aus Amsterdam“ hatte auch diesmal wieder Marja Leena Schmädicke übernommen. Die schönen Melodien mit hohem Bekanntheitsgrad gingen direkt vom Ohr ins Gehirn und animierten nicht nur die "grauen Zellen" der Senioren - ohne wie auch mit Demenz - zum Mitsingen, sondern regten auch zum leichten Schunkeln und in die Hände klatschen an.
Erinnerungen an frühere schöne Erlebnisse stellten sich ein und damit einhergehend auch leuchtende Augen. Das waren Erinnerungen an eine Kirschblütenfahrt in der vor der Haustür liegenden Fränkischen Schweiz oder auch an eine Fahrt nach Holland zur beeindruckenden Tulpenblüte im Keukenhof.  
Auch das Gedicht „Der Frühling ist die schönste Zeit“ von Annette von Droste-Hülshoff (1797-1848) erzeugte wunderbare Gefühle und Glanz in den Augen, begleitet von „Oh, wie schön!“ und „Ich erinnere mich: das haben wir früher schon mal in der Schule gehört und gelernt!“.

Frühling in der Fränkischen Schweiz: der erste Schmetterling | Foto: Dr. Manfred Schildknecht
  • Frühling in der Fränkischen Schweiz: der erste Schmetterling
  • Foto: Dr. Manfred Schildknecht
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Der Tradition in diesem Kreis entsprechend wurde zum Abschied das Lied „Auf Wiedersehn, Auf Wiedersehn, bleib nicht so lange fort, denn ohne dich ist’s halb so schön ..." fröhlich winkend gesungen. In gelöster Stimmung verließ das Publikum den Festsaal, nicht ohne sich bei Annegret Schildknecht und Marja Leena Schmädicke für den kurzweiligen Nachmittag herzlich zu bedanken. 

Alle freuten sich bereits auf den nächsten Aktionsnachmittag für Senioren - ohne und mit Demenz -, wenn es wieder heißt
"KUNST+KULTUR kennen kein Alter!" 
und "Mach doch einfach mit, hör doch einfach zu, sei doch einfach fröhlich und mit Freude dabei ...".
Denn es gibt nichts Besseres gegen Einsamkeit als Gemeinsamkeit! "FREUNDSCHAFT+LIEBE kennen kein Alter!"

Meine herzlichen Grüße und besten Wünsche für eine gute Zeit richten sich an das interessierte Publikum, an alle unterstützenden Hände des Hauses Martha-Maria wie auch an alle Mitwirkenden und an alle Leser, Vorleser und Zuhörer! 
Ihre Annegret Schildknecht
ehrenamtliche -Martha-Maria Projektleitung "KUNST+KULTUR kennen kein Alter!", -Vorleserin für Alt und Jung, -Klinikseelsorgerin, -Hospizbegleiterin Hospizverein Eckental

Autor:

Annegret Schildknecht aus Eckental

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