Großer Tag für Wildpark Hundshaupten
Startschuss für die neue Talbrücke
- Förderbescheidübergabe im Wildpark: (v. l. n. r. Wildparkleiter Daniel Schäffer, Regierungspräsident Florian Luderschmied, Staatsminister Thorsten Glauber, stv. Landrätin Rosi Kraus, Landtagsabgeordneter und Vorsitzender des Fördervereins Wildpark Michael Hoffmann und Staatsministerin Michaela Kaniber)
- Foto: Privat
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Ein bedeutender Schritt für die Zukunft des Wildparks Hundshaupten: Mit dem offiziellen Startschuss für den dritten Bauabschnitt der barrierearmen Wegeführung wird die konsequente Weiterentwicklung des beliebten Natur- und Erlebnisortes fortgesetzt. Im Mittelpunkt des neuen Bauabschnitts steht eine rund 200 Meter lange Brücke, die künftig das Wolfsplateau mit dem Wildplateau verbinden wird.
Zu diesem besonderen Anlass kamen Bayerns Landwirtschaftsministerin Michaela Kaniber und Bayerns Umweltminister Thorsten Glauber, Regierungspräsident Florian Luderschmid, die stellvertretende Landrätin des Landkreises Forchheim, Rosi Kraus, Landtagsabgeordneter und 1. Vorsitzender des Fördervereins des Wildparks Michael Hofmann sowie Ministerialrat Karl-Friedrich Barthmann.
6,7 Millionen Euro für die barrierefreie Weiterentwicklung
Für den dritten Bauabschnitt stellt der Freistaat Bayern rund fünf Millionen Euro zur Verfügung. Zusätzlich unterstützt die Oberfrankenstiftung den Bau mit 1,7 Millionen Euro.
„Mit den Fördermitteln kann das ambitionierte Konzept zur barrierefreien Erreichbarkeit aller Bereiche des Wildparks weiter umgesetzt werden”, freut sich stv. Landrätin Rosi Kraus. Das Projekt wurde auf Grundlage eines Gesamtkonzepts entwickelt und wird in insgesamt drei Bauabschnitten realisiert.
„Ziel ist es, künftig allen Besuchergruppen den Zugang zu den verschiedenen Bereichen des Wildparks zu ermöglichen”, so Kraus.
Eine 200 Meter lange Brücke über das Tal
Im Mittelpunkt des dritten Bauabschnitts steht ein außergewöhnliches Bauwerk. Eine rund 200 Meter lange Brücke soll künftig das Wolfsplateau mit dem Wildplateau verbinden. Die neue Verbindung löst dabei eine der größten Herausforderungen der bisherigen Wegeführung: die erheblichen Höhenunterschiede innerhalb des Wildparks. Besucherinnen und Besucher müssen die Höhenmeter zwischen den beiden Bereichen künftig nicht mehr in gleicher Weise zweimal überwinden, sondern können die neue direkte Verbindung über das Tal nutzen. Das bedeutet eine erhebliche Erleichterung insbesondere für Menschen mit Rollstuhl oder Gehhilfen, Familien mit Kinderwagen, ältere Besucherinnen und Besucher sowie weitere Menschen, für die starke Steigungen eine besondere Herausforderung darstellen.
Gleichzeitig wird die Brücke selbst zu einem neuen Erlebnisbereich des Wildparks. Die Querung des Tales eröffnet ungewöhnliche und bislang nicht mögliche Perspektiven auf die Landschaft und macht die besondere Topografie des Wildparks unmittelbar erlebbar. Damit steht die Brücke beispielhaft für den Ansatz des gesamten Projekts. Barrieren sollen abgebaut werden, ohne dabei den besonderen Charakter des naturnahen Wildparks aufzugeben.
Schritt für Schritt zu einem Wildpark für alle
Die barrierefreie Weiterentwicklung des Wildparks ist langfristig angelegt. Bereits 2024 konnte der erste Bauabschnitt vom Weiher zum Rentier fertiggestellt werden. Mit dem nun anstehenden dritten Bauabschnitt folgt die Verbindung vom Wolfsplateau zum Wildplateau. Dabei geht es nicht ausschließlich um barrierefreie Wege. Das Gesamtkonzept umfasst auch innovative Wege- und Erlebnisbereiche, Rastmöglichkeiten, Tieranlagen und Elemente der Umweltbildung. So soll ein Wildpark entstehen, den möglichst alle Besucherinnen und Besucher eigenständig und mit Freude erkunden können.
Autor:wochenblatt - Redaktion aus Eckental |
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