Lions feierten mit vielen Gästen
Fest zu Ehren des Reichsministerialen Otnand
- Münzpräger Jürgen Henkel an seiner mittelalterlichen Münzpräge-Maschine. Peter Stöckert (hinten) betrachtet den Vorgang mit kritischem Blick.
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Seit 20 Jahren schaut Otnand von seinem Sockel auf dem Eschenauer Marktplatz in die Ferne. Am Samstag, 3. Oktober, lag das Gute jedoch ganz nah: Viele Gäste kamen bei sonnigem Wetter zusammen, um mit dem Lions Club Eckental-Heroldsberg das Otnand-Fest zu feiern. Rund um das Denkmal in der Herrengasse wurde aus einem historischen Jubiläum ein lebendiger Nachmittag für Jung und Alt.
- Der amtierende Präsident Dr. Ewald Maier begrüßte die Festgäste.
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Der amtierende Lions-Präsident Dr. Ewald Maier begrüßte die Gäste, darunter Eckentals Bürgermeister Sebastian Singer und die stellvertretende Landrätin Gabriele Klaußner. Anlass war der 20. Geburtstag der Otnand-Plastik. Der Lions Club hatte das Werk des Pettensiedler Bildhauers Harro Frey im Jahr 2006 dem Markt Eckental gestiftet. Seither gehört das Fest zum Clubleben – und der bronzene Otnand längst zum vertrauten Bild Eschenaus.
- Der Münzpräger bei der Arbeit unter interessierter Beobachtung junger Gäste.
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Zum Jubiläum hatten sich die Mitglieder ein vielseitiges Programm einfallen lassen, das durchweg gut angenommen wurde. Besonders für die kleinen Gäste gab es viel zu entdecken. An Tattoo-, Bastel- und Rätselstationen konnten sie kreativ werden und sich ausprobieren. Esel Winnie durfte geführt werden, und auch der Lionslöwe war mit von der Partie. So fanden schon die Jüngsten ihren ganz eigenen Zugang zu einem Fest, dessen Namensgeber vor rund 1.000 Jahren lebte.
- Für die jüngsten Gäste war viel geboten: Tattoo-, Bastel- und Rätselstationen wurden den ganzen Nachmittag lang belagert.
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Geschichte wurde an diesem Nachmittag auf unterschiedliche Weise lebendig. Peter Stöckert nahm die Kinder mit seiner Zeitreise „Der entführte König” mit in vergangene Zeiten. Astrid Deinhard ging in ihrem Vortrag der Frage „Wer war Otnand?” nach. Der Reichsministeriale spielte im 11. Jahrhundert eine wichtige Rolle bei der Besiedlung und Organisation des Raumes zwischen Regnitz und Pegnitz. Das Denkmal erinnert damit an eine Persönlichkeit, deren Bedeutung weit über den heutigen Ortskern hinausreicht.
- Astrid Deinhardt bot in ihrem Vortrag einen interessanten Einblick in das Leben der historischen Figur Otnands und dessen Bedeutung zu Lebzeiten.
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Zur Erinnerung an das schöne Fest ließ sich sogar ein besonderes Andenken mit nach Hause nehmen: Zum Jubiläum wurden die neuen Otnand-Münzen vorgestellt und vor den Augen der Besucher geprägt. Münzpräger Jürgen Henkel war dafür eigens mit seiner nach historischem Vorbild gebauten Münzpräge-Maschine nach Eschenau gekommen. Auf der Vorderseite zeigt die Münze den Kopf Otnands, auf der Rückseite das Eckentaler Wappen. Die kleinen Münzen verbinden damit die Geschichte der Region mit ihrer Gegenwart – und bewahren zugleich die Erinnerung an diesen Festtag.
- Die neuen Münzen mit dem Otnand-Motiv feierten beim Otnand-Fest in Eschenau Premiere.
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Die Eckentaler Jugendkapelle sorgte für den musikalischen Rahmen. Bei Kaffee und Kuchen blieb Zeit für Begegnungen und Gespräche. Das sonnige Wetter trug ebenso zum gelungenen Nachmittag bei wie das Engagement der Lions-Mitglieder.
- Peter Stöckert, der sich in Otnand-zeitgenössischem Gewand zeigte, nahm die Kinder mit auf eine Zeitreise.
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Autor:Andreas Unbehaun aus Eckental |
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