Frauen-Union Erlangen-Höchstadt
Frauen vor Gewalt schützen

Der Kreisvorstand der Frauen Union Erlangen-Höchstadt (Ulrike Dubois, Birgit Schobert, Ruthild Schrepfer, Claudia Scheimer aus Eckental, Verena
Schernich und Bezirksrätin Dr. Ute Salzner, von links) will auf die Hilfsangebote für Frauen aufmerksam machen.
  • Der Kreisvorstand der Frauen Union Erlangen-Höchstadt (Ulrike Dubois, Birgit Schobert, Ruthild Schrepfer, Claudia Scheimer aus Eckental, Verena
    Schernich und Bezirksrätin Dr. Ute Salzner, von links) will auf die Hilfsangebote für Frauen aufmerksam machen.
  • Foto: privat
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Häusliche Gewalt in der Familie ist leider kein Einzelfall und kommt in allen gesellschaftlichen Schichten und Altersgruppen vor. Jede dritte bis vierte Frau wird in Deutschland Opfer von häuslicher Gewalt, die Dunkelziffer ist weitaus höher. Auf die Beratungsund Hilfsangebote aufmerksam zu machen und diese zu unterstützen, ist der Frauen-Union Erlangen-Höchstadt ein besonderes Anliegen, unterstreicht Vorsitzende Ruthild Schrepfer: „Es ist uns wichtig, die Menschen für dieses Thema zu sensibilisieren. Wir wollen den Frauen Mut machen, dass es Hilfe für sie gibt und ihnen Informationen zukommen lassen, wo sie diese Hilfe bekommen.“ Die Frauen Union ist die größte Arbeitsgemeinschaft der CSU mit über 20.000 Mitgliedern, der Kreisverband Erlangen-Höchstadt hat über 350 Mitglieder. Um Mitglied in der Frauen-Union zu werden, muss man nicht Mitglied der CSU sein.

Frauenhaus Erlangen und Frauen-Notruf

Das Autonome Frauenhaus Erlangen bietet Frauen, die von ihren Partnern Gewalt erfahren oder bedroht werden, gemeinsam mit ihren Kindern Zuflucht, Schutz, Beratung und Unterstützung. Die geschulten Mitarbeiterinnen sind rund um die Uhr telefonisch erreichbar. Sie können sich aber auch online Hilfe holen. Die Beratung erfolgt anonym und kostenfrei. Frauenhaus-Mitarbeiterin Barbara Hugger informiert: „Was viele Frauen nicht wissen, im akuten Gefährdungsfall ist es am besten, sie bleibt in der Wohnung und wendet sich zunächst an die Polizei. Gewalttätige Männer können durch die Polizei der Wohnung verwiesen werden, unabhängig davon, wem die Wohnung laut Mietvertrag gehört und die Frau und die Kinder können erst einmal in den eigenen vier Wänden bleiben!“.

Die Adresse des Autonomen Frauenhauses Erlangen ist geheim. Die Beratungsstelle „Notruf und Beratung für vergewaltigte Mädchen und Frauen e.V.“ ist Montag bis Donnerstag von 12 bis 14 Uhr und Freitag von 9 bis 11 Uhr besetzt. Die Hilfe in beiden Einrichtungen ist mit Hilfe von Dolmetschern in zahlreichen Sprachen möglich.

Jeder kann helfen

Der Frauennotruf und das Frauenhaus erhalten Zuschüsse der Stadt Erlangen, des Landkreises Erlangen-Höchstadt und des Freistaates Bayern, sind aber auch auf Mitgliedsbeiträge und Spenden angewiesen. Bei Sachspenden werden im Frauenhaus derzeit vor allem neue Bettwäsche und neue Handtücher benötigt.

www.frauenhaus-erlangen.de
www.notruf-erlangen.de

Unterstützung und Hilfe

• Autonomes Frauenhaus Erlangen
Postfach 3505, 91023 Erlangen
Telefon: 09131-25872 (rund um die Uhr)
• Frauenhausbüro Beratungsstelle
Gerberei 4, 91054 Erlangen
Telefon: 09131-25878
Mi 14-16 Uhr, Do 17-19 Uhr, Fr 9-11 Uhr
• Notruf und Beratung für vergewaltigte Mädchen und Frauen e.V., Beratungsstelle
Hauptstr. 33, 91054 Erlangen
Telefon: 09131-209720
Mo-Do: 12-14 Uhr, Fr 9-11 Uhr
• Bundesweites Hilfetelefon Gewalt gegen Frauen
08000-116 016
• Polizeidirektion Erlangen KPI Erlangen/K 2.2.
Schornbaumstraße 11,
91052 Erlangen
Telefon: 09131-760 209
• Polizeipräsidium Mittelfranken, Beauftragte für Frauen und Kinder
Jakobsplatz 5, 90402 Nürnberg
Telefon: 0911-2112 1331

Autor:

wochenblatt - Redaktion aus Eckental

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