50 Jahre VHS-Fotoclub
Eine Ausstellung zum Jubiläum

Podiumsgespräch mit Uwe van Olfen (Leiter des Fotoclubs) Veronika Deckart (die viel Interessantes zu FLEck zu erzählen wusste), Bürgermeisterin Ilse Dölle, als besonderes Gesprächsmitglied „FoKi” (die Fotoclub-KI, die sich immer wieder in das Gespräch einklinkte) und Klaus Fleischmann als dienstältestes Mitglied des Fotoclubs (von links nach rechts). | Foto: Eduard Baumann
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  • Podiumsgespräch mit Uwe van Olfen (Leiter des Fotoclubs) Veronika Deckart (die viel Interessantes zu FLEck zu erzählen wusste), Bürgermeisterin Ilse Dölle, als besonderes Gesprächsmitglied „FoKi” (die Fotoclub-KI, die sich immer wieder in das Gespräch einklinkte) und Klaus Fleischmann als dienstältestes Mitglied des Fotoclubs (von links nach rechts).
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Jubiläums-Ausstellung „Momente, die bleiben” zeigt große Vielfalt fotografischer Stile und Techniken

Mit einer sehr gut besuchten und viel gelobten Ausstellung am Wochenende feierte der VHS-Fotoclub Eckental sein 50-jähriges Bestehen. Eröffnet wurde die Jubiläums-Ausstellung am Freitag, 20. Februar, mit einer Vernissage, zu der neben Eckentals Bürgermeisterin Ilse Dölle zahlreiche weitere Gäste gekommen waren. Anstelle vieler Grußworte gab es ein unterhaltsames Podiumsgespräch.

FoKi zu Gast bei der Vernissage

Teilnehmer waren neben Ilse Dölle Uwe van Olfen, Leiter des Fotoclubs, Klaus Fleischmann als eines der langjährigsten Mitglieder, Veronika Deckart von der Eckentaler Flüchtlingsinitiative FLEck, sowie als Überraschungsgast FoKi, die Schwester von EckKi, der KI des Markts Eckental. Als „freches Mädchen“, dargestellt mit dem Beamer auf der Leinwand in Form eines Cartoons und einer „Stimme aus dem Off”, nahm sie an dem Gespräch teil und war mit ihren - teilweise erstaunlich treffsicheren - Antworten aber auch für Überraschungen und spontane Lacher gut.
Großer Andrang herrschte während der Ausstellung auch bei der Irisfotografie, die den Ausstellungsbesuchern erstmalig zum Jubiläum angeboten wurde. Die Fotoclub-Mitglieder arbeiteten mit viel Konzentration und Sorgfalt, um die feinen Details und Farben der Iris sichtbar zu machen und den Besuchern „ihre“ Iris als Datei per QR-Code zur Verfügung zu stellen.

Die Vielfalt der aufgenommenen Iris war enorm, diese hier war allerdings ganz besonders. | Foto: Klaus Fleischmann
  • Die Vielfalt der aufgenommenen Iris war enorm, diese hier war allerdings ganz besonders.
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Die Anfänge

1975 bot Rainer Kutscha, ausgebildeter Fotograf mit anschließendem Studium der Fotografie, an der noch jungen Volkshochschule Eckental einen Fotokurs an. Mit fundiertem Wissen und großer Begeisterung motivierte er die Teilnehmer, die ihre erworbenen Kenntnisse über den Anfangskurs hinaus gemeinsam weiterentwickeln wollten. So wurde im Januar 1976 der Fotoclub gegründet. Man fotografierte analog, jedes Foto wurde bereits bei der Aufnahme sorgfältig „komponiert”, denn die Filme und deren Entwicklung – erst nur schwarzweiß, später auch farbig – waren teuer und aufwändig. Die Mitglieder richteten sich ein Labor ein, um ihre Bilder selbst entwickeln zu können.

Fotografie wird digital

Die Einführung der digitalen Technik in den 1990er Jahren revolutionierte die Fotografie, sie machte Filme und Dunkelkammern überflüssig, die praktischen Vorteile der neuen Technologie fanden immer mehr Anklang und bescherte dem Fotoclub Anfang der 2000er Jahre einen ordentlichen Mitgliederzuwachs.

