Leave no one behind
Farbige Fußspuren

„Wir lassen niemanden zurück!“: Spuren vor dem Eckentaler Rathaus nach der Aktion #LeaveNoOneBehind.
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Am Sonntag vor Ostern setzte ein bundesweiter Aktionstag Zeichen für die Evakuierung der griechischen Lager – auch vor dem Rathaus in Eckental. Unter dem Motto #LeaveNoOneBehind (Lass niemanden zurück) spazierten die Akteure einzeln im Minutentakt vor der Rathaustür vorbei und hinterließen auf dem Pflaster farbige Fußabdrücke und leere Schuhe.

Für Evakuierung von Flüchtlingslagern

Genauso unverantwortlich wie eine Versammlung von Menschenmengen hierzulande wäre es, angesichts der sich weiter zuspitzenden humanitären Katastrophe nicht zu protestieren, so die internationale Bewegung „Seebrücke“. In den Lagern auf den griechischen Inseln müssten weiterhin über 40.000 Menschen unter katastrophalen Bedingungen ausharren. Wenn die deutsche Regierung weltweit Zehntausende deutsche Touristen mit Flugzeugen zurückholen kann, müsse man auch diesen Menschen sichere Häfen bieten: „Wir fordern eine Evakuierung von den griechischen Inseln, denn mehr als 140 aufnahmebereite „Sichere Häfen“ sagen: #WirHabenPlatz! Wir kommen und wir kommen wieder – bis die Inseln evakuiert sind.“

Im Eckentaler Rathaus hofft man, dass eine solche Aktion nicht so bald wiederkehrt – auch wenn sie im Geiste von Humanität und Hilfsbereitschaft steht. Denn die Spuren einer solchen Aktion müssen entfernt werden, so Erste Bürgermeisterin Ilse Dölle, und das kostet erstmal Zeit und Geld.

Autor:

wochenblatt - Redaktion aus Eckental

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