MGV Kalchreuth 1848
Charmantes Kalchreuther Chorkonzert begeisterte im Schlossgarten

Der Projektchor des MGV 1848 feierte 1. Geburtstag und hatte schon eine erstaunliche Power bei seinem Auftritt vor dem Heimpublikum. | Foto: Ira Förster
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  • Der Projektchor des MGV 1848 feierte 1. Geburtstag und hatte schon eine erstaunliche Power bei seinem Auftritt vor dem Heimpublikum.
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Am vergangenen Freitag verwandelte der Männergesangverein 1848 Kalchreuth bereits zum dritten Mal den Schlossgarten des Hallerschlosses in eine kleine Open-Air-Konzertarena mit ausgezeichneter Atmosphäre. Mehr als 200 Besucher besetzten die Stuhlreihen, die Stehtische und die extra noch schnell aufgestellten Bierbänke vor und hinter der Konzertbühne. Ein lauer Sommerabend, ein gut gelauntes fröhliches Publikum mit entspannt geselligen Momenten und die emotionelle Auftrittslaune der Gastgeber sowie der eingeladenen Chöre taten ihr Übriges, es war angerichtet.

Als Moderator des Konzertabends wirkte vertraut und betont launig Hansjörg Förster, Vorsitzender der Sängergruppe Schwabachgrund und 2. Vorstand der 48er, der unter der erwartungsfrohen großen Zuhörerschaft und den Ehrengästen besonders den Kalchreuther Bürgermeister Otto Klaußner aber auch Vizelandrätin Gabi Klaußner begrüßte. Die vier mitwirkenden Chöre, alle unter der Leitung von Udo Reinhart Chordirektor BMCO, präsentierten sich allesamt in guter Verfassung. Der routinierte Chorleiter hatte die musikalische Gesamtleitung und nicht nur für das dankbare Publikum wie selbstverständlich ein attraktives Konzertprogramm zusammengestellt. Es wurde ein sängerisch musikalischer Blumenstrauß verschiedener Stilrichtungen und Epochen, eine Vielfalt von volkstümlichen Sommerliedern mit traditionellem klassischen aber auch vorwiegend modernem Anstrich, der das Publikum begeisterte und immer wieder zum Mitsingen, rhythmischem Klatschen und frenetischen Beifall animierte, präsentiert.

Mit der flotten Hymne „Das Lied - wie ein stolzer Adler“ von Ludwig Spohr gelang den Gastgebern, vom Männergesangverein 1848, die sich mit einigen befreundeten Sängern verstärkt hatten, ein würdiger Konzerteinstieg. Stimmungsfördernder Vortrag dann gleich „Ich bin nicht gern allein mit meinem Glase Wein“ vom fränkischen Komponisten Karl Haus und in der Folge dann bekannte Lieder wie „Das Morgenrot - Am kühlenden Morgen, wenn alles noch ruht…“ von Robert Pracht und der luftige unbeschwerte „Fliegermarsch“ von Hermann Dostal sorgten mit viel Ausdruck und Engagement vorgetragen für die stimmungsvolle gelungene Ouvertüre.

Im Anschluss glänzte dann erstmals der starke Gemischte Chor vom Gesangverein Eintracht Forchheim in Kalchreuth mit „Can´t help falling in Love“ einem Liebeslied von Elvis Presley, dann mit „Weit, weit weg“ einem Song von Hubert von Goisern und einem Medley „Melodien zum Verlieben“. Viel beachtet dann vor der Pause zum zweiten Mal der Auftritt des extra im letzten Jahr für dieses Konzert gegründeten gemischten Projektchors des MGV 1848. Mit dem flotten Kanon zum Mitsingen „Singen macht Spaß“ von Uli Führe hatten sie das Publikum gleich an der Seite. „Du passt so gut zu mir“ von Nikolaus Brodsky und „Über den Wolken“ von Reinhard Mey sowie „Rock for Fun“ von Lorenz Maierhofer und „Siyahamba“ ein traditioneller Zulu Song aus Afrika überzeugte die begeisterte Zuhörerschaft absolut. Nach der Pause dann das beeindruckende Debüt der bekannten Happy Voices der großen gemischten Gesangsgruppe aus Uttenreuth. Mit den Beiträgen „Come in and stay a while“, „May it be“, „Sally Gardens“, „Bohemian Rhapsody“ „You`ve got a Friend“, „Skyfall“ und „Hair“ (Musical) boten sie einen beeindruckenden Einblick in ihre vielfältige Chorarbeit. Gelöst und locker beschloss der Männerchor 1848 mit dem bekannten Hit „Ein Stern der deinen Namen trägt“ von Nikolaus Presnik, mit „O Herr, welch ein Abend“ von Otto Groll und dem Udo Jürgens Hit „Ich war noch niemals in New York“ das offizielle Heimspiel-Chorprogramm. Verdient starker Applaus und Ovationen, wie im Übrigen nach allen Gesangsdarbietungen, vom dankbaren begeisterten Publikum, veranlasste die „48er“ noch zu zwei Zugaben den „Bajazzo“ - Warum bist du gekommen“ und zum beschwingten Abschluss des etwa 2-stündigen Konzerts „Aus der Traube in die Tonne“.

Die ganze Organisation des Konzertabends und der hervorragende Catering-Service der Sängerfrauen mit den schon bekannten Spezialitäten wie „Khäckbrot“ oder verschiedenen Kreationen von Küstenklassikern von Fisch im Brötchen, es war alles absolut einladend. Einfach ein bezaubernder Liederabend in glückseliger romantischer Stimmung mit außerordentlichem Flair mit einem einzigartigen Ambiente, der ziemlich lang dauerte.

Autor:

wochenblatt - Redaktion aus Eckental

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