Erntesaison 2026
Schwerste Kirsche der Fränkischen Schweiz gesucht
- Bei der Eröffnung des Wettbewerbs für die schwerste Kirsche waren dabei: Markus Zeiß, Landrat Hanngörg Zimmermann, Jonas Maußner, Manuel Rauch, Kirschenkönigin Michaela I. (v.li.).
- Foto: LRA Forchheim
- hochgeladen von wochenblatt - Redaktion
Der Landkreis Forchheim mit seinem Obstinformationszentrum und die Obstgenossenschaften Igensdorf, Mittelehrenbach und Pretzfeld prämieren zum achten Mal die schwerste Kirsche im Anbaugebiet der Fränkischen Schweiz. Die richtig schweren Premiumfrüchte – so sind sich die Fachleute einig – kommen wohl erst zur Mitte bis Ende der Ernte.
Erzeuger der Genossenschaften aus der Fränkischen Schweiz übers wochenblatt-Land, der Region Spalt und dem Bamberger Umland können ihre Kirschen bei der Ernteablieferung wiegen und dokumentieren lassen. Das Gewicht der größten Kirsche wird dann an den Infotafeln der Obstgroßmärkte aktualisiert, so dass sichtbar ist, welche Gewichtsklasse gerade in Führung liegt. Der Wettbewerb um die schwerste Kirsche endet mit der Erntesaison 2026.
Premiumkirschen sind marktfähig
Der erste Platz ist mit 300 Euro dotiert, der zweitplatzierte Erzeuger erhält 200 Euro, der Drittplatzierte 100 Euro. Die Preise werden durch Landrat Hanngörg Zimmermann und die Genossenschaften übergeben.
Der Landkreis Forchheim lobt den Wettbewerb um die schwerste Kirsche als Würdigung einer guten Arbeit und herausragenden Qualitäten aus. Zur Erzeugung solcher Premiumkirschen müssen sämtliche Faktoren der fachlich guten Praxis berücksichtigt werden. Das Obstinformationszentrum ist hierfür Ansprechpartner der Erzeuger und stellt regelmäßig die neuesten Erkenntnisse aus der Forschung und Zucht dar. Nur ein optimal versorgter Baum kann die vom Markt geforderten großen Kirschen produzieren, die dann auch entsprechend zufriedenstellende Preise erzielen können.
Autor:wochenblatt - Redaktion aus Eckental |
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