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Corona: Warum du endlich Zuhause bleiben sollst

Unser aller Smalltalk kennt mittlerweile kein anderes Thema mehr und ja, die meisten können das böse C-Wort langsam verständlicherweise nicht mehr hören. Dementsprechend unbegreiflich ist es, dass es trotz des riesigen Medientrubels immer noch Menschen gibt, die sich schlicht und ergreifend ignorant und unvernünftig verhalten.
Die Tage der paar überbliebenen noch geöffneten Bars sind mittlerweile Gott sei Dank gezählt, dennoch finden genügend Leute andere Wege ihre Scheißegal-Mentaliät weiterhin auszuleben.
Von geplanten Picknicks über Gruppenverabredungen zum Joggen gehen, bis hin zum Gipfel des Eisbergs, sogenannten "Corona-Partys". Unsereins versucht alles um sich die Isolationszeit so angenehm wie möglich zu gestalten und die kostenlosen freien Tage zu feiern.
Aber Achtung newsflash: Euch wurde kein Urlaub geschenkt! Der Entfall von Schulen, Unis und anderen Bildungseinrichtungen und die Schließung vieler Geschäfte wurde nicht angeordnet, damit ihr mehr Zeit für eure Freunde habt.
Auch Deutschland steht mittlerweile vor der Herausforderung einer weltweiten Pandemie. Ziel ist es jetzt CoViD-19 schnellstmöglich und so effektiv wie es geht einzudämmen. Dies lässt sich allerdings nur umsetzen indem die Gesellschaft zu ihrem eigenen Wohl anfängt an einem Strang zu ziehen.
Tatsächlich ginge eine Corona-Infizierung vermutlich an den meisten von uns Menschen außerhalb der Risikogruppen so gut wie spurlos vorbei, aber das ist nicht der Punkt. Die Zeiten in denen man mit der Begründung "So ein Schnupfen kann mir nichts." das Haus verlassen kann sind vorbei, denn jeder potentiell Infizierte stellt eine aktive Bedrohung für das leibliche Wohlergehen eines Mitmenschen dar.
Klar ist das nicht angenehm und passt niemandem so wirklich in den Kram, aber manchmal gibt es einfach Situationen, die größer sind als wir und dahingehend Anpassungen erfordern.
Und wenn das bedeutet, seine sozialen Kontakte ins Digitale zu verlegen und den Besuch öffentlicher Plätze für ein paar Wochen zu minimieren (abgesehen von Berufstätigen, die nicht das Privileg haben von Zuhause arbeiten zu können), dann ist das nunmal so und wir werden es alle durchstehen.
Genauso gut lässt sich Selbst-Quarantäne nämlich als Chance sehen:
Lies das Buch, das seit Monaten auf der Liste steht, fang mit Yoga an, streich das Wohnzimmer neu, geh spazieren (alleine oder mit deinen Mitbewohnern!) oder bring dir etwas Neues bei.
Je mehr wir Zuhause bleiben, desto schneller geht diese Zeit vorüber.

Leider gibt es auch Fälle, in denen der verlängerte Aufenthalt zuhause ein echtes Problem darstellt. Hilfenummern für Betroffene:
Hilfetelefon "Gewalt gegen Frauen": 08000 116 016
Suchtberatungung Kreis ERH:   09131 1200 0
Kostenlose Telefonseelsorge:  0800/111 0 111  &  0800/111 0 222

Autor:

Conny Lrz aus Eckental

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