Leserbrief
Hundekot – ein ewiges Ärgernis
- hochgeladen von wochenblatt - Redaktion
Wer will sich schon gerne vor die Türe scheißen lassen? Wir stolpern immer häufiger direkt vor unserer Haustüre über Hundehaufen, was ausgesprochen eklig ist. Wir entdecken immer wieder Hundehaufen sogar in Kirschgärten, was zeigt, dass Hundebesitzer die aufgestellten Verbotschilder der Landwirte mit dem Hinweis, dass diese Wiesen zur Tierfütterung genutzt werden, ignorieren. Das ist besonders bedenklich, wenn ich immer wieder Spaziergänger mit oft großen Hunden durch Wiesen und Kirschgärten gehen sehe.
Achtung!!! Wiesen werden von den Landwirten zur Fütterung ihrer Tiere genutzt. Das bedeutet: wenn z. B. der ortsansässige Milchbauer oder Landwirt beim Mähen den Kot übersieht, was mit großen Landmaschinen wahrscheinlich ist, und in Folge dessen eine Kuh oder ein Pferd diesen Kot aufnimmt, ist es ebenso wahrscheinlich, dass diese qualvoll an einer Kolik u. U. versterben kann. Nicht nur das Leid und die Qual dieses Tieres sollte bedacht werden, sondern auch die hohen Kosten und Aufwand für den Landwirt sind immens.
Wir möchten Sie als Hundebesitzer und Hundeführer um Ihre Mitwirkung bitten, solche Gefahren zu vermeiden, indem Sie eine Hundekottüte zweckmäßig verwenden. Wir lieben Hunde über alles und jeder Hund hat das Recht auf seinen Gassi-Gang. Die Welt ist völlig in Ordnung, wenn Sie als Hundebegleiter den Kot nicht liegen lassen.
Zum allgemeinen Verständnis: Die Gefahr durch herumliegenden Hundekot ist zudem die Verbreitung von Krankheiten und Würmern unter den hier im Raum Kalchreuth wild lebenden Tieren real.
Ein Beispiel, wie das vonstatten gehen kann: Schnecken nehmen den Hundekot auf – diese werden von Vögeln, Igeln etc. gefressen – der Igel oder Vogel wird von einem Marder oder Greifer oder Fuchs gefressen. Folgen können sein, dass die infizierten Tiere versterben, deren Junge verhungern und ebenfalls versterben. Aasfresser nehmen die verstorbenen, infizierten Tiere auf, werden ebenfalls infiziert und versterben in Folge dessen früh, was die Population gefährdet.
Wir begegnen auf unseren Sparziergängen häufig Menschen, die sich über die vielen Hundehaufen am Wegrand und in Wiesen ärgern und Unverständnis darüber äußern. Daher schreiben wir stellvertretend auch im Auftrag dieser Mitbürger die nicht selten selbst Hundehalter sind.
Wir sind überzeugt, dass unsere Gesellschaft nur im gegenseitigen Respekt und Rücksichtnahme gut funktionieren kann.
Fam. Meier, Kalchreuth
Autor:wochenblatt - Redaktion aus Eckental |
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