Desolater Vierzigtonner auf Autobahn
Polizei fiel "schlagendes" Rad auf

Die einzelnen Radlöcher an dem Vierzigtonner waren sichtbar ausgeschlagen.
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Am Samstag fiel einer Streife der Verkehrspolizei Erlangen auf der A3 in Fahrtrichtung Passau ein Sattelzug mit einem erheblichen technischen Mangel auf. Als die Streife den Sattelzug überholte konnte sie ein lautes „Schlagen” feststellen.

Die Hälfte der Muttern fehlten

Bei der Kontrolle war der Grund schnell gefunden. Bei einem Rad des Sattelaufliegers fehlten fünf der zehn Radmuttern. Die restlichen fünf waren auch bereits lose und alle zehn Bolzenlöcher der Felge waren ausgeschlagen, auch der Zentrierring der Radnabe war bereits beschädigt.
Der Fahrer wollte nun ein neues Rad montieren und riss dabei mehrere Radbolzen der Radnabe ab. Da er unbedingt weiterfahren wollte, versuchte er die Beamten zu täuschen indem er die abgerissenen Bolzen samt Mutter in die Löcher steckte. Bei der Nachkontrolle durch die Streife fielen die Bolzen dann zu Boden.

Weitere Verstöße festgestellt

Da bei dem Fahrer zusätzlich auch Verstöße gegen die Lenk- und Ruhezeiten festgestellt werden konnten, wurde insgesamt ein Bußgeld von mehreren Hundert Euro erhoben. Der Sattelzug mit einem Gesamtgewicht von knapp 40Tonnen muss nun solange stehen bleiben, bis die komplette Radnabe getauscht und dann ein neues Rad montiert wurde.

Die einzelnen Radlöcher an dem Vierzigtonner waren sichtbar ausgeschlagen.
Unglaublich, dass der Fahrer sich damit auf die Autobahn wagte. Nicht auszudenken, was hätte passieren können, wenn sich das Rad gelöst hätte.
Autor:

Blaulichtmeldungen im wochenblatt-Land aus Eckental

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