Initiative Erinnerungstag im Deutschen Fußball
Gräfenberger Sportbündnis: „Nie wieder!”

Das Foto entstand anlässlich des 10jährein Bestehens des Gräfenberger Sportbündnisses:
(v. l.) Ludwig K. Haas (Initiator und Sprecher des Sportbündnisses), BFV-Vizepräsident Reinhold Baier, Kathrin Bödelt (ASV Forth), Walter Brückl (1. Vorsitzender), Ilse Dölle (1. Bürgermeisterin Eckental), Martin Hofmann (1. Vorsitzender ASV Forth), Helga Lei ner (stellv. Vorsitzende ASV Forth), Landrat Alexander Tritthart. Hinter Herrn Hofmann und Frau Leißner steht der 1. Bürgermeister der Stadt Gräfenberg Hans-Jürgen Nekolla. Hinter Walter Brückl und Frau Dölle steht Roland Gröll.
  • Das Foto entstand anlässlich des 10jährein Bestehens des Gräfenberger Sportbündnisses:
    (v. l.) Ludwig K. Haas (Initiator und Sprecher des Sportbündnisses), BFV-Vizepräsident Reinhold Baier, Kathrin Bödelt (ASV Forth), Walter Brückl (1. Vorsitzender), Ilse Dölle (1. Bürgermeisterin Eckental), Martin Hofmann (1. Vorsitzender ASV Forth), Helga Lei ner (stellv. Vorsitzende ASV Forth), Landrat Alexander Tritthart. Hinter Herrn Hofmann und Frau Leißner steht der 1. Bürgermeister der Stadt Gräfenberg Hans-Jürgen Nekolla. Hinter Walter Brückl und Frau Dölle steht Roland Gröll.
  • Foto: Thiemo Wenkemann www.high-pix.de
  • hochgeladen von wochenblatt - Redaktion

Am 27. Januar jährt sich zum 77. Mal jener Tag, an dem die Überlebenden des Konzentrationslagers Auschwitz durch die Rote Armee befreit wurden. Daher wird der Opfer, der Überlebenden und ihrer Familien gedacht.
Auch die Fußballfamilie erinnert jedes Jahr anlässlich des „Erinnerungstages im deutschen Fußball” daran, dass Menschen aus ihren Reihen von den Nationalsozialisten verfolgt und ermordet wurden.
In diesem Jahr stellt die Fußballfamilie die Menschen mit Behinderungen in den Mittelpunkt des Gedenkens. 200.000 behinderte Menschen, darunter über 10.000 Kinder, wurden von den Nazis ermordet. Man wollte sie aus den Augen haben, man wollte sie los sein. Euthanasie – guter Tod – nannte man damals dieses Verbrechen.
Heute gibt es keine „Tötungsanstalten” mehr. Aber Missachtung und Ausgrenzung erleben Menschen mit psychischen, geistigen und körperlichen Behinderungen jeden Tag.
Damit sich das ändert, aus diesem Grund übernimmt die Fußballfamilie Verantwortung für ihre behinderten Fans und Vereinsmitglieder. Sie sollen an einem „Fußball ohne Barrieren” gleichberechtigt teilnehmen können. Für dieses Ziel werden die Vereine, und zwar mit Ihnen zusammen, arbeiten. Denn das darf nicht sein, dass sie sich als Menschen zweiter Klasse fühlen müssen und im täglichen Leben von Teilen der Gesellschaft auch so behandelt werden.
Das Grundrecht auf Teilhabe für behinderte Freundinnen und Freunde auf den Fußballplätzen, in den Stadien und an jedem anderen Ort geht jede und jeden persönlich an. Stück für Stück die Barrieren der Vorurteile, der Unsicherheit und der Gleichgültigkeit in den Köpfen und auf dem Platz abzutragen, ist eine immerwährende Aufgabe der Fußballfamilie. Wenn sie gelingt, gewinnen alle.

Gräfenberger Sportbündnis:
Zehn Vereine engagieren sich

Als einer der wenigen Amateurvereine ist auch das Gräfenberger Sportbündnis seit über 10 Jahren aktiv in die Arbeit eingebunden. In diesem Bündnis bekennen sich zehn Vereine zuFairness, Respekt und Toleranz im Sport und Alltag:

  • SC Egloffstein
  • SV Ermreuth
  • 1. FC Eschenau 
  • ASV Forth
  • TSV 09 Gräfenberg
  • SV Hiltpoltstein
  • SG Rüsselbach
  • FC Stöckach
  • FC Thuisbrunn
  • SpVgg Weißenohe

Ludwig K. Haas, Martin Hofmann
mail@graefenberger-sportbuendnis.de

Autor:

wochenblatt - Redaktion aus Eckental

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