Gymnasium Eckental
Abitur-Fußballspiel gegen Gewalt und Diskriminierung

Gegen Gewalt und Diskriminuerung haben sich Schüler und Lehrer des Gymnasium Eckental in die Trikots geschmissen und Spenen gesammelt.
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Zum siebten Mal fand am 2. Juli unter Einhaltung der Corona-Maßnahmen und dem schuleigenen Hygiene-Konzept das Abitur-Fußballspiel statt, bei dem die Abiturienten gegen ihre Lehrer (inklusive von aushelfenden Ex-GymEcklern) in einer spannenden Partie antraten. Letztes Jahr musste das Spiel aufgrund von Corona leider ausfallen, aber dafür haben die Abiturienten des Gymnasiums Eckental dieses Jahr ihren Lehrern ordentlich gezeigt, was sie draufhaben. Nach dem Anstoß der Begegnung durch den Schulleiter, Herrn Eichelsbacher, gab es kein Halten mehr für die junge Generation, die sich mit einem deutlichen 7:2 (HZ: 3:2) auf dem Spielfeld beweisen konnte!

Auch in diesem Jahr fand das Spiel wieder als Projekt von „Schule ohne Rassismus – Schule mit Courage“ statt. Die Schulgemeinschaft setzte ein klares Zeichen angesichts der aktuellen Diskussion rund um die Regenbogenflagge im Fußball, die für die LGBTQ-Community oder Werte wie Toleranz steht. Zudem wurden Spenden gesammelt, die an die Frederik-und-Luca-Stiftung (ful-stiftung.de) gehen, die sich gegen Gewalt unter Jugendlichen einsetzt.

Am Rande eine kleine Familiengeschichte am Gymnasium Eckental: Franz Michl hat mit stolzen 77 Jahren die Fußballschuhe geschnürt, um für einige Minuten gemeinsam mit seinem Sohn (Lehrer) und mit seinem Enkel gegen den anderen Enkel, der dieses Jahr Abitur gemacht hat, zu spielen.

Ein besonderer Dank geht an eine Eschenauer Metzgerei, an alle, die gespendet haben, an das Schiedsrichterteam um den ehemaligen Schüler Valentin Striebich (erfolgreicher Landesligaschiedsrichter), Herrn Herberger für das Präparieren des Rasens, das Sani-Team sowie an die SpVgg Hüttenbach, die nicht nur Streuwagen, Trikots und Spielbälle zur Verfügung gestellt, sondern auch ihren Ehrenspielführer und Top-Torjäger der Bezirksliga (2018/19: 52 Saisontreffer!) Matthias Gruner für das Spiel freigestellt hat, der, sofort als die Anfrage kam, bereit war, als prominenter Kicker weit über Mittelfranken hinaus das Projekt zusammen mit dem Paten der Schule für „SORSMC“, Achim Beierlorzer (leider entschuldigt gefehlt), zu unterstützen. Denn mit seiner Teilnahme bezog er klar Stellung für Fairness, Respekt und Toleranz im Sport.

Autor:

wochenblatt - Redaktion aus Eckental

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