Das Labor wurde abgeschafft, dafür lernten die Mitglieder, ihre Bilder am Computer zu organisieren und zu „entwickeln” und beschäftigten sich mit den verschiedensten Software-Programmen. 2006 übergab Rainer Kutscha die Leitung des Fotoclubs aus gesundheitlichen Gründen an das langjährige Mitglied Heinrich Kromrey. Der setzte sich mit großem Engagement über 13 Jahre für die Belange des Fotoclubs ein und war für die wachsende Zahl der Mitglieder stets kompetenter Ansprechpartner. 2019 trat Uwe van Olfen die Nachfolge von Heinrich Kromrey als Leiter des Fotoclubs an. Seit weit über 40 Jahren ist die Fotografie auch sein Steckenpferd, dem Fotoclub Eckental trat er 2013 bei.

Das Kursprogramm

Da der Kurs für inzwischen fortgeschrittene Fotografen in jedem Semester neu ausgeschrieben wird, wechselt die Teilnehmerzahl, doch ein „fester Stamm“ von etwa 35 Aktiven bleibt. Alle zwei Wochen trifft man sich sowohl online als auch persönlich. Das gemeinsam erstellte Programm deckt ein breites Spektrum ab und verbindet klassische Themen mit neuen Technologien,verknüpft theoretische und praktische Bestandteile. Die Aktivitäten des Fotoclubs sind aber nicht auf die regelmäßigen Clubabende beschränkt. Ausflüge nach Prag, Wien, in die Fränkische Schweiz, den Rhododendron- und Landschaftspark von Schloss Dennenlohe, Workshops zu Themen wie Stacking, Porträt, Blitzen und viele mehr sowie gesellige Veranstaltungen gehören ebenso dazu.

Gute Ausstattung ermöglicht
besondere Projekte

Im Laufe der Jahre konnte der Fotoclub, dank einiger privater Spenden, Ausstattungen wie z.B. eine professionelle Studioblitzanlage, ein umfangreiches Kalibrier-Set für Kamera und Monitor, etwa 100 großformatige professionelle Bilderrahmen, einen hochwertigen Projektor und eine große Leinwand anschaffen. Diese Ausstattung ermöglicht es den Mitgliedern, Themen und Projekte anzugehen, die für den einzelnen Amateurfotografen schwierig wären.

In der Gemeinde verankert

Mittlerweile ist der Fotoclub ein wichtiger Teil des kulturellen Lebens in der Region. In Zusammenarbeit mit dem Markt Eckental wurden Projekte realisiert wie ein Bildband zum 50–jährigen Jubiläum des Marktes Eckental im Jahre 2022, eine Bilderserie zu den Feuerwehren in Eckental oder Ende 2025 eine viel beachtete Bilderausstellung anlässlich des 10-jährigen Jubiläums der Flüchtlingsinitiative Eckental (FLEck).

Darüber hinaus stellt der Fotoclub seine Bilder im Rathaus Eckental aus, aber auch in der Bücherei Igensdorf oder dem Wasserwirtschaftsamt in Nürnberg. Die jährliche Ausstellung in der Georg Hänfling Halle in Eschenau gehört zu den Höhepunkten für die Mitglieder.
www.fotoclub-eckental.de

Podiumsgespräch mit Uwe van Olfen (Leiter des Fotoclubs) Veronika Deckart (die viel Interessantes zu FLEck zu erzählen wusste), Bürgermeisterin Ilse Dölle, als besonderes Gesprächsmitglied „FoKi” (die Fotoclub-KI, die sich immer wieder in das Gespräch einklinkte) und Klaus Fleischmann als dienstältestes Mitglied des Fotoclubs (von links nach rechts). | Foto: Eduard Baumann
Die Vielfalt der aufgenommenen Iris war enorm, diese hier war allerdings ganz besonders. | Foto: Klaus Fleischmann
Autor:

wochenblatt - Redaktion aus Eckental

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