Medienscouts des GymEck in Berlin
Ausgezeichnet für „Demokratisches Handeln”
- Die nicht mitgereisten Medienscouts bekamen Urkunden von Schulleiter Burkard Eichelsbacher überreicht.
- Foto: Privat
- hochgeladen von wochenblatt - Redaktion
Drei Tage Austausch, Workshops und gelebte Demokratie: Im Juni 2026 durfte eine Delegation der Medienscouts, die im Bundeswettbewerb „Demokratisch Handeln” als herausragendes Demokratieprojekt ausgezeichnet wurden, mit ihrer Lehrerin Margita Feldrapp am Junify-Festival in Berlin teilnehmen.
Das dreitägige Festival ist die zentrale Abschlussveranstaltung des Bundeswettbewerbs. Im Mittelpunkt standen die Projekte selbst: Kinder, Jugendliche und junge Erwachsene sowie pädagogische Fachkräfte präsentierten ihre Arbeit, tauschten Erfahrungen aus und diskutierten darüber, wie demokratisches Engagement im Alltag wirken kann. Nach einem Kennenlernen folgte ein breites Workshopprogramm an verschiedenen Orten in Berlin. Die Teilnehmenden konnten unter anderem zu Zivilcourage, Antisemitismus, Rassismus und den Auswirkungen aktueller Konflikte auf junge Menschen, Künstlicher Intelligenz in der Schule und mentaler Gesundheit arbeiten. In künstlerisch-handwerklichen Workshops entstanden etwa Graffiti oder Cyanotypien. Zusätzlich konnten verschiedene Stadtführungen oder auch der Bundestag besucht werden, am Abend standen Improvisationstheater, ein Konzert und eine Zaubershow auf dem Programm.
Den Höhepunkt des Festivals bildete die feierliche Preisverleihung, bei der die Gewinnerprojekte gewürdigt und für ihr demokratisches Engagement ausgezeichnet wurden. Medienscouts, die nicht vor Ort waren, konnten im Livestream dabei sein und erhielten die Urkunde von Schulleiter Burkard Eichelsbacher.
Der Bundeswettbewerb „Demokratisch Handeln” würdigt seit 1990 Projekte, in denen Kinder, Jugendliche und junge Erwachsene Demokratie nicht nur thematisieren, sondern selbst gestalten. Der Wettbewerb wird vom Bundesministerium für Bildung, Familie und Senioren gefördert und von der Kultusministerkonferenz empfohlen.
Fakt oder Fake?
Der Wettbewerbsbeitrag der Medienscouts hieß „Fakt oder Fake – Aktionen zum Thema Fake News” und soll Medienkompetenz im Schulalltag vermitteln.
Angesichts der täglichen Konfrontation mit Fake News auf Social Media entwickelten und organisierten die Medienscouts schulinterne Workshops und Aktionen. Dabei lernten Kinder und Jugendliche unter anderem, wie man Falschmeldungen erkennt, Quellen prüft und eigene Recherchen anstellt.
Beim Rollenspiel „Zensör” schlüpft man in verschiedene Rollen wie Journalistin oder Influencerin und entwickelt ein Gespür dafür, wie leicht sich Informationen manipulieren lassen.
Autor:wochenblatt - Redaktion aus Eckental |
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