Kreis Forchheim prämiert
Wer erntet die schwerste Kirsche?

Tina Weishaupt (OVG Igensdorf), stellv. Landrat Otto Siebenhaar, Manuel Rauch (OVG Pretzfeld) und Dirk Doppelstein (OVG Mittelehrenbach, von rechts) mit Kreisfachberater Hans Schilling und Landrat Hermann Ulm (von links) in der Obstanlage von Wolfgang Meisel und Uta Müller.
  • Tina Weishaupt (OVG Igensdorf), stellv. Landrat Otto Siebenhaar, Manuel Rauch (OVG Pretzfeld) und Dirk Doppelstein (OVG Mittelehrenbach, von rechts) mit Kreisfachberater Hans Schilling und Landrat Hermann Ulm (von links) in der Obstanlage von Wolfgang Meisel und Uta Müller.
  • Foto: Rolf Riedel
  • hochgeladen von wochenblatt - Redaktion

Auch in diesem Jahr prämiert der Landkreis Forchheim wieder die schwerste Kirsche aus dem Anbaugebiet rund um die Fränkische Schweiz.

Von den in den Obstgenossenschaften Igensdorf, Pretzfeld und Mittelehrenbach angelieferten Kirschen werden die rekordverdächtigen Exemplare von Kreisfachberater Hans Schilling im Beisein der jeweiligen Geschäftsleitung gewogen und dokumentiert. Das Gewicht der aktuell größten ermittelten Kirsche wird auf den Infotafeln der Obstgroßmärkte veröffentlicht. Bis zum Ende der Kirschenernte läuft der Wettbewerb, die Vorstellung und Übergabe des Geldpreises in Höhe von 500 Euro erfolgt durch Landrat Hermann Ulm.

Das Einzugsgebiet der drei Genossenschaften reicht vom südlichen Landkreis Bamberg über die Fränkische Schweiz und das wochenblatt-Land bis in den Landkreis Nürnberger Land und das Spalter Land.„Startschuss“ des Wettbewerbs war am 17. Juni 2020 im Obstgarten von Wolfgang Meisel am Ortsrand von Gleisenhof (Markt Neunkirchen am Brand). Meisel konnte im vergangenen Jahr den Preis entgegennehmen für eine Kirsche mit einem Gewicht von 22,3 Gramm, während durchschnittliche Kirschen etwa 10 Gramm wiegen.
Er berichtete von der modernen Anbauform mit so genannten „Obstwänden“. Einen Hektar von seinen insgesamt 6,5 Hektar Süßkirschen bewirtschaftet er auf diese von der Universität Bologna entwickelte Weise mit „Sweet-Sorten“. Die Bäume werden zweimal jährlich so geschnitten, dass sie ohne Steighilfe mit geringem Personaleinsatz abgeerntet werden können. Zur vorhandenen Tropfbewässerung will er noch eine einfach zu handhabende Bedachung entwickeln zum Schutz vor Hagel und Regen zur falschen Zeit.
Rolf Riedel

Autor:

wochenblatt - Redaktion aus Eckental

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